Diplomarbeit, 2009
137 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung (Problemstellung, Zielsetzung, Aufbau der Arbeit)
2. Theoretische Grundlagen zur Bilanzierung nach HGB-BilMoG und ED IFRS für KMU
2.1. Grundlagen der Bilanzierung nach HGB-BilMoG
2.1.1. Adressaten und Ziele der Bilanzierung
2.1.2. Anwendungsbereich
2.1.3. Grundprinzipien der Bilanzierung
2.1.4. Definition- und Ansatzkriterien
2.1.5. Bewertungskriterien
2.1.6. Bestandteile des Jahresabschlusses
2.2. Grundlagen der Bilanzierung nach dem ED IFRS für KMU
2.2.1. Adressaten und Ziele der Bilanzierung
2.2.2. Anwendungsbereich
2.2.3. Grundprinzipien der Bilanzierung
2.2.4. Definition- und Ansatzkriterien
2.2.5. Bewertungskriterien
2.2.6. Bestandteile des Jahresabschlusses
2.3. Systematische Unterschiede der Bilanzierung nach HGB-BilMoG und dem ED IFRS für KMU
2.3.1. Adressaten und Ziele der Bilanzierung
2.3.2. Anwendungsbereich
2.3.3. Grundprinzipien der Bilanzierung
2.3.4. Definition- und Ansatzkriterien
2.3.5. Bewertungskriterien
2.3.6. Bestandteile des Jahresabschlusses
2.3.7. Zwischenfazit
3. Theorie der Bilanzierung nach HGB-BilMoG anhand ausgewählter Abschlussposten
3.1. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
3.1.1. Definition und Ansatz
3.1.2. Erst- und Folgebewertung
3.1.3. Ausweis und Anhangsangaben
3.2. Geschäfts- oder Firmenwert
3.3. Eigene Anteile
3.4. Rückstellungen
3.4.1. Definition und Ansatz
3.4.2. Erst- und Folgebewertung
3.4.3. Ausweis und Anhangsangaben
4. Theorie der Bilanzierung nach ED IFRS für KMU anhand ausgewählter Abschlussposten
4.1. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
4.1.1. Definition und Ansatz
4.1.2. Erst- und Folgebewertung
4.1.3. Ausweis und Anhangsangaben
4.2. Finanzinstrumente
4.2.1. Definition und Ansatz
4.2.2. Erst- und Folgebewertung
4.2.3. Ausweis und Anhangsangaben
4.3. Eigene Anteile
4.4. Rückstellungen
4.4.1. Definition und Ansatz
4.4.2. Erst- und Folgebewertung
4.4.3. Ausweis und Anhangsangaben
5. Erläuterung ausgewählter konkreter Unterschiede zwischen der Bilanzierung nach HGB-BilMoG und ED IFRS für KMU
5.1. Immaterielle Vermögensgegenstände /-werte und Geschäfts- oder Firmenwert
5.2. Eigene Anteile
5.3. Rückstellungen
5.4. Latente Steuern
5.5. Langfristige Auftragsfertigung
5.6. Zwischenfazit
6. Praktische Anwendung der Bilanzierung nach HGB-BilMoG und ED IFRS für KMU anhand eines Anwendungsbeispiels
6.1. Ausgangslage
6.2. Bilanzierung des Anwendungsbeispiels nach HGB-BilMoG
6.3. Bilanzierung des Anwendungsbeispiels nach dem ED IFRS für KMU
7. Schluss (Zusammenfassung, Ausblick)
Die Diplomarbeit vergleicht die handelsrechtliche Rechnungslegung nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) mit dem Entwurf eines Rechnungslegungsstandards für kleine und mittlere Unternehmen (ED IFRS für KMU), um konzeptionelle Unterschiede und deren praktische Auswirkungen auf die Bilanzierung ausgewählter Posten herauszuarbeiten.
3.4 Rückstellungen
Rückstellungen sind Passivposten für eine bestimmte Verpflichtung des Unternehmens, mit deren Hilfe künftige Aufwendungen bereits in der Verursacherperiode gewinnmindernd erfasst werden. Sie unterscheiden sich von Verbindlichkeiten grundsätzlich dadurch, dass die Verpflichtung dem Grunde und/oder der Höhe nach ungewiss ist. Im Gegensatz zu Eventualverbindlichkeiten, ist der Eintritt der Verpflichtung jedoch wahrscheinlich. Eine Systematisierung der Rückstellungen des Handelsrechts kann auf verschiedenen Gesichtspunkten beruhen. In dieser Arbeit findet eine Unterteilung der Rückstellungen anhand ihrer Verpflichtungsart, sowie des zeitlichen Anfalls der korrespondierenden Erträge statt. Bei der Art der Verpflichtung, auf der die Bildung einer Rückstellung beruht, kann zwischen einer Außen- und einer Innenverpflichtung unterschieden werden. Eine Außenverpflichtung liegt immer dann vor, wenn eine Verpflichtung gegenüber einem Dritten besteht. Demgegenüber liegt eine Innenverpflichtung vor, wenn es sich um eine Verpflichtung des Bilanzierenden gegen sich selbst handelt. Erträge, denen die Aufwendungen der Rückstellungsbildung sachlich zugeordnet werden, können je nach der Art der Rückstellung bereits entstanden sein oder werden erst in Zukunft entstehen. Unter Berücksichtigung dieser Abgrenzungskriterien ergeben sich die in der folgenden Abbildung dargestellten Rückstellungsarten.
1. Einleitung (Problemstellung, Zielsetzung, Aufbau der Arbeit): Diese Einleitung skizziert die Entwicklung der Standardentwürfe und definiert das Ziel der Arbeit als Vergleich der beiden Bilanzierungssysteme.
2. Theoretische Grundlagen zur Bilanzierung nach HGB-BilMoG und ED IFRS für KMU: Hier werden die Ziele, Adressaten, Anwendungsbereiche und Grundprinzipien beider Rechnungslegungssysteme erläutert und systematisch abgegrenzt.
3. Theorie der Bilanzierung nach HGB-BilMoG anhand ausgewählter Abschlussposten: Dieses Kapitel vertieft die Bilanzierungsregeln des HGB-BilMoG speziell für immaterielle Vermögensgegenstände, den Geschäfts- oder Firmenwert, eigene Anteile und Rückstellungen.
4. Theorie der Bilanzierung nach ED IFRS für KMU anhand ausgewählter Abschlussposten: Hier wird analog zu Kapitel 3 die Theorie der Bilanzierung nach ED IFRS für KMU für die entsprechenden Bilanzposten detailliert betrachtet.
5. Erläuterung ausgewählter konkreter Unterschiede zwischen der Bilanzierung nach HGB-BilMoG und ED IFRS für KMU: In diesem Teil werden die theoretischen Erkenntnisse vergleichend gegenübergestellt, um konkrete Unterschiede in der praktischen Bilanzierung aufzuzeigen.
6. Praktische Anwendung der Bilanzierung nach HGB-BilMoG und ED IFRS für KMU anhand eines Anwendungsbeispiels: Die Anwendung der komplexen Rechnungslegungsvorschriften wird an einem durchgehenden Fallbeispiel der „Müller GmbH“ verdeutlicht.
7. Schluss (Zusammenfassung, Ausblick): Das Fazit fasst die wesentlichen Unterschiede zusammen und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung der internationalen Rechnungslegung für den Mittelstand.
Bilanzierung, HGB-BilMoG, ED IFRS für KMU, Jahresabschluss, Rückstellungen, Immaterielle Vermögensgegenstände, Geschäfts- oder Firmenwert, Bewertung, Ansatz, Latente Steuern, Finanzinstrumente, Rechnungslegung, Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung, Eigenkapital, Mittelstand.
Die Arbeit vergleicht die handelsrechtliche Bilanzierung nach dem HGB (in der Fassung durch das BilMoG) mit den internationalen Rechnungslegungsstandards für kleine und mittlere Unternehmen (ED IFRS für KMU).
Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen der Bilanzierung, die Unterschiede in den Ansatz- und Bewertungsvorschriften sowie die praktischen Auswirkungen dieser Regelungen auf den Jahresabschluss.
Das Ziel ist es, die systematischen und konkreten Unterschiede zwischen den beiden Bilanzierungskonzeptionen aufzuzeigen und deren Auswirkungen auf die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung eines Unternehmens zu untersuchen.
Es wird ein systematischer Vergleich der Rechtsnormen und Standardentwürfe durchgeführt, ergänzt durch ein Anwendungsbeispiel, um die theoretischen Unterschiede an konkreten Buchungssachverhalten zu veranschaulichen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die spezifische Bilanzierung ausgewählter Abschlussposten (wie immaterielle Werte, Rückstellungen und Finanzinstrumente) sowie deren konkrete Gegenüberstellung.
Die wichtigsten Begriffe sind HGB-BilMoG, IFRS für KMU, Bilanzierung, Bewertung, Rückstellungen und der Vergleich von Rechnungslegungssystemen.
Rückstellungen basieren oft auf Ermessensentscheidungen. Da die Zielsetzung von HGB und ED IFRS für KMU (insb. hinsichtlich Vorsicht vs. Information) variiert, ergeben sich bei der Bewertung unterschiedliche Spielräume, die die Ertragslage eines Unternehmens stark beeinflussen können.
Die Müller GmbH dient als Anwendungsbeispiel, anhand dessen die verschiedenen Buchungsmethoden nach HGB-BilMoG und ED IFRS für KMU für identische Geschäftsfälle in der Praxis gegenübergestellt werden.
Der Autor weist darauf hin, dass der Anspruch eines "stand-alone"-Dokuments durch die notwendigen Rückgriffe auf die "full IFRS" bei Regelungslücken in der Praxis gefährdet ist, was zu einer erhöhten Komplexität für Anwender führt.
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