Masterarbeit, 2024
109 Seiten, Note: 1.1
1. Einleitung
2. Gesellschaft im digitalen Wandel
3. Digitale Medien in der Grundschule
3.1 digitale Ausstattung an Schulen in Deutschland
3.1.1 interaktive Smartboards
3.1.2 Tablets
4. Einsatz und Nutzungsmöglichkeiten
4.2 Lernen mit digitalen Medien
4.1.1 fünf Konzepte des Medieneinsatzes
4.1.2 Das SAMR-Modell
4.1.3 ICAP-Taxonomie
4.2 Lernen über digitale Medien
4.3 Wofür nutzen Lehrkräfte digitale Medien im Unterricht?
4.4 Merkmale guten Unterrichts mit digitalen Medien
4.5 Positive Aspekte digitaler Medien im Unterricht
4.6 Negative Aspekte digitaler Medien im Unterricht
5. Notwendige Kompetenzen der Lehrkräfte
5.1 TPACK-Modell
5.2 Medienbildung in der Lehrerbildung
6. Zusammenfassung Theorie
7. Empirische Untersuchung
7.1 Auswahl und Beschreibung der Methode
7.2 Interviewfragen
7.3 Die Interviewpartner
7.4 Der Interviewablauf
8. Ergebnisse der Befragung
8.1 Fragen zur Person
8.2 Erfahrungen und Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien
8.3 Digitale Ausstattung der Schule
8.4 Medienkonzept
8.5 Digitale Medien im Unterricht – Lernen mit digitalen Medien
8.5.1 Häufigkeit der Nutzung
8.5.2 Planung des Unterrichts mit digitalen Medien
8.5.3 Das Smartboard im Unterricht
8.5.4 Das Tablet im Unterricht
8.6 digitale Medien im Unterricht – Lernen über digitale Medien
8.7 Vorteile der Nutzung digitaler Medien im Unterricht
8.8 Nachteile der Nutzung digitaler Medien im Unterricht
9. Diskussion
9.1 Fragen zur Person:
9.2 Erfahrungen und Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien
9.3 Digitale Ausstattung der Schule
9.4 Medienkonzept
9.5 Häufigkeit der Nutzung digitaler Medien im Unterricht
9.6 Planung des Unterrichts mit digitalen Medien
9.7 Das Smartboard im Unterricht
9.8 Die Tablets im Unterricht
9.9 Lernen über digitale Medien
9.10 Vorteile der Nutzung digitaler Medien
9.11 Nachteile der Nutzung digitaler Medien im Unterricht.
10. Zusammenfassung Empirie
11. Limitationen der Untersuchung
12. Fazit
Die Masterarbeit untersucht die individuellen Beweggründe von Grundschullehrkräften, warum sie digitale Medien in ihrem Unterricht einsetzen oder bewusst auf deren Verwendung verzichten. Hierbei wird die Forschungsfrage durch eine Kombination theoretischer Grundlagen und einer empirischen Untersuchung in Form von Experteninterviews beantwortet.
3.1 digitale Ausstattung an Schulen in Deutschland
Die ICILS-Studie (International Computer and Information Literacy) 2013 zeigt, dass der Einsatz von Computern in deutschen Schulen seltener erfolgt als in anderen Teilnehmerländern. Es wird außerdem auf eine ausbaufähige digitale Ausstattung der Schulen in Deutschland verwiesen. Die Studie wurde mit Schülerinnen und Schülern der achten Jahrgangsstufe durchgeführt (Bos et al., 2014). Es lässt sich daher nur vermuten, dass die Ergebnisse auch auf Grundschulen übertragen werden können (Gläser & Krumbacher, 2021).
Um den von der KMK festgelegten Forderungen gerecht werden zu können war es also notwendig, die digitale Ausstattung an den Schulen in Deutschland zu verbessern. Mit dem „DigitalPakt Schule 2019 bis 2024“ stellte der Bund den Bildungsinstitutionen 2019 Gelder zur Verfügung, um die digitale Infrastruktur der Schulen ausbauen zu können. Der Fokus lag auf dem Ausbau der Glasfaser-Internetanbindung, WLAN in Unterrichtsräumen und Lehrerzimmern, der Ausstattung der Lehrkräfte und Kinder mit geeigneten Endgeräten, der Beschaffung von Anzeige- und Interaktionsgeräten wie die digitale Tafel und dem Bereitstellen von digitalen Lehr-Lern-Infrastrukturen wie Lernplattformen oder Cloudangebote (Bildungsministerium für Bildung und Forschung, 2019). Die Aufgabe der Länder war es dann, die digitale Bildung durch Anpassung, Umgestaltung und neue Konzepte umzusetzen. Aus diesem Grund mussten Lehrpläne, aber auch die Lehreraus- und -fortbildung angepasst und Medienkonzepte entwickelt werden, um sich den neuen Herausforderungen mit digitalen Medien stellen zu können (Bildungsministerium für Bildung und Forschung, 2019).
Voraussetzung für das Erhalten von Investitionsmitteln aus dem DigitalPakt Schule ist ein schuleigenes Medienkonzept (Bundesministerium für Bildung und Forschung, 2020).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz digitaler Medien im Kontext des digitalen Wandels ein und formuliert die Forschungsfrage der Masterarbeit bezüglich der Einsatzgründe von Grundschullehrkräften.
2. Gesellschaft im digitalen Wandel: Das Kapitel beleuchtet den historischen digitalen Wandel und differenziert zwischen verschiedenen Mediengenerationen und deren Einstellungen gegenüber neuen Technologien.
3. Digitale Medien in der Grundschule: Es wird die notwendige Verankerung von Medienbildung als Pflichtaufgabe schulischer Bildung erläutert und die historische sowie aktuelle Entwicklung in Grundschulen skizziert.
4. Einsatz und Nutzungsmöglichkeiten: Hier werden didaktische Konzepte, Modelle wie SAMR und ICAP sowie die Vor- und Nachteile sowie Merkmale guten Unterrichts mit digitalen Medien beschrieben.
5. Notwendige Kompetenzen der Lehrkräfte: Dieses Kapitel behandelt das TPACK-Modell und Anforderungen an die Medienbildung in der universitären und weiterführenden Lehrerausbildung.
6. Zusammenfassung Theorie: Die vorangegangenen theoretischen Ausführungen werden gebündelt und unterstreichen die Notwendigkeit qualifizierter Lehrkräfte für erfolgreichen Medieneinsatz.
7. Empirische Untersuchung: Dargelegt werden die methodischen Rahmenbedingungen, Hypothesen und das Forschungsdesign der qualitativen Experteninterviews.
8. Ergebnisse der Befragung: Die Kapitelabschnitte präsentieren die konkreten Daten der durchgeführten Interviews zu Themen wie Nutzungshäufigkeit, Konzepten, Ausstattung und persönlichen Erfahrungen.
9. Diskussion: Die empirischen Befunde werden auf Basis der im theoretischen Teil aufgestellten Hypothesen analysiert und bewertet.
10. Zusammenfassung Empirie: Hier werden die Kernerkenntnisse der Untersuchung zusammengefasst, insbesondere hinsichtlich des Einflusses der Mediengenerationen auf Nutzungspräferenzen.
11. Limitationen der Untersuchung: Dieses Kapitel benennt methodische Einschränkungen der Befragung wie die begrenzte Stichprobengröße und lokale Besonderheiten der untersuchten Schulen.
12. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Gesamtschau der Forschungsresultate und der Bestätigung bzw. Widerlegung der anfangs formulierten Hypothesen.
Digitale Medien, Grundschule, Medienkompetenz, Lehrkräfte, Unterricht, Medienpädagogik, DigitalPakt, SAMR-Modell, ICAP-Taxonomie, TPACK-Modell, Medienkonzept, Digitalisierung, Tablets, Smartboards, Qualitative Befragung
Die Arbeit untersucht, welche Faktoren und Beweggründe Grundschullehrkräfte dazu motivieren, digitale Medien in ihrem Unterricht zu integrieren oder darauf zu verzichten.
Zu den Schwerpunkten gehören der gesellschaftliche digitale Wandel, die Ausstattung deutscher Grundschulen, Kompetenzmodelle für Lehrkräfte sowie die Chancen und Nachteile moderner Lerntechnologien.
Das Ziel ist es, die individuellen subjektiven Beweggründe der Lehrkräfte zu identifizieren, um zu verstehen, warum die Nutzung trotz ähnlicher Rahmenbedingungen so stark variiert.
Die Arbeit basiert auf einem qualitativen Forschungsansatz, in dessen Rahmen Experteninterviews mit Lehrpersonen durchgeführt und mittels Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu didaktischen Modellen und Medienkompetenz sowie einen empirischen Teil, der die Auswertung von Experteninterviews mit zehn verschiedenen Lehrkräften darstellt.
Wesentliche Begriffe sind Medienbildung, Medienkompetenz, Grundschulunterricht, Lehrerhandeln, Digitalisierung und pädagogische Didaktik.
Die Studie zeigt, dass jüngere Lehrkräfte, die zur sogenannten "digitalen Mediengeneration" zählen, digitalen Medien gegenüber offener sind, während die sekundär-digitale Generation ambivalenter agiert.
Interessanterweise konnte kein direkter kausaler Zusammenhang nachgewiesen werden; selbst bei guter technischer Ausstattung variiert die Frequenz der Nutzung je nach persönlicher Überzeugung der Lehrkraft deutlich.
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