Bachelorarbeit, 2021
40 Seiten, Note: 2.0
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1. Einleitung
2. Lineares Fernsehen
2.1 Geschichte des Fernsehens in Deutschland
2.1.1 Duales Rundfunksystem in Deutschland
2.2 Pay-TV
3. Video-on-Demand und Streaming-Dienste
3.1 Netflix
3.2 Amazon Prime (Prime Video)
3.3. Disney Plus
3.4 YouTube
3.5 Sonstige Anbieter
3.5.1. Joyn PLUS+
3.5.2 TV Now
3.6 Illegale Streaming-Plattformen
4. Lineares Fernsehen versus Video-on-Demand
4.1 Lineares Fernsehen
4.1.1 Nutzerzahl und Nutzungsverhalten
4.1.2 Fernsehen als Hauptmedium und Veränderung im Programm
4.1.3 Nutzungsmotivation
4.1.4 Wirtschaftliche Aspekte
4.2 Video-on-Demand
4.2.1 Nutzungsverhalten und Nutzerzahl
4.2.2 Nutzungsmotivation
4.2.3. Wirtschaftliche Aspekte
5. Fazit
5.1 Prognose
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Wandel der Fernsehnutzung durch neue Online-Angebote und analysiert, ob klassisches lineares Fernsehen in den kommenden Jahren durch Streaming-Dienste als Leitmedium abgelöst oder gefährdet wird.
1. Einleitung
Das Fernsehen hat sich mit den Jahren als beliebtestes Medium der Menschen etabliert und wurde seit Ende der 1990er Jahre inzwischen durch das Internet ersetzt. Denn das Internet gewann schnell an Popularität, beispielsweise über YouTube, später auch über andere Video-Plattformen, wurden mehr und mehr audiovisuellen Inhalte geteilt. Dadurch war es möglich Filme, Serien oder Musikvideos direkt am Laptop oder Smartphone auf Abruf, unabhängig von Zeit und Ort anzuschauen. Mit der Zeit kamen zunehmend Video-Streaming-Anbieter, die sich durch Inhalte und Abonnementmodelle unterscheiden. Portale, die illegale Inhalte anbieten, etablierten sich.
Daher kam es zu der Notwendigkeit, das allgemeine Fernseh- beziehungsweise Rundfunksystem neu zu gestalten und deutlich zu verändern. Die Fernsehsender waren gezwungen, ihr Programm umzugestalten, damit diese weiter konkurrenzfähig auf dem Markt bleiben. Da sich die Neuen und die klassischen Medien ständig weiterentwickeln, ist bisher kein Ende des Wandelungsprozesses absehbar. (vgl. Thieme 2019: 5)
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, eine Antwort auf die Frage zu finden, ob das klassische Fernsehen in den nächsten Jahren noch etabliert bleibt und werden die Streaming-Plattformen, wie Netflix, Amazon Prime Video & Co., den Status des TV 2.0. als Leitmedium gefährden oder ihn sogar komplett ersetzen.
1. Einleitung: Stellt die Problematik des Medienwandels durch das Internet dar und definiert die Zielsetzung sowie die Forschungsfrage der Untersuchung.
2. Lineares Fernsehen: Erläutert die Grundlagen, die Entstehungsgeschichte des deutschen Rundfunksystems und die spezifischen Merkmale des linearen Fernsehens sowie die Finanzierungsform von Pay-TV.
3. Video-on-Demand und Streaming-Dienste: Analysiert verschiedene Arten von Streaming, Geschäftsmodelle und stellt wichtige Akteure wie Netflix, Amazon und Disney Plus vor.
4. Lineares Fernsehen versus Video-on-Demand: Vergleicht beide Medienformen anhand von Nutzerverhalten, Motiven und wirtschaftlichen Kennzahlen unter Berücksichtigung der Konkurrenzsituation.
5. Fazit: Resümiert die Ergebnisse, bewertet die Zukunftsaussichten für lineares Fernsehen und Streaming-Dienste und wagt eine Prognose über die weitere Entwicklung.
Fernsehen, Video-on-Demand, Streaming, Internet, Rundfunksystem, Medienwandel, Nutzerverhalten, Pay-TV, Netflix, Amazon Prime Video, Digitalisierung, Linearität, Mediennutzung, Mediatheken, Medienkonkurrenz.
Die Arbeit analysiert den massiven Medienwandel weg vom klassischen linearen Fernsehen hin zu digitalen Video-on-Demand-Angeboten und deren Auswirkungen auf die Fernsehnutzung.
Die Themen umfassen die Geschichte des deutschen Rundfunks, Geschäftsmodelle von Streaming-Plattformen, Nutzerverhalten und die wirtschaftliche Konkurrenz zwischen TV-Sendern und Online-Diensten.
Das Hauptziel ist es zu klären, ob das klassische Fernsehen durch moderne Streaming-Dienste in absehbarer Zeit vollständig verdrängt oder in seiner Rolle als Leitmedium abgelöst wird.
Es wird eine deskriptive Datenanalyse durchgeführt, die aktuelle Statistiken zur TV-Nutzung, Umsatzdaten der Medienbranche und eine theoretische Aufarbeitung des Medienwandels kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Darstellung des linearen Fernsehens, eine Übersicht wichtiger Video-on-Demand-Anbieter sowie einen direkten Vergleich beider Medienformen hinsichtlich Nutzerzahlen, Motivation und Ökonomie.
Zentrale Begriffe sind neben Fernsehen und Streaming vor allem Digitalisierung, Medienwandel, Nutzerverhalten, Pay-TV sowie die Analyse verschiedener Geschäftsmodelle wie Subscription-Video-on-Demand.
Ja, die Arbeit zeigt auf, dass durch Lockdowns und verändertes Freizeitverhalten im Jahr 2020 sowohl das lineare Fernsehen als auch Streaming-Dienste einen deutlichen Anstieg der Nutzung und Reichweite verzeichnen konnten.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass das lineare Fernsehen nicht unmittelbar verschwindet, sondern sich durch Transformationen und Mediatheken anpasst, wobei beide Angebotsformen in den nächsten Jahren parallel bestehen werden.
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