Diplomarbeit, 2009
137 Seiten, Note: 1,3
1 MOTIVATION UND GANG DER ARBEIT
2 ERÖRTERUNG DER GRUNDLEGENDEN BEGRIFFE „ASSET“ UND „UMWELTKENNZAHLEN“
2.1 Der Begriff „Asset“ im Kontext verschiedener betriebswirtschaftlicher Disziplinen
2.2 Umweltkennzahlen als ein quantitatives Instrument im Unternehmen
3 DREI KONZEPTE FÜR EIN ERFOLGREICHES ASSET MANAGEMENT UND DEREN UNTERSTÜTZUNG DURCH GEEIGNETEN TECHNOLOGIEEINSATZ
3.1 Facility Management – zwischen Begriffsvielfalt und hohen Nutzenpotentialen
3.1.1 Die Begriffsvielfalt im Facility Management und der Gebäudebewirtschaftung
3.1.2 Der Nutzen von Facility Management – Betrachtungen jenseits des Kostenaspektes
3.1.3 CAFM-Systeme – die notwendige technologische Unterstützung für das Facility Management
3.1.3.1 Die Prozessbetrachtung als Grundlage für den erfolgreichen Einsatz von CAFM
3.1.3.2 Das Konzept des CAFM zur Generierung von Nutzenpotentialen
3.2 Anlagenwirtschaft und Instandhaltung - Grundlagen einer erfolgreichen Betriebsphase von Produktionsanlagen
3.2.1 Die Produktion unter steigendem Kostendruck bei wachsender Automatisierung – Gründe für ein effizientes Anlagenmanagement
3.2.2 Reduzierung von Kosten als vorrangiges Nutzenpotential einer optimierten Anlagenwirtschaft
3.2.3 Online-Informationen als Basis für die Umsetzung einer optimalen Instandhaltungsstrategie im Rahmen der Anlagenwirtschaft
3.2.3.1 Die zustandsbedingte Instandhaltungsstrategie zur Umsetzung von Effizienzsteigerungen
3.2.3.2 Technologieunterstützung zur Generierung von Informationen als Basis eines funktionierenden Plant Asset Managements
3.3 IT Asset Management – Tracking als Weg zur Optimierung
3.3.1 IT Asset Management als Teil einer unternehmensweiten IT-Strategie
3.3.2 Asset Tracking als Basis für die Generierung von Optimierungspotentialen
3.3.3 Das Management von IT Hardware verspricht besondere Optimierungspotentiale
3.3.3.1 Die Besonderheiten im Management von IT Hardware
3.3.3.2 IT Hardware Tracking mit Hilfe von RFID
4 UMWELTMANAGEMENT ALS KONZEPT ZUR INTEGRATION VON ÖKOLOGISCHEN UND ÖKONOMISCHEN INTERESSEN IM UNTERNEHMEN
4.1 Grundlagen und Voraussetzungen für ein betriebliches Umweltmanagement
4.1.1 Das Leitbild des Sustainable Developments als Orientierungsrahmen für das betriebliche Umweltmanagement
4.1.2 Einfluss der Stakeholder und eine Veränderung der Werte als Gründe für eine Umweltdiskussion in Unternehmen
4.1.3 Umweltpolitik und –strategien als Ausdruck des neuen Umweltbewusstseins von Unternehmen
4.2 Systematisches Umweltmanagement zur Umsetzung von Umweltschutzbemühungen
4.2.1 Umweltmanagementsysteme und ihre Konkretisierung in Normen
4.2.2 Einführung und Betrieb eines Umweltmanagementsystems
4.2.3 Ziele und Vorteile von Umweltmanagementsystemen
4.3 Das Ökocontrolling als Instrument des Umweltmanagements
4.3.1 Das Controlling als System zur Entscheidungsunterstützung des Managements
4.3.2 Das Ökocontrolling als ein Teil des betrieblichen Umweltmanagements
4.3.3 Umweltkennzahlensystem als Instrument des Ökocontrollings
5 UMWELTKENNZAHLENSYSTEME FÜR DIE VERSCHIEDENEN ASSET MANAGEMENT KONZEPTE
5.1 Unternehmensinterne Informationsquellen für Umweltkennzahlen
5.1.1 Ökobilanz und Rechnungswesen als wichtigste Informationsinstrumente
5.1.2 Ökobilanzen für die drei vorgestellten Asset Management Konzepte
5.1.2.1 Ökobilanz für das Facility Management
5.1.2.2 Ökobilanz für die Anlagenwirtschaft mit Schwerpunkt auf der Instandhaltung
5.1.2.3 Ökobilanz für das Management von IT Hardware
5.2 Umweltkennzahlensysteme zur Messung von Umweltauswirkungen
5.2.1 Umweltkennzahlen als Instrument zur Darstellung umweltrelevanter Unternehmensaspekte
5.2.2 Vorgehen bei der Erstellung der Kennzahlensysteme
5.2.3 Umweltkennzahlensysteme für die drei vorgestellten Asset Management Konzepte
5.2.3.1 Umweltkennzahlensystem für das Facility Management
5.2.3.2 Umweltkennzahlensystem für die Anlagenwirtschaft mit Schwerpunkt auf der Instandhaltung
5.2.3.3 Umweltkennzahlensystem für das IT Hardware Management
5.3 Das 6U-Diagramm zur systematischen Erfassung der Auswirkungen eines optimierten Asset Managements auf Umweltkennzahlen
5.3.1 Das Ursache-Wirkungs-Diagramm als Basis für die Entwicklung des 6U-Diagramms
5.3.2 Entwicklung und Anwendung des 6U-Diagramms
5.3.3 6U-Diagramme für die drei Asset Management Konzepte
5.3.3.1 6U-Diagramm für das Facility Management
5.3.3.2 6U-Diagramm für die Anlagenwirtschaft mit Schwerpunkt auf der Instandhaltung
5.3.3.3 6U-Diagramm für das IT Hardware Management
6 ZUSAMMENFASSUNG
6.1 Ein optimiertes Asset Management kann Umweltkennzahlen positiv beeinflussen
6.2 Zur Überprüfung der Ergebnisse sind weiter empirische Untersuchungen notwendig
7 ANHANG
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es aufzuzeigen, dass ein optimiertes Asset Management die Umweltkennzahlen in Industriebetrieben positiv beeinflussen kann. Die Forschungsfrage untersucht dabei, wie durch technologische Unterstützung in drei spezifischen Asset-Kategorien sowohl ökonomische Effizienz als auch ökologische Nachhaltigkeit gesteigert werden können.
3.1.1 Die Begriffsvielfalt im Facility Management und der Gebäudebewirtschaftung
Eine besondere Herausforderung des Facility Managements ist das breite Begriffsverständnis und die wenig einheitlichen Definitionen der einzelnen Anbieter, Anwender und Autoren. Bevor die Stärken und Schwächen dieses Asset Management Konzepts dargelegt werden können, muss erst eine gültige Definition für Facility Management gefunden und diskutiert werden.
Generell lässt sich der englische Begriff „facilities“ mit Anlagen, Gebäuden, Grundstücken und der technischen Infrastruktur eines Unternehmens übersetzen. Dabei ist zu beachten, dass diese Assets der Durchführung des betrieblichen Geschäftsprozesses dienen, ihm aber nicht unterliegen. Damit ist gemeint, dass sie zur Erfüllung des Geschäftszwecks benötigt werden, aber nicht in die Produktion eingehen bzw. in ihr aufgehen. Durch die Hervorhebung des Managementaspekts wird deutlich, dass es sich bei Facility Management nicht nur um ein reines Verwaltungsthema handelt, sondern vor allem um ein Managementthema. In mehreren unterschiedlichen Definitionen wird diese strategische Ausrichtung des Facility Management hervorgehoben.
1 MOTIVATION UND GANG DER ARBEIT: Das Kapitel führt in die Problematik des Umweltschutzes in der Industrie ein und erläutert das Ziel der Arbeit, den Zusammenhang zwischen Asset Management und Umweltkennzahlen darzustellen.
2 ERÖRTERUNG DER GRUNDLEGENDEN BEGRIFFE „ASSET“ UND „UMWELTKENNZAHLEN“: Es werden die zentralen Begriffe „Asset“ und „Umweltkennzahl“ definiert, wobei verschiedene betriebswirtschaftliche Sichtweisen und deren Bedeutung für die Arbeit geklärt werden.
3 DREI KONZEPTE FÜR EIN ERFOLGREICHES ASSET MANAGEMENT UND DEREN UNTERSTÜTZUNG DURCH GEEIGNETEN TECHNOLOGIEEINSATZ: Dieses Kapitel stellt drei konkrete Managementkonzepte für Gebäude, Produktionsanlagen und IT-Hardware vor und untersucht deren technologische Unterstützung.
4 UMWELTMANAGEMENT ALS KONZEPT ZUR INTEGRATION VON ÖKOLOGISCHEN UND ÖKONOMISCHEN INTERESSEN IM UNTERNEHMEN: Hier werden die Grundlagen des betrieblichen Umweltmanagements sowie die Rolle des Ökocontrollings als Instrument zur Integration ökonomischer und ökologischer Ziele dargelegt.
5 UMWELTKENNZAHLENSYSTEME FÜR DIE VERSCHIEDENEN ASSET MANAGEMENT KONZEPTE: Es werden spezifische Systeme zur Messung von Umweltauswirkungen für die betrachteten Asset-Bereiche entwickelt und das 6U-Diagramm als Methode zur Erfassung der Auswirkungen vorgestellt.
6 ZUSAMMENFASSUNG: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, würdigt diese kritisch und gibt einen Ausblick auf den Bedarf an weiterer wissenschaftlicher Forschung.
Asset Management, Umweltkennzahlen, Facility Management, Anlagenwirtschaft, IT Asset Management, Ökocontrolling, Umweltmanagement, Instandhaltung, 6U-Diagramm, Ökobilanz, Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz, IT-Tracking, RFID, Prozessoptimierung
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Optimierung des Asset Managements in Industriebetrieben und den daraus resultierenden Auswirkungen auf betriebliche Umweltkennzahlen.
Die zentralen Themen sind Facility Management, Anlagenwirtschaft inklusive Instandhaltung sowie IT Asset Management im Kontext eines betrieblichen Umweltmanagements.
Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, dass ein effizientes Asset Management nicht nur ökonomische Kostenvorteile bringt, sondern auch zur Verbesserung der Umweltleistung eines Unternehmens führt.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche, der logischen Herleitung von Kennzahlensystemen sowie der Entwicklung des sogenannten 6U-Diagramms zur Visualisierung von Umweltwirkungen.
Der Hauptteil analysiert detailliert drei Managementkonzepte (Gebäude, Produktionsanlagen, IT-Hardware) und verknüpft diese mit Umweltmanagement-Strategien und Ökocontrolling-Instrumenten.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Asset Management, Umweltkennzahlen, Ökocontrolling, 6U-Diagramm und Ressourceneffizienz geprägt.
Das 6U-Diagramm dient als strukturiertes Werkzeug, um die Einflüsse eines optimierten Asset Managements auf sechs zentrale Umweltmedien (Wasser, Material, Energie, Abwasser, Abfall, Emissionen) qualitativ zu visualisieren.
Durch eine zustandsabhängige Instandhaltung können Energie- und Materialverluste minimiert werden, was direkt den Ressourcenverbrauch reduziert und somit die Umweltbilanz des Unternehmens verbessert.
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