Diplomarbeit, 2003
101 Seiten, Note: 2,2
1 Einleitende Betrachtung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise
2 Grundsätzliche Charakteristiken internationaler und spanischer Rechnungslegung
2.1 Rechtssysteme der Rechnungslegung
2.1.1 Das Code Law
2.1.2 Das Case und Common Law
2.2 Die Rechnungslegung nach IAS
2.2.1 Die Organisation des IASB
2.2.1.1 Einführung
2.2.1.2 International Accounting Standards Committee (IASC) - Foundation
2.2.1.3 International Accounting Standards Board (IASB)
2.2.1.4 International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC)
2.2.2 Zielsetzung der Jahresabschlußerstellung nach IAS
2.2.3 Anforderungen an den Jahresabschluß nach IAS
2.2.3.1 Underlying Assumptions
2.2.3.1.1 Accrual Principle
2.2.3.1.2 Going Concern
2.2.3.2 Qualitative Anforderungen an den Jahresabschluß nach IAS
2.2.3.2.1 Verständlichkeit
2.2.3.2.2 Relevanz
2.2.3.2.3 Vergleichbarkeit
2.2.3.2.4 Verläßlichkeit
2.2.3.3 Einschränkende Merkmale
2.2.4 Das Improvement Project des IASB
2.3 Die Rechnungslegung nach US-GAAP
2.3.1 Organisation und Entwicklung der amerikanischen Rechnungslegung
2.3.1.1 Einführung
2.3.1.2 Financial Accounting Standards Board (FASB)
2.3.2 Zielsetzung der Jahresabschlußerstellung nach US-GAAP
2.3.3 Accrual Principle als zentrales Rechnungslegungsmerkmal der US-GAAP
2.3.4 Qualitative Anforderungen an den Jahresabschluß nach US-GAAP
2.3.4.1 Die Vermittlung von entscheidungsrelevanten Informationen und die Informationsfunktion
2.3.4.2 Sekundäre und einschränkendes Merkmal der amerikanischen Rechnungslegung
2.4 Der Jahresabschluß nach IAS und US-GAAP
2.4.1 Der Jahresabschluß nach IAS
2.4.2 Der Jahresabschluß nach US-GAAP
2.5 Die Rechnungslegung in Spanien
2.5.1 Aufbau und Entwicklung des spanischen Handelsrechts
2.5.2 Grundsätze des spanischen Handelsrechts
2.5.3 Der Jahresabschluß nach spanischem Handelsrecht
2.5.4 Empfehlungen der Kommission des Libro Blanco zur Einführung der IAS in Spanien
3 Die Bilanzierung nach IAS und US-GAAP von Sachanlagen (Property, Plant and Equipment) in XYZ S.A.
3.1 Der Jahresabschluß in XYZ S.A.
3.2 Die Struktur der Controlling-Abteilung in XYZ S.A.
3.2.1 Funktionen der Planungs- und Kontrollabteilung
3.2.2 Funktionen der Bilanzabteilung
3.2.3 Funktionen der Steuerabteilung
3.3 Die Bilanzierung von Sachanlagen nach IAS in XYZ S.A.
3.3.1 Einführung
3.3.2 Ausgangsbilanz am 30.09.2002 nach US-GAAP
3.4 Ansatz und Bewertung von Sachanlagen nach IAS und US-GAAP
3.4.1 Definition
3.4.2 Ansatz von Sachanlagen nach US-GAAP und IAS
3.4.3 Bewertung von Sachanlagen nach IAS und US-GAAP
3.4.4 Planmäßige Abschreibung nach IAS und US-GAAP
3.4.5 Folgebewertung von Sachanlagen nach IAS
3.4.5.1 Bilanzierung von Sachanlagen nach der Benchmark-Methode
3.4.5.2 Bilanzierung von Sachanlagen nach der alternativ zulässigen Methode
3.4.6 Folgebewertung von Sachanlagen nach US-GAAP
3.5 Bilanzierung von Grundstücken und Gebäuden nach US-GAAP und IAS (Benchmark-Methode) in XYZ S.A.
3.5.1 Vorzunehmende Buchungen am 30.09.2003
3.5.2 Abschlußbilanz am 30.09.2003
3.5.3 Vorzunehmende Buchungen am 30.09.2004
3.5.4 Abschlußbilanz am 30.09.2004
3.5.5 Anmerkungen zur Bilanzierung von Grundstücken und Gebäuden nach IAS (Benchmark-Methode) und US-GAAP
3.6 Bilanzierung des Grundstücks und Gebäudes nach IAS (Alternativ Allowed Treatment) unter Berücksichtigung des Fair Values
3.6.1 Vorzunehmende Buchungen am 30.09.2003
3.6.2 Abschlußbilanz am 30.09.2003
3.6.3 Anmerkungen zur Bilanzierung von Grundstücken und Gebäuden nach der alternativ zulässigen Methode der IAS in XYZ S.A zum 30.09.2003
3.6.4 Vorzunehmende Buchungen am 30.09.2004
3.6.5 Abschlußbilanz am 30.09.2004
3.6.6 Anmerkungen zur Bilanzierung von Grundstücken und Gebäuden nach der alternativ zulässigen Methode der IAS in XYZ S.A zum 30.09.2004
3.7 Die Bilanzierung des Sachanlagevermögens unter Berücksichtigung des Improvement Projects
3.8 Bewertung zu Anschaffungskosten im Vergleich zur Bewertung zum Fair Value
4 Handlungsplan zur Einführung von IAS in XYZ S.A.
4.1 Phasen des Einführungsprojekts in XYZ S.A.
4.1.1 Einführung
4.1.2 Ernennung und Ausbildung der Projektgruppe
4.1.3 Entwicklung eines Kontenplans
4.1.4 Umgestaltung der Prozesse
4.1.5 Anpassung der Informatiksysteme
4.1.6 Eröffnungsbilanz und Probeabschluß
4.1.7 Analyse der Problemfelder und Ergreifung von Maßnahmen
4.1.8 Erster Abschluß nach IAS
4.2 Die IAS-Einführung unter Berücksichtigung von IFRIC 8 und dem Exposure Draft (ED) 1
4.2.1 Einführung der Rechnungslegung nach IAS in Anlehnung an IFRIC 8
4.2.2 Einführung der Rechnungslegung nach IAS in Anlehnung an den Exposure Draft (ED1)
4.2.3 Die Einführung der Rechnungslegung nach IAS in XYZ S.A. unter Berücksichtigung von ED 1
4.3 Die Bilanzierung des Sachanlagevermögens in XYZ S.A. in Anlehnung an ED1
4.4 Handelsrechtliche Abschlüsse in XYZ S.A.
5 Schlußbetrachtung und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Unterschiede zwischen IAS und US-GAAP bei der Bilanzierung von Sachanlagen in einem deutsch-spanischen Unternehmen (XYZ S.A.). Das primäre Ziel ist es, den notwendigen Transformationsprozess zur Einführung der IAS-Rechnungslegung anhand eines detaillierten Projektplans darzustellen und kritische Problemfelder bei der Bewertung des Anlagevermögens, insbesondere unter Einbeziehung des Fair-Value-Konzepts, zu identifizieren.
3.4.5 Folgebewertung von Sachanlagen nach IAS
Die Rechnungslegung nach IAS erlaubt bei der Folgebewertung von Sachanlagen zwei unterschiedliche Bilanzierungsmethoden:
? Benchmark-Methode (Benchmark treatment)
? Alternativ zulässige Methode (Allowed alternative treatment)
3.4.5.1 Bilanzierung von Sachanlagen nach der Benchmark-Methode
Die Bilanzierung von Sachanlagen nach der Benchmark-Methode sieht vor, daß eine erstmalig angesetzte Sachanlage zu ihren Anschaffungskosten, abzüglich der kumulierten Abschreibungen und kumulierten Wertminderungen anzusetzen ist.79
3.4.5.2 Bilanzierung von Sachanlagen nach der alternativ zulässigen Methode
Gemäß der alternativ zulässigen Methode sind Sachanlagen nach dem erstmaligen Ansatz zu einem Neubewertungsbetrag anzusetzen, der seinem beizulegenden Zeitwert am Tage der Neubewertung, abzüglich nachfolgender kumulierter planmäßiger Abschreibungen und nachfolgender kumulierter Wertminderungsaufwendungen entspricht.80 Dabei ergibt sich der beizulegende Zeitwert bei Grundstücken und Gebäuden in der Regel aus dem Marktwert.81 Bei technischen Anlagen und der Betriebs- und Geschäftsausstattung ergibt sich dieser, durch den durch Schätzungen ermittelten Marktwert. Ist der Marktwert jedoch nicht zu ermitteln, so spiegeln die fortgeführten Wiederbeschaffungskosten den beizulegenden Zeitwert wieder.82 IAS 16.29 sieht zudem vor, daß eine Neubewertung mit hinreichender Regelmäßigkeit für eine gesamte Sachanlagengruppe83 zu erfolgen hat, damit der Buchwert nicht wesentlich vom beizulegenden Zeitwert abweicht. Die Häufigkeit der Neubewertungen hängt dabei von den Veränderungen des Zeitwertes der Sachanlagen ab, also von der wesentlichen Abweichung vom beizuliegenden Zeitwert und Buchwert.84 Ist nach erfolgter Neubewertung der Buchwert einer Sachanlage niedriger als der ermittelte Neubewertungsbetrag, so ist die Erhöhnung im Eigenkapital innerhalb der Neubewertungsrücklage erfolgsneutral zu erfassen; ist der Buchwert jedoch höher als der Neubewertungsbetrag, so ist der ermittelte Unterschiedsbetrag erfolgswirksam als Aufwand zu erfassen.85
1 Einleitende Betrachtung: Einführung in den wirtschaftlichen Globalisierungsprozess und die daraus resultierende Notwendigkeit der Harmonisierung internationaler Rechnungslegungsstandards für börsennotierte Konzerne.
2 Grundsätzliche Charakteristiken internationaler und spanischer Rechnungslegung: Detaillierte Darstellung der Rechtssysteme sowie der Organisationsstrukturen und Zielsetzungen von IAS, US-GAAP und spanischem Handelsrecht.
3 Die Bilanzierung nach IAS und US-GAAP von Sachanlagen (Property, Plant and Equipment) in XYZ S.A.: Analyse der Bilanzierungspraxis für Sachanlagen in einem konkreten Fallbeispiel unter Anwendung verschiedener Bewertungsverfahren und kritischer Würdigung des Fair Values.
4 Handlungsplan zur Einführung von IAS in XYZ S.A.: Entwicklung eines phasenorientierten Projektplans für die Implementierung der IAS-Standards, inklusive Prozessumgestaltung und IT-Anpassungen.
5 Schlußbetrachtung und Ausblick: Kritische Einschätzung der globalen Bedeutung von IAS und der zukünftigen Auswirkungen auf die Rechnungslegungsprozesse innerhalb der XYZ S.A.
IAS, US-GAAP, Sachanlagevermögen, Bilanzierung, Fair Value, XYZ S.A., Rechnungslegung, Unternehmensstruktur, Controlling, IASB, Projektplan, Spanien, Harmonisierung, Abschreibung, latente Steuern.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Umstellung der Bilanzierung von Sachanlagen in der XYZ S.A. von den bisherigen US-GAAP-Richtlinien auf die International Accounting Standards (IAS).
Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen der internationalen Rechnungslegung, die spezifischen Anforderungen der IAS und US-GAAP sowie deren praktische Anwendung im Rahmen der XYZ S.A. unter Berücksichtigung spanischer Rahmenbedingungen.
Das Ziel ist es, Unterschiede zwischen IAS und US-GAAP bei Sachanlagen aufzuzeigen und einen konkreten Handlungsplan für die Einführung der IAS in der XYZ S.A. unter Analyse möglicher Problemfelder zu entwickeln.
Die Arbeit nutzt eine deduktive Herangehensweise, bei der internationale Standards theoretisch fundiert analysiert und anschließend anhand eines konkreten Fallbeispiels der XYZ S.A. sowie eines Projektmodells praxisorientiert evaluiert werden.
Der Hauptteil analysiert die Bewertungsmethoden von Sachanlagen (Benchmark vs. alternativ zulässige Methode), den Umgang mit latenten Steuern sowie die strategische Planung der IT- und Prozessumstellung.
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe IAS, US-GAAP, Sachanlagevermögen, Bilanzierung, Fair Value und Harmonisierung definiert.
Der Autor bewertet den Einsatz des Fair Values positiv, da er ein realitätsnahes Bild der Vermögenslage vermittelt und stille Reserven aufdeckt, weist jedoch auf den damit verbundenen Mehraufwand bei der periodischen Neubewertung hin.
Die Anpassung ist erforderlich, um die parallele Darstellung des Sachanlagevermögens nach unterschiedlichen Bewertungsmethoden (Benchmark-Methode vs. alternativ zulässige Methode) innerhalb des Datenverarbeitungssystems effizient und automatisiert zu gewährleisten.
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