Masterarbeit, 2024
183 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Co-Teaching
2.1.1 Co-Teaching – Definitionen
2.1.2 Formen des Co-Teachings
2.1.3 Herausforderungen von Co-Teaching
2.1.4 Organisatorisches
2.1.5 Vorteile von Co-Teaching
2.1.6 Exkurs: Mentoring
2.1.7 Exkurs: Soziale Interdependenz
2.1.8 Aktueller Forschungsstand
2.1.9 Resümee
2.2 Lehrer*innenbelastung
2.2.1 Definitionen
2.2.2 Theorien und Modelle zum Thema
2.2.3 Aktueller Forschungsstand
2.2.4 Resümee
3 Forschungsfrage, Fragestellungen, Hypothesen
4 Methode
4.1 Untersuchungsdesign
4.2 Qualitative Forschung und Fallstudie
4.2.1 Autobiografische Forschung
4.2.2 Trustworthiness und Thoroughness
4.2.3 Ethnografische Fallstudie
4.3 Der Fall und die Informationsträger*innen
4.4 Methoden der Datensammlung
4.4.1 Forschungstagebuch
4.4.2 Teilnehmende Beobachtung
4.4.3 SWOT-Analyse
4.4.4 Interviews mit Lehrperson und Eltern
4.5 Glaubwürdigkeit und Nachvollziehbarkeit durch Triangulation
4.6 Methoden der Datenanalyse und Dateninterpretation
4.6.1 Grounded Theory & Constant Comparative Method
4.6.2 Thick Description bzw. Narrative Methode
4.7 Kodiersystem
5 Auswertung der Daten
5.1 Deskriptive Beschreibung der Ergebnisse
5.1.1 SWOT-Analyse
5.1.2 Interviews mit Eltern mit neu eingeschulten Kindern
5.1.3 Interviews mit Eltern mit bereits eingeschulten Kindern
5.1.4 Interview mit Lehrperson
5.1.5 Grafische Darstellung der Kodierungsergebnisse
5.2 Auswertung und Interpretation der Ergebnisse
5.3 Metaanalyse anhand der Kategorien
5.4 Methodenkritik
6 Zusammenfassung und Ausblick
Diese Masterarbeit untersucht das Erleben von Co-Teaching im Kontext geteilter Klassenführung in der Primarstufe, wobei insbesondere die Perspektiven von Lehrpersonen und Eltern auf die Kooperation und Rollenverteilung analysiert werden. Das primäre Ziel ist es, Vorteile und Herausforderungen dieses Modells zu identifizieren und Erkenntnisse für eine effektivere Unterrichtsgestaltung sowie für die Unterstützung von Lehrpersonen zu gewinnen.
2.1 Co-Teaching
Traditionell wird die Rolle der Lehrperson oft als Einzelkämpfer*in gesehen, da meist eine Lehrperson allein in der Klasse unterrichtet. Diese Arbeitsweise verändert sich jedoch zunehmend und verlangt nach Teamarbeit und Teamfähigkeit. Lehrpersonen fungieren dabei als Vorbilder für die Schüler*innen, die selbst im späteren Berufsleben diese Qualifikation benötigen werden (Toman, 2007)
Die sich stetig wandelnde Bildungslandschaft erfordert innovative Ansätze, um den vielfältigen Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden. In diesem Kontext gewinnt das Konzept des Co-Teachings an Bedeutung. Co-Teaching, definiert als die gemeinsame Unterrichtsgestaltung von zwei oder mehr Lehrpersonen, verspricht eine effektivere und inklusivere Lernumgebung (Toman, 2007).
Teamteaching bzw. Co-Teaching repräsentiert eine neue Lernkultur, die das traditionelle Modell des Einzelunterrichts überwindet. Die verschiedenen Modelle für eine effektive Teamarbeit sollen die Qualität des Lernens und Lehrens verbessern (Kricke & Reich, 2016).
Ein zentraler Aspekt des Unterrichts, der laut Kricke und Reich (2016) durch Co-Teaching besser berücksichtigt werden kann, ist die Integration individueller Lernbedürfnisse in heterogenen Lerngruppen. Es soll nicht nur Förderung von Inklusion, sondern auch zur Steigerung der Unterrichtsqualität beitragen (Kricke & Reich, 2016).
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der geteilten Klassenführung in der Primarstufe ein und definiert die zentrale Forschungsfrage sowie das Ziel der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Hier erfolgt eine theoretische Einbettung der Begriffe Co-Teaching und Lehrer*innenbelastung anhand aktueller Literatur und bestehender Studien.
3 Forschungsfrage, Fragestellungen, Hypothesen: In diesem Abschnitt werden die konkrete Forschungsfrage sowie die daraus abgeleiteten Unterfragen formuliert.
4 Methode: Dieses Kapitel erläutert das methodische Vorgehen der Arbeit, inklusive des ethnografischen Forschungsdesigns und der angewandten Datenerhebungsinstrumente.
5 Auswertung der Daten: Hier werden die Ergebnisse der empirischen Studie präsentiert, analysiert und interpretativ diskutiert.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und liefert Ansätze für zukünftige Forschung.
Co-Teaching, geteilte Klassenführung, Primarstufe, Lehrerinnenbelastung, Inklusion, pädagogische Kooperation, Teamteaching, Schulentwicklung, Unterrichtsqualität, qualitative Forschung, Fallstudie, Lehrer-Eltern-Beziehung, Rollenverteilung, Mentoring, multiprofessionelle Zusammenarbeit
Die Arbeit befasst sich mit der Umsetzung und dem Erleben von Co-Teaching (geteilter Klassenführung) in der 1. Schulstufe der Primarstufe.
Wichtige Themenfelder sind die Rollenverteilung, die Kooperation zwischen den Lehrpersonen, die Kommunikation mit Eltern sowie die Auswirkungen auf die pädagogische Qualität und die Arbeitsbelastung.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, welche Aspekte des Unterrichts bei geteilter Klassenführung in der Primarstufe von Lehrpersonen und Eltern als förderlich wahrgenommen werden.
Die Arbeit stützt sich auf einen qualitativen Forschungsansatz, namentlich eine ethnografische Fallstudie, unter Verwendung der Constant Comparative Method.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Definitionen, Belastungsfaktoren) und einen empirischen Teil, in dem Interviews analysiert und mittels SWOT-Analyse ausgewertet werden.
Kernbegriffe sind Co-Teaching, geteilte Klassenführung, Inklusion, pädagogische Kooperation und qualitative Forschung.
Sie dient dazu, die Stärken, Schwächen, Chancen und Herausforderungen des Co-Teaching-Modells aus Sicht der beteiligten Personen strukturiert zu identifizieren.
Die befragten Eltern bewerten das Co-Teaching-Modell durchweg positiv und schätzen die intensive Betreuung sowie die Verfügbarkeit zweier Bezugspersonen für ihre Kinder.
Es wird betont, dass feste Zeitfenster für Reflexion und Planung essenziell sind, da ein Mangel an Abstimmungszeit die Qualität der Zusammenarbeit gefährden kann.
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