Magisterarbeit, 2009
113 Seiten, Note: 1,7
1. EINLEITUNG
2. BEGRIFFSERKLÄRUNG
2.1. ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
2.2. KIRCHLICHE PR
2.3. WERBUNG
2.4. ATHEISMUS
2.5. TRANSZENDENZ
3. THEORETISCHER HINTERGRUND
3.1. ÖFFENTLICHKEIT UND KOMMUNIKATION IN EUROPA
3.2. HISTORISCHE ENTWICKLUNG
3.3. ÖFFENTLICHKEIT IN DEUTSCHLAND
3.4. ÖFFENTLICHKEIT IN ENGLAND
3.5. STELLUNG DER KIRCHE IN ENGLAND
3.6. RELIGIONSKRITIK
3.7. NORMEN UND MORALVERSTÄNDNIS
4. FORSCHUNGSFRAGEN, UNTERSUCHUNGSDESIGN UND OPERATIONALISIERUNG
5. ENTSTEHUNGSGESCHICHTE UND POSITIONEN DER BUSKAMPAGNE
6. STELLUNG DER BUSKAMPAGNE BEI DEN DISKUSSIONEN IN DEUTSCHLAND
6.1. VEREINE
6.2. HUMANISTISCHE VERBÄNDE
7. BERICHTERSTATTUNG ÜBER DIE BUSKAMPAGNE
7.1. PRESSE
8. AUSWERTUNG
8.1. AUSWERTUNG DER QUALITATIVEN UNTERSUCHUNG
8.2. AUSWERTUNG DER QUANTITATIVEN UNTERSUCHUNG
8.3. ZUSAMMENFASSUNG
9. AUSBLICK
10. SCHLUSSBEMERKUNG
11. LITERATURVERZEICHNIS
Die Arbeit analysiert die Öffentlichkeitsarbeit der Atheisten am Beispiel der Buskampagne. Dabei steht die Forschungsfrage im Vordergrund, warum die Kampagne in Deutschland auf Ablehnung stieß, während sie in England akzeptiert wurde, und inwiefern diese Ablehnung die gesellschaftliche Meinung in Deutschland widerspiegelt.
1. Einleitung
„Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott“. Mit diesem Slogan beklebte die deutsche Buskampagne einen privat gemieteten Doppeldecker in Berlin.
Im Jahr 2009, in dem die vorliegende Arbeit entstand, wurde ein Thema aktuell, und zwar die Einführung der Plakatierung von Linienbussen.
Die Buskampagne zielt darauf ab, säkulare Werbeslogans auf Bussen aufzubringen, um damit die Öffentlichkeit zu erreichen. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht zu vermitteln, dass der Glaube an einen Gott nicht zwingend notwendig ist bzw. seine Existenz in Frage gestellt wird, da diese wissenschaftlich nicht nachweisbar ist.
Die Presse berichtete, wenn auch nur am Rande, über die flächendeckende Ablehnung von Verkehrsbetrieben in Deutschland, die dem Wunsch der Buskampagne eine säkulare Werbung auf den Werbeflächen der öffentlichen Nahverkehrsmitteln anzubringen- nicht nach kam.
1. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der atheistischen Buskampagne, deren Entstehung und die wissenschaftliche Fragestellung.
2. BEGRIFFSERKLÄRUNG: Definition zentraler Begriffe wie Öffentlichkeitsarbeit, kirchliche PR, Werbung, Atheismus und Transzendenz.
3. THEORETISCHER HINTERGRUND: Beschreibung der Öffentlichkeitsstrukturen in Europa, Deutschland und England sowie der historischen Entwicklung der Religionskritik und ethischer Moralverständnisse.
4. FORSCHUNGSFRAGEN, UNTERSUCHUNGSDESIGN UND OPERATIONALISIERUNG: Darlegung der methodischen Vorgehensweise, der Forschungsfragen und des Untersuchungsdesigns.
5. ENTSTEHUNGSGESCHICHTE UND POSITIONEN DER BUSKAMPAGNE: Darstellung der Akteure und Ziele der Buskampagne basierend auf Interviews mit dem Pressesprecher.
6. STELLUNG DER BUSKAMPAGNE BEI DEN DISKUSSIONEN IN DEUTSCHLAND: Analyse der Kontroversen um Vereine wie „Pro Reli“ und „Pro Ethik“ sowie die Perspektiven der beteiligten Akteure.
7. BERICHTERSTATTUNG ÜBER DIE BUSKAMPAGNE: Statistische Analyse der medialen Berichterstattung in Print- und Onlinemedien.
8. AUSWERTUNG: Empirische Auswertung der qualitativen Experteninterviews sowie der quantitativen Daten aus dem Forum der Buskampagne und Fragebogenerhebungen.
9. AUSBLICK: Aufzeigen zukünftiger Forschungsperspektiven und neuer Entwicklungen im Bereich der säkularen Öffentlichkeitsarbeit.
10. SCHLUSSBEMERKUNG: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfragen und Reflexion der Ergebnisse.
11. LITERATURVERZEICHNIS: Verzeichnis der verwendeten Quellen und Literatur.
Atheismus, Buskampagne, Öffentlichkeitsarbeit, Religionskritik, Säkularisierung, Kirche, Staat, Ethik, Moral, Medien, Kommunikation, Pro Reli, Pro Ethik, Weltanschauung, Transzendenz.
Die Arbeit untersucht die öffentliche Debatte über die atheistische Buskampagne in Deutschland und analysiert, warum diese auf Ablehnung stieß.
Zentrale Felder sind die Öffentlichkeitsarbeit der Atheisten, das Verhältnis von Staat und Kirche, Religionskritik sowie die Rolle von Werten und Moral in einer säkularen Gesellschaft.
Ziel ist es, Erklärungsansätze für die Ablehnung der Buskampagne in Deutschland im Vergleich zur Akzeptanz in England zu finden und zu prüfen, ob dies die gesellschaftliche Meinung widerspiegelt.
Es handelt sich um eine kompilatorische Arbeit, die qualitative Experteninterviews, eine Inhaltsanalyse von Zeitungsartikeln sowie eine quantitative Online-Datenauswertung kombiniert.
Der Hauptteil befasst sich mit den theoretischen Hintergründen der Öffentlichkeitsarbeit, der historischen Entwicklung der Religionskritik sowie der detaillierten Analyse der Buskampagne und der damit verbundenen politischen Diskussionen.
Wichtige Begriffe sind Atheismus, Buskampagne, Säkularisierung, Religionskritik, Öffentlichkeitsarbeit und die gesellschaftliche Rolle von Werten und Moral.
Die Arbeit untersucht, ob dies eine allgemeine Ablehnung der Gesellschaft widerspiegelt oder eher auf indoktrinierte Vorbehalte bzw. eine informelle Allianz zwischen Kirchen und Behörden zurückzuführen ist.
Während die Kampagne in London auf Akzeptanz stieß und auf zahlreichen Bussen präsent war, erfuhr sie in Deutschland eine flächendeckende Ablehnung seitens der Verkehrsbetriebe.
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