Diplomarbeit, 2002
114 Seiten, Note: 2,3
Diese Arbeit befasst sich mit dem Zeitmanagement im Kontext der gesellschaftlichen Beschleunigung und dem Wandel von der Vormoderne zur (Post-) Moderne. Das Ziel ist es, die Chancen und Risiken des sich verändernden Zeitmanagements zu untersuchen und die Subjektivierungsdebatte in diesem Zusammenhang zu beleuchten.
Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit vor und beleuchtet den Zusammenhang zwischen Zeitmanagement und dem gesellschaftlichen Wandel von der Vormoderne zur (Post-) Moderne. Das erste Kapitel widmet sich der Ressource Zeit, betrachtet die subjektive Wahrnehmung von Zeit und analysiert Probleme im Zusammenhang mit dem Zeitmanagement. Das zweite Kapitel befasst sich mit dem Wandel von der Moderne zur (Post-) Moderne, der Rationalisierung und Pluralisierung sowie der Subjektivierung und Differenzierung. Im Fokus steht die Frage, ob und wie ein (Post-) Modernes Zeitmanagement notwendig ist.
Zeitmanagement, (Post-) Moderne, Beschleunigung, Subjektivierung, Individualisierung, Ressourcenmanagement, Effizienz, Effektivität, Freiheitsgewinn, Freiheitsverlust, Zeitwahrnehmung.
Subjektivierung beschreibt den Trend, dass die Verantwortung für die Zeitgestaltung zunehmend auf das Individuum übertragen wird. Der Einzelne muss seine Zeit in Eigenregie "managen", was sowohl Freiheit als auch neuen Druck bedeuten kann.
In der Vormoderne war die Zeit durch natürliche Rhythmen geprägt. Die Moderne führte die Rationalisierung und Taktung ein, während die (Post-)Moderne durch extreme Beschleunigung und die Auflösung fester Zeitstrukturen (Deregulierung) gekennzeichnet ist.
Auch als 80:20-Regel bekannt, besagt es, dass oft 20 % des Aufwands für 80 % der Ergebnisse verantwortlich sind. Zeitmanagement nutzt dies zur Priorisierung der wichtigsten Aufgaben.
Das ist die Kernfrage der Arbeit. Während Methoden Effizienz versprechen, besteht das Risiko, dass die ständige Selbstoptimierung zu einem "Freiheitsverlust" durch permanenten Leistungsdruck führt.
Die Gesellschaft befindet sich in einem permanenten Beschleunigungsprozess, der die Handlungsalternativen vervielfacht und das Individuum an seine natürlichen Aufnahmegrenzen bringt.
Die ABC-Analyse ist eine Technik zur Zeitplanung, bei der Aufgaben nach ihrer Wichtigkeit in A (sehr wichtig), B (wichtig) und C (weniger wichtig) eingeteilt werden.
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