Fachbuch, 2010
238 Seiten
Dieses Buch bietet einen umfassenden Überblick über das Schiedsverfahren in der Tschechischen Republik. Die Autoren untersuchen die historische Entwicklung des Schiedsverfahrens, analysieren die gegenwärtige Rechtslage und beleuchten die wichtigsten Aspekte des Schiedsverfahrens im Kontext der tschechischen Rechtsordnung.
Die Einleitung gibt einen Einblick in die Bedeutung des Schiedsverfahrens als Alternative zur staatlichen Gerichtsbarkeit. Das erste Kapitel beleuchtet die Entwicklung des Schiedsverfahrens in der Tschechischen Republik vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Es werden verschiedene historische Formen und Funktionen des Schiedsverfahrens dargestellt, unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen ZPO. Das zweite Kapitel widmet sich der gegenwärtigen Rechtsregelung des Schiedsverfahrens, analysiert die Quellen des Schiedsverfahrens und erläutert den Charakter des Schiedsvertrages. Darüber hinaus werden die Rolle von Schiedsrichtern und die Bedeutung von ständigen Schiedsgerichten beleuchtet.
Schiedsverfahren, Tschechische Republik, Rechtsgeschichte, Rechtsregelung, Schiedsvertrag, Schiedsrichter, Ständige Schiedsgerichte, Alternative Streitbeilegung, Österreichische ZPO.
Es ist eine alternative Form der Streitbeilegung, bei der private Schiedsrichter statt staatlicher Gerichte eine endgültige und verbindliche Entscheidung treffen.
Die österreichische Zivilprozessordnung bildete bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts die wesentliche Grundlage für die Regelung von Schiedsverfahren im böhmischen Raum.
Ad-hoc Schiedsrichter werden für einen spezifischen Streitfall ausgewählt, während ständige Schiedsgerichte feste Institutionen mit eigenen Verfahrensordnungen sind.
Nach 1948 veränderte sich die Stellung des Schiedsverfahrens unter dem sozialistischen Regime, bevor es durch moderne Reformen zur heutigen Rechtslage gelangte.
Ja, die Parteien vereinbaren im Schiedsvertrag vorab, dass die Entscheidung des Schiedsrichters endgültig und wie ein gerichtliches Urteil vollstreckbar ist.
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