Masterarbeit, 2023
83 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Abgrenzung
1.3 Gang der Untersuchung
2. Entrepreneurship: Entwicklung und theoretische Grundlagen
2.1 Die Historie und Entwicklung des Begriffs Entrepreneurship
2.2 Die Bedeutung des Begriffs Entrepreneurship
2.2.1 Abgrenzung des Begriffs Entrepreneurship zu Parallelbegriffen
2.3 Die Bedeutung des Begriffs Entrepreneur
2.4 Determinanten von Entrepreneurship
2.5 Sonderformen des Entrepreneurships
2.5.1 Social Entrepreneurship
2.5.2 Corporate Entrepreneurship
2.5.3 Academic Entrepreneurship
3. Entrepreneurship Education
3.1 Begriffsdefinition
3.2 Ziele und Anforderungen an Entrepreneurship Education
3.3 Entrepreneurship Education in Deutschland
4. Entrepreneurship Education als Bestandteil des Bildungsplanes
4.1 Verankerung von Entrepreneurship Education in früheren Bildungsplänen
4.1.1 Bildungsplan Realschule Baden-Württemberg 1994
4.1.2 Bildungsplan Realschule Baden-Württemberg 2004
4.2 Verankerung von Entrepreneurship Education im Bildungsplan 2016 der Sekundarstufe I (Baden-Württemberg)
4.2.1 Leitgedanken des Bildungsplans 2016 der Sekundarstufe I (Baden-Württemberg; Fach WBS)
4.2.2 Entrepreneurship Education im Bildungsplan 2016 der Sekundarstufe I (Baden-Württemberg; Fach WBS)
5. Wettbewerbslandschaft in Deutschland
5.1 Definition (Entrepreneurship)-Wettbewerb
5.2 Wettbewerbsformen
6. Entrepreneurship-Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler
6.1 Ausgewählte Entrepreneurship-Wettbewerbe
6.1.1 JUGEND GRÜNDET
6.1.2 Deutscher Gründerpreis für Schülerinnen und Schüler
6.1.3 Start-up BW Young Talents – Innovation Workshop & Pitch
6.1.4 IW JUNIOR gGmbH – JUNIOR Wettbewerbe
6.2 Kriterienorientierter Vergleich der Entrepreneurship-Wettbewerbe
6.2.1 Ziele
6.2.2 Ablauf
6.2.3 Preise
6.2.4 Betreuung während des Wettbewerbs
6.2.5 Alumni-Netzwerk
6.2.6 Einbindung in die Entrepreneurship Education
6.2.7 Bezug zu den Leitperspektiven des Bildungsplans der Sekundarstufe I (Baden-Württemberg)
6.3 Kriterienkatalog Entrepreneurship-Wettbewerbe
6.3.1 Auswertung Kriteriengruppe: Teilnahme
6.3.2 Auswertung Kriteriengruppe: Information
6.3.3 Auswertung Kriteriengruppe: Bewertung
6.3.4 Auswertung Kriteriengruppe: Zielsetzung
6.3.5 Auswertung Kriteriengruppe: Trägerschaft
6.3.6 Auswertung Kriteriengruppe: Durchführung
7. Zusammenfassung und Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht, in welchem Maße Entrepreneurship-Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler dazu geeignet sind, eine umfangreiche Entrepreneurship Education zu fördern. Dabei wird analysiert, welche Kompetenzen durch solche Wettbewerbe vermittelt werden und wie diese zur Vorbereitung auf eine spätere Unternehmensgründung oder Selbstständigkeit beitragen können. Zudem wird die Verankerung der Entrepreneurship Education in den Bildungsplänen Baden-Württembergs beleuchtet.
2.1 Die Historie und Entwicklung des Begriffs Entrepreneurship
Der Ursprung des Begriffs Entrepreneurship liegt in der französischen Sprache und geht auf das Wort „entreprendre“ zurück und lässt sich in die deutsche Sprache mit „etwas unternehmen“ übersetzen. Im Deutschen existieren jedoch bis heute keine allgemeingültigen Definitionen für den Begriff Entrepreneurship, weshalb es häufig durch Adjektive wie innovativ, kreativ, risikobereit, leistungsorientiert oder dynamisch beschrieben und charakterisiert wird (Volkmann & Tokarski, 2006).
Der Begriff des Entrepreneurs wurde durch den irischen Ökonomen Richard Cantillon in den zu dieser Zeit neu aufkommenden Wirtschaftswissenschaften Ende des 18. Jahrhunderts für Personen, die eine Einkommenserzielung unter Unsicherheiten beabsichtigen, eingeführt und geprägt. Eine Ergänzung erfuhr der Begriff durch den französischen Ökonomen Jean-Baptiste Say, indem er einen weiteren Fokus auf die Koordination von Produktionsfaktoren wie Land, Kapital und Arbeitskraft durch den Unternehmer legte (Fueglistaller, Müller, Müller & Volery, 2012).
Bei der Auseinandersetzung mit dem Begriff Entrepreneurship wird jedoch deutlich, dass der Entrepreneur kein Phänomen der Neuzeit ist, sondern sich erste historische Spuren bereits im Mittelalter finden lassen. Volkmann und Tokarski (2006) verweisen darauf, dass Entrepreneure des Mittelalters als Geistliche galten, welche als Architekten von Bauprojekten wie z.B. Kirchen oder Burgen in Erscheinung traten. Auch innovative Persönlichkeiten früherer Zeiten, wie z.B. Cäsar dessen Einfluss als Verkehrsplaner noch heute sichtbar und nachweisbar ist, können aus heutiger Sicht als Entrepreneure angesehen werden.
Häufig wird die Wiederentdeckung des Unternehmers als Entrepreneur in Zusammenhang mit dem österreichischen Nationalökonom Joseph Schumpeter gebracht, der den Begriff Unternehmer in seinem Werk „The Theory of Economic Development“ aus dem Jahr 1911 mit Entrepreneur übersetzte. In der neueren Literatur gibt es jedoch eine bewusste Abgrenzung zwischen einem Entrepreneur und einem Unternehmer. Der Begriff des Unternehmers ist dabei der übergeordnete Terminus (Volkmann & Tokarski, 2006). Jeder Entrepreneur ist demnach ein Unternehmer, aber nicht jeder Unternehmer ist gleichzeitig ein Entrepreneur.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass Entrepreneurship Education in Deutschland, speziell in Baden-Württemberg, trotz ihrer Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit oft unterrepräsentiert ist.
2. Entrepreneurship: Entwicklung und theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung des Begriffs Entrepreneurship, grenzt ihn von Parallelbegriffen wie Management oder Existenzgründung ab und definiert zentrale Determinanten.
3. Entrepreneurship Education: Der Abschnitt definiert den Begriff Entrepreneurship Education, beleuchtet die Ziele und Anforderungen an eine solche Bildung und den aktuellen Stand in Deutschland.
4. Entrepreneurship Education als Bestandteil des Bildungsplanes: Dieses Kapitel analysiert die historische und aktuelle Verankerung von Entrepreneurship Education in den Bildungsplänen des Landes Baden-Württemberg.
5. Wettbewerbslandschaft in Deutschland: Es wird die Geschichte und Definition von Schülerwettbewerben im Wirtschaftsbereich dargelegt sowie verschiedene Wettbewerbsformate vorgestellt.
6. Entrepreneurship-Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler: Dieses Hauptkapitel beschreibt spezifische Entrepreneurship-Wettbewerbe detailliert, vergleicht diese kriterienorientiert und wertet die Ergebnisse hinsichtlich ihrer Eignung aus.
7. Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und ordnet die Rolle von Entrepreneurship-Wettbewerben als Baustein einer umfassenden ökonomischen Bildung bildungspolitisch ein.
Entrepreneurship, Entrepreneurship Education, Schülerwettbewerbe, Wirtschaftsunterricht, Bildungsplan, Baden-Württemberg, Innovation, Gründung, berufliche Orientierung, Kompetenzvermittlung, Unternehmensgründung, Entrepreneur, Qualifikationen, WBS-Fach, Zukunftskompetenzen
Die Arbeit untersucht, ob und wie Entrepreneurship-Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler dazu beitragen können, unternehmerisches Denken und Handeln im Sinne einer Entrepreneurship Education zu fördern.
Die zentralen Felder sind die theoretischen Grundlagen des Entrepreneurships, die Entwicklung der Entrepreneurship Education in Deutschland sowie der Vergleich und die Analyse verschiedener Schülerwettbewerbe in Bezug auf den aktuellen Bildungsplan.
Ziel ist es zu analysieren, wie Entrepreneurship-Wettbewerbe als pädagogisches Instrument eingesetzt werden können, um bei Schülerinnen und Schülern wichtige Kompetenzen und ein Bewusstsein für unternehmerisches Handeln zu schaffen.
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturanalyse sowie einem kriterienorientierten Vergleich verschiedener aktueller Entrepreneurship-Wettbewerbe.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Begriffe, die historische und aktuelle Verankerung der Entrepreneurship Education im Bildungsplan Baden-Württembergs sowie die detaillierte Auswertung von vier ausgewählten Wettbewerben anhand eines Qualitätskatalogs.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Entrepreneurship, Bildungsplan, WBS, Schülerwettbewerbe, Kompetenzvermittlung und Zukunftsfähigkeit charakterisiert.
Der Bildungsplan dient als Referenzrahmen für die Analyse, wobei insbesondere die Einführung des Fachs "Wirtschaft / Berufs- und Studienorientierung" (WBS) im Jahr 2016 und dessen Potenzial für unternehmerische Bildungsaspekte hervorgehoben wird.
Ein wesentlicher Unterschied ist, dass der Entrepreneur nach Veränderung sucht und Chancen ausnutzt, während der Manager primär bestehende Ressourcen koordiniert und versucht, vorgegebene Ziele effizient zu erreichen.
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