Bachelorarbeit, 2014
53 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1 Relevanz des Rahmenkonzepts
1.2 Geschichte des Projekts zum Rahmenkonzept
1.3 Problemstellung und Vorgehensweise
2. Änderungsvorschläge zu den existierenden Richtlinien des Rahmenkonzepts
2.1 Definition „Vermögensgegenstand“ und „Schuld“
2.1.1 Ausgangssituation und Änderungsvorschläge
2.1.2 Auswirkungen auf existierende Standards
2.2 Ansatz und Ausbuchung
2.2.1 Ausgangssituation und Änderungsvorschläge
2.2.2 Auswirkungen auf existierende Standards
2.3 Definition des Eigenkapitals und Abgrenzung von Schulden und Eigenkapitalinstrumenten
2.3.1 Ausgangssituation und Änderungsvorschläge
2.3.2 Auswirkungen auf existierende Standards
3. Entwicklung zusätzlicher Richtlinien des Rahmenkonzepts
3.1 Bewertung
3.1.1 Zugangsbewertung
3.1.1.1 Ausgangssituation und Änderungsvorschläge
3.1.1.2 Auswirkungen auf existierende Standards
3.1.2 Folgebewertung
3.1.2.1 Ausgangssituation und Änderungsvorschläge
3.1.2.2 Auswirkungen auf existierende Standards
3.2 Ausweis und Angaben
3.2.1 Ausgangssituation und Änderungsvorschläge
3.2.2 Auswirkungen auf existierende Standards
3.3 Darstellung der Gesamtergebnisrechnung – Gewinn- und Verlustrechnung und sonstiges Ergebnis
3.3.1 Ausgangssituation und Änderungsvorschläge
3.3.2 Auswirkungen auf existierende Standards
4. Fazit
Diese Bachelor-Thesis analysiert das Diskussionspapier des IASB „A Review of the Conceptual Framework for Financial Reporting“. Das Hauptziel ist die Darstellung und kritische Beurteilung der vorgeschlagenen Änderungen am Rahmenkonzept sowie deren potenzielle Auswirkungen auf die Rechnungslegungspraxis und bestehende internationale Standards.
2.1.1 Ausgangssituation und Änderungsvorschläge
Vermögensgegenstände und Schulden gehören – neben dem Eigenkapital – zu den Elementen der Bilanz und werden wie folgt definiert:
Die Definition eines Vermögensgegenstandes im aktuellen Rahmenkonzept lautet: „Ein Vermögensgegenstand ist eine in der Verfügungsmacht des Unternehmens stehende Ressource, die ein Ergebnis von Ereignissen der Vergangenheit darstellt und von der erwartet wird, dass dem Unternehmen aus ihr künftiger wirtschaftlicher Nutzen zufließt.“
Die Definition einer Schuld im aktuellen Rahmenkonzept lautet: „Eine Schuld ist eine gegenwärtige Verpflichtung des Unternehmens, die aus Ereignissen der Vergangenheit entsteht und deren Erfüllung für das Unternehmen erwartungsgemäß mit einem Abfluss von Ressourcen mit wirtschaftlichem Nutzen verbunden ist.“
Die o.a. Definitionen sind – nach der Meinung des IASB – zwar zweckmäßig, nichtsdestotrotz aber verbesserungswürdig. Zunächst möchte der IASB in der neuen Definition betonen:
– dass ein Vermögensgegenstand eher die Ressource an sich ist, als der aus ihr in das Unternehmen gelangende wirtschaftliche Nutzen,
– dass eine Schuld eher die Verpflichtung an sich ist, als der aus ihr abfließende wirtschaftliche Nutzen,
– dass ein Vermögensgegenstand grundsätzlich fähig sein muss, wirtschaftlichen Nutzen zu generieren. Von dem Nutzen muss nicht zwangsläufig erwartet werden, dass er auch tatsächlich dem Unternehmen zufließen wird und,
– dass eine Schuld grundsätzlich fähig sein muss, einen wirtschaftlichen Nutzenabfluss hervorzurufen. Dieser muss auch nicht erwartungsgemäß eintreffen.
1. Einleitung: Dieses Kapitel begründet die Relevanz des Rahmenkonzepts, skizziert die historische Entwicklung des Projekts beim IASB und erläutert die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2. Änderungsvorschläge zu den existierenden Richtlinien des Rahmenkonzepts: Der erste Teil thematisiert die Anpassungen der Definitionen von Bilanzposten, die Kriterien für deren Ansatz und Ausbuchung sowie die Abgrenzung von Eigenkapitalinstrumenten.
3. Entwicklung zusätzlicher Richtlinien des Rahmenkonzepts: Der zweite Teil behandelt die methodischen Neuerungen bei der Bewertung von Vermögenswerten und Schulden, Vorschläge zu Ausweis und Angaben sowie komplexe Fragen der Darstellung des Gesamtergebnisses.
4. Fazit: Das Fazit fasst die Analyse zusammen und bewertet den Einfluss der vorgeschlagenen Änderungen auf die zukünftige Rechnungslegungspraxis.
Rahmenkonzept, IASB, Rechnungslegungsstandards, Vermögensgegenstand, Schuld, Eigenkapital, Ansatzkriterien, Ausbuchungskriterien, Bewertung, Fair Value, Finanzberichterstattung, Gesamtergebnisrechnung, IFRS, Bilanzierung, Abschlussadressaten.
Die Arbeit analysiert kritisch das Diskussionspapier des IASB zur geplanten Überarbeitung des Rahmenkonzepts für internationale Rechnungslegungsstandards.
Zentral sind die Neudefinition von Vermögensgegenständen und Schulden, Ansatz- und Ausbuchungsregeln, Bewertungsgrundlagen sowie Fragen zur Darstellung des Gesamtergebnisses.
Ziel ist es, die vom IASB vorgeschlagenen Änderungen zusammenzufassen und deren Auswirkungen auf die existierenden Rechnungslegungsstandards zu beurteilen.
Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven und analysierenden Methode, die den Aufbau des Diskussionspapiers des IASB strukturiert aufgreift und mit bestehenden Standards abgleicht.
Der Hauptteil ist zweigeteilt: Er untersucht einerseits Modifikationen an existierenden Richtlinien und andererseits die Entwicklung völlig neuer Konzepte für zukünftige Standards.
Zu den Schlüsselwörtern gehören Rahmenkonzept, IASB, Ansatzkriterien, Bewertung, Fair Value, Eigenkapital und Finanzberichterstattung.
Das Recycling bezeichnet die Umgliederung von Ergebnissen aus Komponenten, die zunächst erfolgsneutral (OCI) erfasst wurden, in die Gewinn- und Verlustrechnung bei der späteren Realisierung.
Das DRSC empfiehlt eine strengere Trennung von Definitionen und Ansatzkriterien und kritisiert die Vagheits des Begriffs „capable“ in den neuen Vorschlägen.
Dieser Ansatz definiert eine Schuld nur dann als solche, wenn eine tatsächliche Verpflichtung besteht, einem Dritten eine ökonomische Ressource zu übertragen, was eine kontinuierliche Bewertung erfordert.
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