Magisterarbeit, 2005
83 Seiten, Note: 2,0
Die Arbeit untersucht die Semantik der Emotionswörter „Stolz“, „Selbstzufriedenheit“, „Scham“ und „Reue“ aus philosophischer und linguistischer Perspektive. Die Untersuchung befasst sich mit den verschiedenen Theorien, die Emotionen und ihre sprachliche Repräsentation beleuchten. Ziel ist es, die Bedeutung dieser Emotionswörter zu analysieren und ihre Beziehung zu den jeweiligen Emotionen zu verstehen.
Das erste Kapitel beleuchtet verschiedene philosophische Ansätze zur Analyse von Emotionen. Es werden die Theorien von Aristoteles, Descartes, Spinoza und Hume vorgestellt und ihre unterschiedlichen Perspektiven auf die Natur von Emotionen diskutiert. Das zweite Kapitel widmet sich linguistischen Untersuchungen, die sich mit der semantischen Repräsentation von Emotionen beschäftigen. Hier werden die „Wierzbicka-Hypothese“ sowie die Kritik daran von Kövecses, Harré und Bamberg betrachtet. Im dritten Kapitel werden Emotionen und Bewertungen in den Fokus gerückt. Es werden verschiedene Probleme bei der Inhaltsdefinition von Emotionswörtern diskutiert und die Definitionen der ausgewählten Emotionswörter „Stolz“, „Selbstzufriedenheit“, „Scham“ und „Reue“ vorgestellt.
Emotionswörter, Semantik, Emotionstheorien, Aristoteles, Descartes, Spinoza, Hume, Wierzbicka-Hypothese, Kultur, Sprache, Kommunikation, Interaktion, Inhaltsdefinition.
Die Arbeit untersucht dies interdisziplinär durch philosophische Ansätze (z.B. Aristoteles, Spinoza) und linguistische Theorien zur Semantik.
Anna Wierzbicka vertritt die Ansicht, dass Emotionen kulturelle Artefakte sind und durch universelle semantische Primitiva definiert werden können.
Da Emotionen tief persönlich und subjektiv sind, gibt es für Wörter wie 'Scham' kein äußeres Objekt (wie einen Baum), auf das man einfach zeigen kann.
Obwohl Angst Herzklopfen verursacht, argumentiert die Arbeit, dass rein physische Messungen nicht ausreichen, um den semantischen Inhalt von Emotionswörtern zu erfassen.
Die Arbeit analysiert die spezifischen semantischen Merkmale und Bewertungen, die diese beiden ähnlichen Gefühle voneinander abgrenzen.
In der Linguistik werden Emotionen oft als intentionale Zustände betrachtet, da sie sich immer auf ein Objekt oder einen Sachverhalt beziehen (man schämt sich *für* etwas).
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