Examensarbeit, 2006
129 Seiten, Note: 3,0
1. Einleitung:
2. Auseinandersetzung mit dem Thema „Lernbehinderung“:
2.1. Der Begriff der Lernbehinderung allgemein:
2.2 Theorien der Lernbehinderung:
2.2.1. Lernbehinderung als individueller Defekt:
2.2.2. Lernbehinderung und soziale Randständigkeit:
2.2.2.1. Etikettierungsansatz:
2.2.2.2. Lernbehinderung aus materialistischer Sicht:
2.2.3. Lernbehinderung als Folge des selektiven Schulsystems:
2.2.4. Lernbehinderung aus systemisch - konstruktivistischer Sicht:
2.2.4.1. Das konstruktivistische Verständnis der Beziehung zwischen Organismus und Umwelt:
2.2.4.2. Das konstruktivistische Verständnis von einem Organismus:
2.2.4.3. Die systemische Rekonstruktion von Lernbeeinträchtigung als Beziehungsstörungen in sozialen Kontexten:
2.3. Merkmale und Erscheinungsformen einer Lernbehinderung:
2.4. Ursachen, die eine Lernbehinderung bedingen können:
2.4.1. Der Paradigmenwechsel nach Bleidick:
2.4.2. Das „bio- soziale Modell der Interaktion und Kumulation“ nach Kanter:
2.4.3. Faktorengruppen die Lernbehinderung bedingen:
2.5. Abgrenzungen der Lernbehinderung zu anderen Behinderungs-formen:
2.5.1. Der Begriff der Behinderung:
2.5.2. Lernbehinderung im Vergleich zur Verhaltensstörung:
2.5.3. Lernbehinderung im Kontext einer Mehrfachbehinderung:
2.5.4. Abgrenzung zu anderen Behinderungsformen:
3. Bedeutung des Sports
3.1. Definition des Begriffs „Sport“:
3.2. Bedeutung des Sports in der deutschen Gesellschaft:
3.3. Die Bedeutung des Sports in der Schule:
3.3.1. Die Bedeutung des Schulsport als Unterrichtsfach allgemein:
3.3.2. Die Bedeutung des Schulsports für Förderschulen mit Lernbehinderten:
3.3.2.1. Der Gesichtspunkt „Psychomotorik“ im Rahmen sonderpädagogischer Förderung:
3.3.2.2. Das Konzept der Motopädagogik:
3.3.2.3. Sportpädagogik – Motopädagogik:
3.3.2.4. Sportunterricht an der Schule für Lernhilfe – ein Konzept nach Doll – Tepper:
3.3.2.5. Ziele und Aufgaben des Sportunterrichts:
3.3.3. Die Bedeutung des außerunterrichtlichen Sports:
3.3.4. Außerschulischer Sport:
4. Sportunterricht in der Förderschule:
4.1. Schulsystem Förderschule:
4.2. Die Umsetzung des Sportunterrichts an der Förderschule für Lernbehinderte:
4.2.1. Sportunterricht in den Jahrgängen eins bis vier:
4.2.2. Sportunterricht in den Jahrgängen fünf bis neun:
4.2.3. Fazit für den Sportunterricht in der Primar- und Sekundarstufe:
5. Hypothetische Auswirkungen des Sportunterrichts an Förderschulen mit Lernbeeinträchtigung:
5.1. Die grundlegende Fragestellung der Bögen:
5.2. Beschreibung der Fragebögen:
5.3. Befragungssituation:
5.4. Vorgehensweise bei der Auswertung der unterschiedlichen Daten:
5.5. Auswertung:
5.6. Zusammenfassung und Interpretation:
6. Schlussbetrachtungen und Fazit:
7. Literatur und Quellverzeichnis:
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es zu untersuchen, inwiefern die Teilnahme am Sport soziale Werte und Normen für Schüler mit Lernbehinderung vermitteln kann, ob der Sport als kompensatorischer Ausgleich zum belastenden Schulalltag dient und welche Rolle er für die Entwicklung von Selbstbewusstsein und Teamfähigkeit spielt. Die Arbeit setzt sich zudem kritisch mit den Rahmenbedingungen des Sportunterrichts an Förderschulen auseinander.
3.3.1. Die Bedeutung des Schulsport als Unterrichtsfach allgemein:
Zum Schulleben gehören sportliche Aktivitäten ebenso wie musische oder künstlerische Betätigungen, die einer ganzheitlichen Persönlichkeitsbildung dienen. Verbunden ist hiermit die Förderung von Selbstvertrauen und Selbstbehauptung, Fairness, gemeinschaftlichem Zusammenhalt. Die körperliche Betätigung fördert das Sich - Entspannen, Auflockern einerseits und das Sich - Anspannen, neue Kräfte schöpfen / neue Energien mobilisieren andererseits, als die psycho-physische Hygiene. Die Wichtigkeit der sportlichen Anstrengung lässt sich allein schon durch das Vorhandensein verschiedenster Sportmöglichkeiten auf den Schulhöfen nachweisen, auf die ich aber noch einmal separat eingehen werde. Schüler benötigen nach einer langen Zeit im Klassenraum die Abwechslung, sich im Sportunterricht und auf dem Schulhof austoben sowie bewegen zu können, um ausgeglichen und konzentrationsfähig wieder am „normalen“ Schulalltag teilzunehmen.
Dazu zählt auch die Bewegungsmöglichkeit in der Fünf – Minuten – Pause. Denn schließlich verbringen die Kinder / Jugendlichen, dem Alter entsprechend, mindestens ein Viertel bis ein Drittel des Tages in der Schule. Der Sportunterricht nimmt allerdings im Vergleich zu den „Kernfächern“ in den Lehrplänen einen bescheidenen Teil ein. Jedoch darf er für eine ganzheitliche Persönlichkeitsbildung nicht unterschätzt werden. Diesen Punkt sehen auch die Präsidenten der Kultusministerkonferenz, des Deutschen Sportbundes und der Vorsitzende der Sportministerkonferenz, die in einer Erklärung unter der Bedeutung des Schulsportes festlegten, dass der Schulsport ein unaustauschbarer Bestandteil umfassender Bildung und Erziehung ist.
1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Examensarbeit und Definition der Forschungsfragen zur Bedeutung des Sports für lernbehinderte Schüler.
2. Auseinandersetzung mit dem Thema „Lernbehinderung“: Theoretische Auseinandersetzung mit Entstehungstheorien, Merkmalen und Ursachen der Lernbehinderung sowie deren Abgrenzung zu anderen Behinderungsformen.
3. Bedeutung des Sports: Diskussion des Begriffs Sport und seiner gesellschaftlichen Relevanz, ergänzt durch spezifische pädagogische Konzepte wie Motopädagogik im Förderschulkontext.
4. Sportunterricht in der Förderschule: Analyse des Schulsystems und der curricularen Umsetzung des Sportunterrichts unter Berücksichtigung verschiedener Jahrgangsstufen.
5. Hypothetische Auswirkungen des Sportunterrichts an Förderschulen mit Lernbeeinträchtigung: Präsentation und Auswertung der empirischen Daten aus der Befragung von Schülern und Lehrern an zwei Förderschulen.
6. Schlussbetrachtungen und Fazit: Zusammenführende Diskussion der Ergebnisse und abschließende Bewertung der Rolle des Sports als Integrations- und Fördermedium.
Lernbehinderung, Schulsport, Förderschule, Motopädagogik, Psychomotorik, soziale Kompetenz, Sportunterricht, Persönlichkeitsentwicklung, Integration, Vereinsleben, empirische Untersuchung, Bewegungsförderung, Leistungsmessung, Inklusion, Sportfeste.
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Sport für Schüler mit Lernbehinderung und analysiert, inwieweit der Sportunterricht dazu beitragen kann, soziale Kompetenzen zu fördern und das Selbstbewusstsein der betroffenen Schüler zu stärken.
Die Arbeit verknüpft theoretische Grundlagen über Lernbehinderungen und sportpädagogische Konzepte mit einer praktischen, empirischen Untersuchung an zwei Förderschulen.
Ziel ist es, die Einstellung der Schüler zum Sport zu erfassen, Lehrerperspektiven einzubeziehen und herauszuarbeiten, ob der Sport als kompensatorisches Mittel zur schulischen und persönlichen Entwicklung fungiert.
Die Untersuchung basiert auf einem eigens entwickelten Fragebogeninstrument, das sowohl an Schüler als auch an Sportlehrer gerichtet war, um sowohl quantitative Daten als auch qualitative Einschätzungen zu erhalten.
Der Hauptteil behandelt ausführlich die Entstehungstheorien der Lernbehinderung, verschiedene Konzepte der Sportpädagogik wie die Motopädagogik sowie die curriculare Umsetzung des Sportunterrichts in verschiedenen Schulstufen.
Lernbehinderung, Schulsport, Förderschule, Motopädagogik, Psychomotorik, soziale Kompetenz, Integration.
Die Motopädagogik dient als methodische Grundlage, um Lernbehinderungen nicht nur als kognitive Defizite zu sehen, sondern durch Bewegung und Körpererfahrung ganzheitliche Entwicklungsprozesse bei Schülern anzustoßen.
Die Arbeit stellt fest, dass die Einbindung in Sportvereine aktuell eher gering ist, was auf soziale Randständigkeit und fehlende Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen zurückgeführt wird, obwohl ein Interesse der Schüler vorhanden ist.
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