Bachelorarbeit, 2022
75 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Theorie der wirtschaftlichen Transformation – Eine neue Herausforderung
2.1. Gemeinsamkeiten bei der Umsetzung
2.1.1. Phase 1 – Schaffung rechtlicher und institutioneller Rahmenbedingungen
2.1.2. Phase 2 – Liberalisierung
2.1.3. Phase 3 – Prozesspolitik
2.2. Unterschiede im Verlauf der beiden Wege
2.2.1. Die Schocktherapie
2.2.2. Der Gradualismus
2.3. Aussagen von Vertretern des Gradualismus: Stärken des Gradualismus und Schwächen der Schocktherapie
2.4. Aussagen von Vertretern der Schocktherapie: Stärken der Schocktherapie und Schwächen des Gradualismus
2.5. Entwicklung der Fragenstellung und der Hypothesen und Dimensionen
2.5.1. Dimension Wirtschaft
2.5.2. Dimension Soziales
2.5.3. Dimension Politik
3. Verlauf der wirtschaftlichen Transformation – historischer Abriss und Hintergrundinformationen
3.1. Problem der Vergleichbarkeit und Nennung möglicher Staaten
3.2. Allgemeine Fakten zu den baltischen Staaten
3.2.1. Estland
3.2.2. Litauen
3.2.3. Wieso nicht Lettland?
3.3. Verlauf der wirtschaftlichen Transformation in Estland
3.3.1. Erste Phase: Schaffung rechtlicher und institutioneller Rahmenbedingungen
3.3.1.1. Schaffung der gesetzlichen Grundlagen
3.3.1.2. Aufbau der Finanz- und Sozialverwaltung, einer Privatisierungsagentur und einer unabhängigen Zentralbank
3.3.1.3. Kleine Privatisierung
3.3.1.4. Währungsreform sowie die Geld- und Fiskalpolitik in Estland
3.3.2. Zweite Phase: Liberalisierung
3.3.2.1. Liberalisierung in Estland – Preisfreigabe, außenwirtschaftliche Liberalisierung und Einführung der Konvertibilität
3.3.3. Dritte Phase: Prozesspolitik
3.3.3.1. Große Privatisierung
3.4. Verlauf der wirtschaftlichen Transformation in Litauen
3.4.1. Erste Phase: Schaffung rechtlicher und institutioneller Rahmenbedingungen
3.4.1.1. Schaffung der gesetzlichen Grundlagen
3.4.1.2. Aufbau der Finanz- und Sozialverwaltung, einer Privatisierungsagentur und einer unabhängigen Zentralbank
3.4.1.3. Kleine Privatisierung
3.4.1.4. Währungsreform vorbereiten, Abbau Budgetdefizit
3.4.2. Zweite Phase: Liberalisierung
3.4.2.1. Liberalisierung (Preisfreigabe, außenwirtschaftliche Liberalisierung, Einführung der Konvertibilität)
3.4.3. Dritte Phase: Prozesspolitik
3.4.3.1. Große Privatisierung
3.5. Festlegung des Untersuchungszeitraumes in Estland und Litauen
3.6. Möglichkeit der empirischen Überprüfung der theoretischen Aussagen
3.6.1. Hypothesen in der Dimension Wirtschaft
3.6.2. Hypothesen in der Dimension Soziales
3.6.3. Hypothesen in der Dimension Politik
4. Empirische Untersuchung am Beispiel der Transformationsstaaten Estland und Litauen von 1991 bis 2004
4.1. Dimension Wirtschaft
4.1.1. Hypothese 1 – Gesamtwirtschaftlicher Verlust überprüft am Bruttoinlandsprodukt
4.1.1.1. Wohlfahrtsverlust in Estland
4.1.1.2. Wohlfahrtsverlust in Litauen
4.1.1.3. Zusammenfassung
4.1.2. Hypothese 2 – Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt
4.1.2.1. Entwicklung des Arbeitsmarkts in Estland
4.1.2.2. Entwicklung des Arbeitsmarkts in Litauen
4.1.2.3. Zusammenfassung
4.2. Dimension Soziales
4.2.1. Hypothese 1 – Veränderung des Lebensstandards
4.2.1.1. Veränderung des Lebensstandards in Estland
4.2.1.2. Veränderung des Lebensstandards in Litauen
4.2.1.3. Zusammenfassung
4.2.2. Hypothese 2 – Entwicklung der Korruption im öffentlichen Sektor
4.2.2.1. Entwicklung der Korruption in Estland
4.2.2.2. Entwicklung der Korruption in Litauen
4.2.2.3. Zusammenfassung
4.3. Hypothese 3 – Ungleichverteilung des Vermögens
4.3.1.1. Ungleichverteilung des Vermögens in Estland
4.3.1.2. Ungleichverteilung des Vermögens in Litauen
4.3.1.3. Zusammenfassung
4.4. Dimension Politik
4.4.1. Hypothese 1 – Entwicklung der allgemeinen Zufriedenheit gegenüber der Transformation
4.4.1.1. Zufriedenheit gegenüber der Transformation in Estland
4.4.1.2. Zufriedenheit gegenüber der Transformation in Litauen
4.4.1.3. Zusammenfassung
4.4.2. Hypothese 2 – Entwicklung der Glaubwürdigkeit der Politik
4.4.2.1. Glaubwürdigkeit der Politik in Estland
4.4.2.2. Glaubwürdigkeit der Politik in Litauen
4.4.2.3. Zusammenfassung
5. Fazit
Die Arbeit untersucht die Effektivität unterschiedlicher ökonomischer Transformationsstrategien beim Übergang von einer Plan- zu einer Marktwirtschaft in postkommunistischen Staaten, wobei der Fokus auf dem Vergleich zwischen Estland (Schocktherapie) und Litauen (Gradualismus) liegt.
2.1. Gemeinsamkeiten bei der Umsetzung
Wie die einzelnen Schritte aussahen, hat Lösch mit Hilfe der Netzplantechnik aufgeteilt und dargestellt (Lösch 1992: 14). Möglich ist eine Aufteilung nach thematischen oder zeitlichen Aspekten. So lassen sich die Aufgaben in drei Themenfelder aufteilen: die Schaffung rechtlicher und institutioneller Rahmenbedingungen, die Liberalisierung und die Prozesspolitik. Mit Blick auf die zeitliche Abfolge erweist sich eine Unterteilung in Phasen als sinnvoll. Letztere decken sich zum großen Teil mit den Aufgabenfeldern (Lösch 1992: 13–15).
1. Einleitung: Die Einleitung stellt das Forschungsproblem der Systemtransformation nach dem Zusammenbruch sozialistischer Regime dar und führt in die beiden zentralen Ansätze – Schocktherapie und Gradualismus – ein.
2. Theorie der wirtschaftlichen Transformation – Eine neue Herausforderung: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Konzepte von Schocktherapie und Gradualismus, ihre Unterschiede in der zeitlichen Umsetzung sowie die spezifischen Argumente ihrer Vertreter.
3. Verlauf der wirtschaftlichen Transformation – historischer Abriss und Hintergrundinformationen: Hier werden die historischen Rahmenbedingungen der baltischen Staaten analysiert und der Transformationsverlauf in Estland und Litauen im Detail detailliert mit Fokus auf Privatisierung, Währung und Liberalisierung betrachtet.
4. Empirische Untersuchung am Beispiel der Transformationsstaaten Estland und Litauen von 1991 bis 2004: Dieses Kapitel überprüft die aus der Theorie abgeleiteten Hypothesen zu wirtschaftlichen, sozialen und politischen Entwicklungen anhand von Datensätzen und vergleicht die Ergebnisse beider Länder.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Hypothesenprüfung zusammen und ordnet die Erfolgsgeschichten Estlands und Litauens als Beispiele für die Transformation im postkommunistischen Raum ein.
Transformationsstrategie, Schocktherapie, Gradualismus, Wirtschaftssystem, Estland, Litauen, Privatisierung, BIP, Arbeitslosigkeit, Lebensstandard, Korruption, Demokratie, Transformation, Politik, Marktwirtschaft.
Die Arbeit analysiert die ökonomische und gesellschaftliche Transformation in den baltischen Staaten Estland und Litauen während der 1990er bis frühen 2000er Jahre.
Die Untersuchung konzentriert sich auf die Auswirkungen von Transformationsstrategien auf die Wirtschaft, das soziale Gefüge und die politische Stabilität bzw. Zufriedenheit der Bevölkerung.
Das Ziel ist der Vergleich zwischen dem radikalen Ansatz der Schocktherapie (Estland) und dem schrittweisen Ansatz des Gradualismus (Litauen) hinsichtlich ihrer realen Auswirkungen auf die Gesellschaft.
Die Arbeit nutzt ein komparatives Design, um die theoretischen Vorhersagen von Transformationsansätzen anhand empirischer Daten (Statistiken wie BIP, HDI, Gini-Koeffizient) zu überprüfen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Transformationsmodelle und eine detaillierte empirische Auswertung anhand spezifischer Dimensionen.
Transformation, Schocktherapie, Gradualismus, Baltikum, ökonomischer Vergleich, institutioneller Aufbau.
Lettland stellt eine Mischform aus den beiden Extremen Schocktherapie und Gradualismus dar und entsprach daher nicht den methodischen Anforderungen eines sauberen Vergleichs zweier unterschiedlicher Ansätze.
Er dient als methodische Grundlage zur Bestimmung des Zeitpunkts der erfolgreichen Konsolidierung der untersuchten Staaten bis hin zur EU-Mitgliedschaft 2004.
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