Bachelorarbeit, 2022
120 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1 Digitale Gesundheitsanwendungen
1.1 Definition
1.2 Lifestyle-Apps vs. Digitale Gesundheitsanwendungen
1.3 Rechtlicher Hintergrund
1.4 Datenschutz und Informationssicherheit
2 Verzeichnis für digitale Gesundheitsanwendungen
2.1 Fast-Track-Verfahren
2.2 Endgültige Aufnahme
2.3 Vorläufige Aufnahme
3 Vergütung der Digitalen Gesundheitsanwendungen
4 Aktueller Stand der DiGA
5 Zusammenarbeit mit der Equeo Health GmbH
6 Derzeitige Einflussfaktoren
6.1 Fördernde Faktoren
6.1.1 Fördernde Faktoren aus Patientensicht
6.1.2 Fördernde Faktoren aus Ärztesicht
6.1.3 Fördernde Faktoren aus Herstellersicht
6.2 Hemmende Faktoren
6.2.1 Hemmende Faktoren aus Patientensicht
6.2.2 Hemmende Faktoren aus Ärztesicht
6.2.3 Hemmende Faktoren aus Herstellersicht
7 Empirische Untersuchung
7.1 Forschungsziel
7.2 Forschungsansatz
7.3 Merkmale der Umfrageteilnehmer
7.4 Erhebungsinstrument
7.5 Durchführung
8 Forschungsergebnisse
9 Diskussion
9.1 Aus Sicht der Patienten
9.2 Aus Sicht der Ärzte
9.3 Aus Sicht der Hersteller
9.4 Das deutsche Gesundheitssystem
9.5 Ableitung aus den Ergebnissen der quantitativen Untersuchung
10 Fazit
Die Bachelorarbeit hat zum Ziel, die hemmenden und fördernden Erfolgsfaktoren bei der Markteinführung von Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) in das deutsche Gesundheitssystem zu identifizieren und Lösungsansätze zu deren Überwindung zu erarbeiten, wobei die Forschungsfrage lautet, welche Faktoren bei der Einführung existieren und wie diese positiv beeinflusst werden können.
1.2 Lifestyle-Apps vs. Digitale Gesundheitsanwendungen
Digitale Gesundheitsanwendungen werden oftmals mit sogenannten ,Lifestyle-Apps‘ verwechselt. Beide Anwendungen können den Nutzer gezielt bei der Förderung der Gesundheit unterstützen, jedoch gibt es wesentliche Unterschiede bei den Anforderungen, die in diesem Kapitel erläutert werden.
Eine besondere Art der Lifestyle-Anwendungen sind Fitness-Apps wie z. B. Runtastic. Fitness-Apps sind, wie der Name bereits nahelegt, Anwendungen, die für ein Training und die Steigerung der körperlichen Fitness entwickelt worden sind. Im Gegensatz dazu dienen DiGA dazu, Krankheiten zu erkennen, zu überwachen, zu behandeln oder eine Linderung zu bewirken.
Mit der Zeit haben sich Fitness- zu Lifestyle-Apps weiterentwickelt. Dabei steht nicht mehr die alleinige Steigerung der körperlichen Fitness im Vordergrund. Vielmehr werden Anwendungen zum Abnehmen, Einschlafen und zu diversen anderen Zwecken angeboten.
1 Einleitung: Vorstellung der Relevanz moderner digitaler Gesundheitslösungen und Darlegung der zentralen Forschungsfrage dieser Arbeit.
1 Digitale Gesundheitsanwendungen: Definition der DiGA als Medizinprodukt und Abgrenzung gegenüber dem allgemeineren Bereich der Lifestyle- und Fitness-Apps.
2 Verzeichnis für digitale Gesundheitsanwendungen: Erläuterung des administrativen Aufnahmeverfahrens, inklusive Fast-Track, dauerhafter und vorläufiger Zulassung durch das BfArM.
3 Vergütung der Digitalen Gesundheitsanwendungen: Darstellung der gesetzlichen Vergütungsrahmen sowie der Preiskalkulation für Hersteller im ersten Jahr nach der Zulassung.
4 Aktueller Stand der DiGA: Ein Überblick über die bis Januar 2022 im Verzeichnis gelisteten Anwendungen, gegliedert nach Indikationen und technischer Ausstattung.
5 Zusammenarbeit mit der Equeo Health GmbH: Praxisbeispiel der MiGuide-App zur Veranschaulichung, wie digitale Konzepte auf den deutschen Markt übertragen werden.
6 Derzeitige Einflussfaktoren: Systematische Analyse der fördernden und hemmenden Faktoren unter der spezifischen Perspektive von Patienten, Ärzten und Herstellern.
7 Empirische Untersuchung: Methodische Beschreibung der durchgeführten quantitativen Online-Umfrage, ihrer Zielsetzung und des Forschungsansatzes.
8 Forschungsergebnisse: Vorlage der erhobenen Daten aus der Umfrage, inklusive soziodemografischer Merkmale und Nutzungsverhalten der Befragten.
9 Diskussion: Interpretation der Ergebnisse und Ableitung von Empfehlungen zur Verbesserung der Akzeptanz sowie zur Optimierung des deutschen Gesundheitssystems.
10 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfragen und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der digitalen Gesundheitsversorgung.
Digitale Gesundheitsanwendungen, DiGA, Digitale-Versorgung-Gesetz, DVG, Gesundheitsmanagement, ,Fast-Track-Verfahren, Patientenmotivation, Gesundheitsdaten, , ,Telemedizin, MiGuide-App, Compliance, , Prävention, , ,Versorgungsforschung
Die Arbeit untersucht die Markteinführung von sogenannten Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) in Deutschland und analysiert, welche Faktoren deren Erfolg oder Etablierung beeinflussen.
Zu den Kernaussagen gehören die rechtlichen Rahmenbedingungen (DVG), der Zulassungsprozess beim BfArM, die Vergütung sowie die Analyse der Akzeptanz bei den Hauptakteuren: Patienten, Ärzten und Herstellern.
Das primäre Ziel ist es, hemmende und fördernde Faktoren bei der Markteinführung von DiGA zu identifizieren und Perspektiven für deren Überwindung zu entwickeln.
Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturrecherche sowie eine eigene quantitative Online-Umfrage unter potenziellen Nutzern, ergänzt durch ein Praxisbeispiel.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu DiGA, administrative Zulassungsprozesse, Preisgestaltung sowie eine empirische Untersuchung, die das Nutzungsverhalten und die Erwartungen an solche Anwendungen analysiert.
DiGA, Gesundheitssystem, Patientensicht, ärztliche Akzeptanz, regulatorische Hürden und digitale Gesundheitskompetenz sind zentrale Begriffe der Studie.
Die Unterscheidung ist deshalb entscheidend, da sie den rechtlichen Status definiert: DiGA sind zertifizierte Medizinprodukte mit nachgewiesenem Versorgungsnutzen, während Lifestyle-Apps vorrangig der allgemeinen Fitness dienen und keine Erstattung durch GKV erhalten.
Die MiGuide-App dient als konkretes Fallbeispiel zur Veranschaulichung, wie innovative Gesundheitskonzepte aus dem Ausland (in diesem Fall den Niederlanden) in den deutschen Markt integriert werden und welche Herausforderungen dabei entstehen.
Ein zentrales Ergebnis ist, dass insbesondere die mangelnde Aufklärung sowie der subjektiv empfundene Mehraufwand der Ärzte die größten Barrieren für die Verordnung von DiGA darstellen.
Die Autorin folgert, dass DiGA das Potenzial haben, die Gesundheitsversorgung durch Personalisierung und Effizienz zu verbessern, sofern mehr in die Aufklärung aller Akteure investiert wird.
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