Wissenschaftliche Studie, 2010
27 Seiten
1. Context of the administrative reforms
1.1 South-Eastern European states and European integration
1.2. European Administrative Space
3. The public administration - reformer in South-Eastern European states
3.1 General framework
3.2 Comparative analyses
3.2.1 Democratic processes
3.2.2 Public administration
3.2.3 Governance
3.2.4 Integrity and corruption
3.3 Civil service
3.3.1 European values
3.3.2 Career
3.3.3 Professionalism and integrity
Die vorliegende Arbeit untersucht die Reformprozesse der öffentlichen Verwaltung in verschiedenen südosteuropäischen Staaten im Kontext der EU-Integration und der Herausbildung eines europäischen Verwaltungsraums. Ziel ist es, die Komplexität dieser Transformationen unter Berücksichtigung historischer, politischer und administrativer Rahmenbedingungen vergleichend zu analysieren.
1.2. European Administrative Space
Based on the fundamental elements defining the concept of good governance in the democratic states and the principles of public administration, defined and re-defined by national jurisprudence and jurisprudence of the European Court of Justice, the field literature develops the concept of „European Administrative Space” (EAS) as specific component of the „European Legal Space” (ELS), territorially being „the geographic region where the administrative law is uniformly enforced” (OECD, 1999).
„The metaphor incorporating inter alia the principles of administrative law as a set of criteria that are going to be taken into consideration in the public administrations reform in candidate states so that they attain the administrative capacity levels required by the EU membership” determines Cardona (1999) to assert that the public administrations are managed according to common European principles, rules and regulations uniformly enforced in a relevant territory.
Precisely, it is a set of common principles of administrative law characterising EAS: trust and predictability, openness and transparency, accountability, efficiency and effectiveness.
1. Context of the administrative reforms: Dieses Kapitel erläutert die Reformbemühungen der südosteuropäischen Staaten im Zuge der EU-Integration unter Betonung demokratischer Grundprinzipien.
1.2. European Administrative Space: Hier wird das Konzept des europäischen Verwaltungsraums als geografische Region einheitlicher administrativer Rechtsanwendung definiert und theoretisch hergeleitet.
3. The public administration - reformer in South-Eastern European states: Dieses Kapitel betrachtet die Rolle der Verwaltung als treibende Kraft für gesellschaftliche und staatliche Reformen in der Region.
3.1 General framework: Der allgemeine Rahmen der staatlichen Verwaltungsstrukturen und die Gewaltenteilung in den untersuchten Staaten werden hier dargelegt.
3.2 Comparative analyses: Eine detaillierte vergleichende Untersuchung der demokratischen Prozesse, der Verwaltungsstrukturen, der Governance und der Integritätsmechanismen.
3.3 Civil service: Dieses Kapitel widmet sich der Qualität des öffentlichen Dienstes, seinen Werten und den Karriereentwicklungen unter Berücksichtigung meritokratischer Aspekte.
Öffentliche Verwaltung, Verwaltungsreform, Europäischer Verwaltungsraum, Europäische Union, Südosteuropa, Demokratische Prozesse, Governance, Korruptionsbekämpfung, Öffentlicher Dienst, Rechtsstaatlichkeit, Transparenz, Verwaltungsrecht, Integration, Administrative Kapazität, Meritokratie.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und dem Vergleich von Reformprozessen in der öffentlichen Verwaltung ausgewählter südosteuropäischer Staaten im Hinblick auf deren Annäherung an EU-Standards.
Zu den Schwerpunkten zählen der Europäische Verwaltungsraum, die Rolle der Verwaltung als Reformakteur, demokratische Transformationsprozesse, Governance-Indikatoren sowie Prinzipien des öffentlichen Dienstes.
Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Vielfalt der Reformpfade in den untersuchten Ländern zu gewinnen und zu prüfen, inwieweit gemeinsame europäische Verwaltungswerte implementiert werden.
Die Autoren nutzen eine vergleichende Analyse sowie statistische Korrelationsberechnungen von Governance- und Demokratie-Indikatoren, um Entwicklungen in den Ländern messbar gegenüberzustellen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Verwaltungsraums sowie eine detaillierte vergleichende Untersuchung zu Demokratie, Verwaltungsstruktur, Korruptionsbekämpfung und zivilen Dienstrechtssystemen.
Wesentliche Begriffe sind Verwaltungsreform, EU-Integration, Rechtsstaatlichkeit, Governance, Korruptionsindex, Transparenz und meritokratische Karriereentwicklung im öffentlichen Dienst.
Die Studie zeigt, dass ein direkter Zusammenhang besteht, wobei die Stärke der Korrelation je nach Region (Westbalkan, ehemalige Sowjetunion) und spezifischem nationalen Kontext variiert.
Die EU-Gesetzgebung (Acquis communautaire) fungiert als Standard und Katalysator, an dem die administrativen Kapazitäten der Kandidatenländer gemessen und ausgerichtet werden.
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