Diplomarbeit, 2008
206 Seiten, Note: 1,5
Vorwort
1 Einleitung und Aufgabenstellung [TD]
1.1 Zielsetzung und Vorgehensweise
1.1.1 Abgrenzung des Untersuchungsbereiches
1.2 Forschungsmethodik
1.2.1 Structured-Case Approach
1.2.2 Datenerhebung
2 Conceptual Framework I [FB][TD]
3 Einführung in das Themengebiet [TD]
3.1 Theoretische Grundlagen
3.1.1 Begriffsdefinitionen
3.1.2 Fusionsarten
3.1.3 Phasenmodell
3.2 Entwicklung des M&A-Marktes
3.3 Zielsetzungen und Motive
3.3.1 Strategische Motive
3.3.2 Finanzielle Motive
3.3.3 Management Motive
3.4 Erfolg/Misserfolg von M&A Transaktionen
3.4.1 Probleme der Erfolgsmessung
3.4.2 Ursachen für Erfolg/Misserfolg
3.4.3 Erfolgsfaktoren
4 IT im Kontext von M&A [FB]
5 Methodischer Ansatz zur IT-Integration [FB]
5.1 M&A IT Integration and Transition Framework
5.1.1 Early Integration
5.1.2 Pick & Go
5.1.3 Rationalization
5.2 Projektmethodik nach Wick
5.3 Methode nach Hövelmanns & Baumgart
5.4 BTM-Modell
5.4.1 Das Phasenmodell
6 IT-relevante Themenstellungen im Rahmen von M&A [FB]
6.1 Herausforderungen der IT in der Post-Merger Phase
6.2 IT Due Diligence
6.2.1 Bedeutung einer IT Due Diligence
6.2.2 Ziele einer IT Due Diligence
6.2.3 Anwendungsbereich der Due Diligence
6.2.4 IT-Organisation und Flexibilität
6.2.5 Netzwerk Design, Applikationen und Informationsarchitektur
6.2.6 Bedeutung von Referenzarchitekturen
6.2.7 Rechenzentren, Örtlichkeiten und Einrichtungen
6.2.8 Verträge und behördliche Auflagen
6.2.9 Integration des Geschäftsprozess
6.2.10 IT-Werkzeuge und Methoden
6.2.11 Strategie, Probleme und Besorgnisse
6.2.12 Phasenmodell für die IT Due Diligence
6.2.13 Untersuchungsgegenstand IT-Projekte
6.2.14 Report
6.3 Detailed Assessment
6.3.1 As-Is Model
6.3.2 To-Be Model
6.3.3 Analyse der Unterschiede zwischen „As-Is Model“ und „To-Be Model“
6.4 IT-Integration
6.4.1 Wechselwirkung zwischen M&A- und IT-Integrationsstrategie
6.4.2 Die Rolle der IT
6.4.3 Systematisches Vorgehen
6.4.4 Integrationssteuerung durch Programm-Management
6.4.5 Planung des Integrationsprozesses
6.4.6 Kommunikation
6.4.7 Durchführung der Integration
6.4.8 Datenmigration
6.4.9 Abschaltung der Alt-Systeme
6.4.10 Outsourcing
6.5 Post-Merger Review
6.6 Mitarbeiter der IT-Abteilungen
6.7 Die Rolle externer Berater
6.7.1 Vorteile der Einbindung eines externen Beraters
6.7.2 Nachteile der Einbindung eines externen Beraters
6.7.3 Aufgaben der Berater
6.8 Kritische Erfolgsfaktoren
6.9 Empfehlungen zu IT in M&A-Projekten
7 Conceptual Framework II [FB][TD]
8 Fallbeispiele [FB][TD]
8.1 Fallbeispiel Dr. B.
8.1.1 Vorstellung von Dr. B.
8.1.2 Ergebnisse des Interviews
8.2 Fallbeispiel Dr. S.
8.2.1 Vorstellung von Dr. S.
8.2.2 Ergebnisse des Interviews
8.3 Fallbeispiel BRAIN FORCE
8.3.1 Vorstellung des Unternehmens
8.3.2 Ergebnisse des Interviews
8.4 Fallbeispiel OMV - Petrom
8.4.1 Vorstellung der Unternehmen
8.4.2 Ergebnisse des Interviews
8.5 Fallbeispiel ILS Consult
8.5.1 Vorstellung des Unternehmens
8.5.2 Ergebnisse des Interviews
8.6 Fallbeispiel Grazer Stadtwerke
8.6.1 Vorstellung des Unternehmens
8.6.2 Ergebnisse des Interviews
9 Conceptual Framework III [FB][TD]
10 Conclusio [FB][TD]
Ziel der Arbeit ist es, die Bedingungen für erfolgreiche Mergers & Acquisitions (M&A) im Hinblick auf die Rolle der Informationstechnologie zu analysieren und dabei auftretende Probleme sowie kritische Erfolgsfaktoren zu identifizieren.
3.1.3 Phasenmodell
In der Literatur finden sich viele unterschiedliche Prozessmodelle, mit Hilfe derer die Aktivitäten im Rahmen eines M&A systematisch dargestellt werden. In der Regel umfassen diese Modelle die drei Phasen Vorbereitung, Transaktion und Umsetzung, wobei die Bezeichnungen dieser Phasen sich durchaus unterscheiden, jedoch inhaltlich kaum Unterschiede aufweisen. Ein weiteres gemeinsames Merkmal dieser Modelle ist die sequentielle Darstellung einer M&A Transaktion.
Jedoch kann eine solche Darstellung der Komplexität eines M&A nicht gerecht werden, da der Prozess nicht ausschließlich als einfaches Abarbeiten seiner Schritte gesehen werden kann. So wird es im Laufe des Prozesses immer wieder geschehen, dass aufgrund von neuen Erkenntnissen ein früherer Prozessschritt noch einmal durchlaufen werden muss. Daraus folgt, dass den Modellen die Abbildung dieser Iterationen fehlt, die jedoch insgesamt unumgänglich sind und bei frühzeitiger Berücksichtigung zu einem besseren Gesamtprozessergebnis führen.
Aus diesem Grund ist eine zusätzliche horizontale Dimension prozessbegleitender M&A Aufgaben, die sich über den gesamten Prozess erstrecken notwendig. Als solche Aufgaben können bspw. Information und Kommunikation oder ein M&A Controlling angesehen werden.
In zahlreichen Arbeiten wird die Notwendigkeit einer vierten Phase beschrieben, in der eine Ergebniskontrolle ex post vorgenommen werden soll, um einerseits Aussagen über den Erfolg eines M&A treffen und andererseits diesen Erfolg auch entsprechend an die Stakeholder bzw. Shareholder kommunizieren zu können.
1 Einleitung und Aufgabenstellung [TD]: Analysiert die Entwicklung von M&A-Transaktionen und begründet die Notwendigkeit einer stärkeren Berücksichtigung der IT bei Unternehmensfusionen.
2 Conceptual Framework I [FB][TD]: Führt die erste theoretische Iteration ein, welche die Einflussfaktoren auf die erfolgreiche Umsetzung IT-relevanter Problemstellungen definiert.
3 Einführung in das Themengebiet [TD]: Definiert zentrale Begriffe, Fusionsarten und Phasenmodelle und beleuchtet die Marktentwicklung sowie Motive für M&A.
4 IT im Kontext von M&A [FB]: Untersucht die Rolle der IT als Business Enabler und Flaschenhals im M&A-Prozess sowie relevante Prüfelemente im Informationsmanagement.
5 Methodischer Ansatz zur IT-Integration [FB]: Stellt verschiedene Frameworks und methodische Ansätze (z.B. M&A IT Integration and Transition Framework) für die IT-Integration vor.
6 IT-relevante Themenstellungen im Rahmen von M&A [FB]: Behandelt detailliert die Herausforderungen der Post-Merger-Phase, die Durchführung der IT Due Diligence, Integrationsplanung und das Management von IT-Projekten.
7 Conceptual Framework II [FB][TD]: Verfeinert das erste Framework durch die Definition von vier abhängigen Domänen (Prozesseffektivität, Prozesseffizienz, Ressourceneffizienz, Motivationseffizienz).
8 Fallbeispiele [FB][TD]: Präsentiert empirische Ergebnisse anhand von Experteninterviews und Fallstudien verschiedener Unternehmen wie BRAIN FORCE und OMV.
9 Conceptual Framework III [FB][TD]: Führt die endgültige Verfeinerung des Frameworks basierend auf den Erkenntnissen aus der Literatur und Praxis durch.
10 Conclusio [FB][TD]: Führt eine abschließende Bewertung durch und fasst die wesentlichen Erkenntnisse über die Rolle der IT für den Erfolg von M&A-Transaktionen zusammen.
Mergers & Acquisitions, Informationstechnologie, IT-Integration, IT Due Diligence, Post-Merger-Integration, Synergiepotenziale, Change Management, Projektmanagement, Unternehmenskultur, Wissensmanagement, IT-Controlling, Wertsteigerung, IT-Strategie, Prozessoptimierung, Business Enabler
Die Diplomarbeit untersucht die Auswirkungen von Mergers & Acquisitions auf die Informationstechnologie und wie die IT erfolgreich in den Integrationsprozess eingebunden werden kann.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen von M&A, Methoden der IT-Integration, die Bedeutung der IT Due Diligence sowie Erfolgsfaktoren für die Post-Merger-Phase.
Das Ziel ist es, die Bedingungen für erfolgreiche IT-Integrationen bei M&A-Transaktionen zu analysieren, potenzielle Probleme aufzuzeigen und kritische Erfolgsfaktoren zu identifizieren.
Die Autoren nutzen den "Structured-Case Approach" nach Carroll et al., um theoretische Erkenntnisse mit Praxisbeispielen aus Experteninterviews abzugleichen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende Literaturanalyse zu M&A-Grundlagen, IT-Methodiken sowie eine detaillierte Ausarbeitung der IT Due Diligence und Integrationsplanung.
IT-Integration, Due Diligence, Synergien, Post-Merger-Integration, M&A-Prozess, IT-Strategie und Unternehmenskultur sind maßgebliche Begriffe.
Die IT dient als Enabler, indem sie die notwendigen technologischen Voraussetzungen für die Realisierung von Synergiepotenzialen in anderen Geschäftsbereichen schafft.
Es dient dazu, die komplexen Einflussfaktoren (Projektmanagement, Technologie, Personal) strukturiert darzustellen und ihre Wirkung auf die IT-Integration messbar zu machen.
Sie zeigen, dass trotz IT-theoretischer Konzepte in der Praxis oft "Bauchgefühl" oder ad-hoc Lösungen dominieren und dass die IT-Planung oft zu spät in den Prozess eingebunden wird.
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