Bachelorarbeit, 2025
57 Seiten, Note: 2,0
Kapitel 1: Einleitung
1.1 Bedeutung Chinas für die Lokale Wirtschaft
1.2 Problematik und Veränderung der Wirtschaftsstruktur
1.3 Wissenschaftliche Fragestellung und Erkenntnis der Arbeit
1.4 Ziel der Arbeit und aktueller Forschungsstand
Kapitel 2: Theoretischer Rahmen
2.1 Einleitung in die Critical Juncture Theory
2.2 Einleitung in die Framing Theorie
2.3 Bedeutung der Theorie für die Forschung der Arbeit
Kapitel 3: Methodik
3.1 Forschungsdesign: Mixed Methods Ansatz
3.1.1 Stärken und Schwächen bei der Methodikanwendung
3.1.2 Datenbasis
3.2 Methodisches Vorgehen
3.2.1 Anwendung der qualitativen Analyse
3.2.2 Framedefinition und Kodierprozess: Methodischer Leitfaden
3.2.3 Anwendung quantitative Analyse
3.2.4 Verknüpfung der Methoden
Kapitel 4: Analyse und Ergebnis
4.1 Kontext der Frames in der Berichterstattung über China
4.1.1 Analyse und Framing der Kategorie geopolitische Spannung
4.1.2 Analyse und Framing der Kategorie wirtschaftliche Verflechtung
4.1.3 Analyse der Schlüsselwörter
4.1.4 Wirkung eines Frames
4.2 Qualitative und quantitative Analyse
4.2.1. Dynamik der Kategorien
4.2.2 Tonalität der Kategorien
4.2.3 Verteilung der Berichterstattung
4.2.4 Verknüpfung der qualitativen und quantitativen Ergebnisse
Kapitel 5: Diskussion und Fazit
5.1 Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse
5.2 Diskussion der Ergebnisse im theoretischen Kontext
5.3 Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht systematisch, wie globale Krisen, insbesondere der Ukraine-Konflikt, die mediale Darstellung Chinas in der Duisburger Lokalpresse (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) beeinflussen und welche Rolle lokale Medien bei der Vermittlung globaler Narrative im regionalen Kontext einnehmen.
4.1.4 Wirkung eines Frames
Ein Frame beginnt mit der Selektion spezifischer Informationen die hervorgehoben und interpretiert werden. Die Öffentlichkeit nimmt diese Darstellung als Orientierung für die Bewertung eines Themas auf.
Die Abbildung 4 zeigt die Struktur und Funktionsweise des Frames geopolitische Spannungen in der medialen Berichterstattung über China. Im Mittelpunkt steht der zentrale Frame, der die Spannungen zwischen China und anderen globalen Akteuren thematisiert. Dieser wird durch das Narrativ China als strategischer Partner Russlands konkretisiert, der Chinas enge geopolitische Ausrichtung und Kooperation mit Russland beleuchtet. Drei zentrale Schlüsselideen prägen diesen Frame: Erstens wird die positive Zusammenarbeit mit Russland hervorgehoben, zweitens betont die Berichterstattung Chinas wachsende Machtposition und drittens wird darauf hingewiesen wie diese Zusammenarbeit die westlichen Werte und Allianzen unter Druck setzt.
Ein typisches Medienbeispiel aus den Artikeln für diesen Frame könnte ein Textauszug wie „Xi Jinping und Wladimir Putin — einig gegen den Westen Allianz zwischen China und Russland“ sein. Diese Darstellung verdeutlicht Chinas strategische Rolle und schärft sein geopolitisches Profil. Die Wirkung dieses Frames liegt in der Verstärkung der Spannungen zwischen China und westlichen Akteuren, da er China als herausfordernden und dominanten Teilnehmer in der internationalen Politik positioniert. Die Abbildung visualisiert, wie die Schlüsselideen den Frame prägen und wie dieser systematisch in den Medien dargestellt und interpretiert wird.
Kapitel 1: Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Bedeutung Chinas für Duisburg ein, benennt die Problemstellung im Kontext des Ukraine-Konflikts und definiert das Ziel sowie die Forschungsfrage der Arbeit.
Kapitel 2: Theoretischer Rahmen: Hier werden die Critical Juncture Theory sowie die Framing-Theorie als wissenschaftliches Fundament detailliert vorgestellt, um die Dynamik und Konstruktion medialer Berichterstattung zu erfassen.
Kapitel 3: Methodik: Dieses Kapitel erläutert den Mixed-Methods-Ansatz, die Datenbasis aus der WAZ zwischen Januar und Juli 2022 sowie den Prozess der qualitativen und quantitativen Inhaltsanalyse.
Kapitel 4: Analyse und Ergebnis: In diesem Kapitel werden die gesammelten Daten ausgewertet, die zentralen Frames sowie deren Tonalität und zeitliche Entwicklung im Untersuchungszeitraum dargestellt.
Kapitel 5: Diskussion und Fazit: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, diskutiert diese im theoretischen Kontext und schließt mit einer Bilanz zur Bedeutung lokaler Medien als Vermittler globaler Krisen.
China, Ukraine-Konflikt, Framing-Theorie, Critical Juncture Theory, Duisburg, Lokalmedien, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, geopolitische Spannungen, wirtschaftliche Verflechtung, Medienanalyse, Mixed-Methods, Narrative, internationale Politik, globale Krise, Wirtschaftsstandort.
Die Arbeit analysiert, wie sich die mediale Wahrnehmung und Darstellung Chinas in der lokalen Presse von Duisburg vor, während und nach dem Höhepunkt des Ukraine-Konflikts verändert hat.
Die Schwerpunkte liegen auf geopolitischen Spannungen und wirtschaftlichen Verflechtungen sowie deren interaktiver Darstellung in den Medien.
Das Ziel ist es, den Einfluss globaler Krisen auf lokale Narrative systematisch zu untersuchen und zu verstehen, wie Medien globale Ereignisse für ein regionales Publikum interpretieren.
Die Arbeit verwendet einen Mixed-Methods-Ansatz, der eine quantitative statistische Auswertung mit einer qualitativen, theoriegeleiteten Frame-Analyse kombiniert.
Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Einbettung, der methodischen Durchführung (Kodierung der WAZ-Beiträge) und der detaillierten Analyse der Ergebnisse, unterteilt in geopolitische und wirtschaftliche Kategorien.
Die zentralen Schlagworte sind Framing, Critical Juncture, China-Berichterstattung, lokale Medien und geopolitischer Wandel.
Duisburg dient als Fallbeispiel, da der dortige Hafen als Knotenpunkt der "Neuen Seidenstraße" eine besondere wirtschaftliche Verbindung zu China darstellt, die in Krisenzeiten wie dem Ukraine-Krieg medial verstärkt hinterfragt wurde.
Die Arbeit zeigt, dass globale Krisen als Wendepunkte wirken, die etablierte wirtschaftliche Narrative destabilisieren und durch kritischere, geopolitisch konnotierte Frames ersetzen, wobei diese Veränderung auch nach Ende der Krisenintensität bestehen bleibt.
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