Bachelorarbeit, 2024
74 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Aktueller Stand der Forschung
2.1 Menstruationszyklus
2.2 Einfluss des Menstruationszyklus auf die Leistungsfähigkeit
3. Methode
3.1 Suchstrategie
3.2 Studienauswahl
3.3 Aufnahmekriterien
3.3.1 Population
3.3.2 Intervention
3.3.3 Vergleichsdaten
3.3.4 Ergebnis
3.4 Die Datenerfassung
3.5 Kritische Beurteilung der methodischen Qualität
3.5.1 Verifizierung des Menstruationszyklus
4. Ergebnisse
4.1 Studienauswahl
4.2 Qualitätsbewertung der einbezogenen Studien
4.2.1 Identifizierung und Überprüfung der Menstruationszyklusphasen
4.3 Ergebnisse eingeteilt nach psychologischen Variablen
4.3.1 Wahrnehmung
4.3.2 Kognition
4.3.3 Motivation
4.3.4 Emotionale Gesundheit
4.3.5 Persönlichkeit
5. Diskussion
5.1 Ergebnisdiskussion
Methodendiskussion
5.3 Limitationen
6. Empfehlungen für die Praxis
6.1 Monitoring des Menstruationszyklus
6.2 Testbatterie
6.2.1 Biologische Parameter
6.2.2 Psychologische Leistungstests
6.2.3 Kognitive Leistungstests
7. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit analysiert systematisch den Einfluss der Menstruationszyklusphasen auf psychologische und subjektiv wahrgenommene Leistungsparameter bei Sportlerinnen, um ein besseres Verständnis für zyklusbezogene Leistungsschwankungen zu gewinnen und Empfehlungen für die Trainingspraxis abzuleiten.
Einfluss des Menstruationszyklus auf die Leistungsfähigkeit
Literaturübersichten (Carmichael et al., 2021; D’Souza et al., 2023; McNulty et al., 2020; Meigné et al., 2021) berichten von variablen Ergebnissen hinsichtlich der körperlichen Leistungsfähigkeit, deuten aber darauf hin, dass die Leistung im Durchschnitt während der FF im Vergleich zu allen anderen Zyklusphasen um eine triviale Menge vermindert ist (McNulty et al., 2020). Es wird allerdings angenommen, dass die hormonellen Schwankungen mit Unterschieden in den psychologischen oder subjektiven Reaktionen auf körperliche Aktivität bei Sportlerinnen im Verlauf des Zyklus verbunden sein können, wie beispielsweise die kognitive Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden (Farrar et al., 2015).
Studien, in denen die wahrgenommene Leistung untersucht wurde, berichten von einer verminderten wahrgenommenen Leistung der Sportlerinnen während der FF und der SL (Carmichael et al., 2021). Zudem leiden Athletinnen häufig unter negativen zyklusbedingten Symptomen während der prämenstruellen- und der Menstruationsphase, wobei affektive Symptome häufiger als körperliche Symptome auftreten (Taim et al., 2023). Athletinnen beschreiben ihre Menstruation als störend in dem Sinne, dass sie Angst haben durch ihre Sportbekleidung zu bluten und dadurch vom eigentlichen Geschehen abgelenkt werden. Zudem sind sie besorgt, unvorbereitet (ohne Schmerzmittel) ihre Periode zu bekommen.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Unterrepräsentation von Frauen in der sportwissenschaftlichen Forschung und begründet die Notwendigkeit, den Einfluss des Menstruationszyklus auf die Leistungsfähigkeit von Athletinnen zu untersuchen.
2. Aktueller Stand der Forschung: Es werden die physiologischen Grundlagen des Menstruationszyklus erläutert und der bisherige Forschungsstand zu dessen Einfluss auf die sportliche Leistungsfähigkeit dargelegt.
3. Methode: Dieses Kapitel beschreibt das systematische Vorgehen bei der Literaturrecherche, die Selektionskriterien für die Studien sowie die angewandten Methoden zur qualitativen Bewertung.
4. Ergebnisse: Hier werden die Ergebnisse der 18 ausgewählten Studien präsentiert und nach den psychologischen Variablen Wahrnehmung, Kognition, Motivation, emotionale Gesundheit und Persönlichkeit unterteilt.
5. Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert, wobei das Zusammenspiel von Sexualhormonen und psychologischen Prozessen beleuchtet sowie methodische Limitationen der Studien identifiziert werden.
6. Empfehlungen für die Praxis: Auf Basis der Ergebnisse wird ein Entwurf für eine Testbatterie zur Überwachung der individuellen Leistungsfähigkeit im Kontext des Menstruationszyklus vorgestellt.
7. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Hauptergebnisse zusammen und zeigt auf, dass zukünftige Forschung zur weiteren Eingrenzung von Störvariablen und Verbesserung der Zyklusverifizierung notwendig ist.
Sportlerinnen, psychologische Leistungsfähigkeit, Menstruationszyklus, Ovarialhormone, Zyklusphasen, Wahrnehmung, Kognition, Motivation, emotionale Gesundheit, Leistungsdiagnostik, Trainingssteuerung, PMS, Dysmenorrho, systematische Literaturübersicht.
Die Bachelorarbeit untersucht den Einfluss der verschiedenen Phasen des Menstruationszyklus auf psychologische Leistungsparameter und das subjektive Belastungsempfinden von Sportlerinnen.
Zentral sind die Zusammenhänge zwischen hormonellen Schwankungen, der psychischen Verfassung (wie Stimmung, Angst, Motivation) und der resultierenden sportlichen Wahrnehmung und kognitiven Leistungsfähigkeit.
Ziel ist es, eine systematische Literaturanalyse durchzuführen, um den Kenntnisstand zu psychologischen zyklusbedingten Leistungsveränderungen zu bündeln und die Basis für eine angepasste Testbatterie für Hochleistungssportlerinnen zu schaffen.
Es handelt sich um eine systematische Literaturübersicht, für die in vier großen Datenbanken (Pubmed, Cochrane Library, EBSCOhost, APA PsycNet) nach relevanten Studien aus dem November 2023 gesucht wurde.
Der Hauptteil analysiert, wie sich der Menstruationszyklus auf Parameter wie Wahrnehmung, Kognition, Motivation, emotionale Gesundheit und Persönlichkeit auswirkt und diskutiert die methodische Qualität der zugrunde liegenden Studien.
Die wichtigsten Begriffe sind Sportlerinnen, Menstruationszyklus, psychologische Leistungsfähigkeit, Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung.
PMS wird als ein signifikanter Faktor diskutiert, der die emotionale Gesundheit und das Wohlbefinden während bestimmter Zyklusphasen negativ beeinflussen kann und oft eine Barriere für optimale sportliche Leistungen darstellt.
Die Autorin empfiehlt ein kontinuierliches Monitoring des Menstruationszyklus mittels Zyklustagebüchern oder Wearables sowie die Implementierung einer sportartspezifischen Testbatterie, um individuelle Zyklusmuster zu identifizieren.
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