Masterarbeit, 2017
81 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Thematische Eingrenzung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft
2.1 Definition des Begriffes Nachhaltigkeit
2.2 Ziele des nachhaltigen Bauens
2.2.1 Ökologische Ziele
2.2.2 Ökonomische Ziele
2.2.3 Soziale und kulturelle Ziele
2.3 Schwache und Starke Nachhaltigkeit
2.4 Nachhaltigkeitszertifizierungen
2.5 Mehrwert Nachhaltiger Stadt- und Quartierplanung
3. Lebenszyklus der Immobilie
3.1 Definition des Lebenszyklus
3.1.1 Definition nach GEFMA
3.1.2 Definition nach IFMA
3.2 Lebenszyklusphasen
3.2.1 Konzeptionsphase
3.2.2 Planungsphase
3.2.3 Errichtungsphase
3.2.4 Nutzungsphase
3.2.5 Verwertungsphase
3.3 Lebenszyklusbetrachtung von Immobilien
3.4 Lebenszykluskosten
3.4.1 Definition der Lebenszykluskosten
3.4.2 Normen über Kosten im Lebenszyklus von Immobilien
4 Facility-Management
4.1 Begriffsbestimmung „Facility Management“
4.1.1 Definition GEFMA (GEFMA 100-1)
4.1.2 Definition IFMA
4.1.3 Definition VDMA
4.1.4 Definition DIN (DIN EN 15221-1)
4.3 Die Funktionsbereiche des Facility Managements
4.3.1 Strategisches Facility-Management
4.3.2 Operatives Facility-Management
4.4 Facility Management im Immobilienlebenszyklus
4.4.1 Einflussmöglichkeiten in der Entstehungsphase
4.4.2 Facility Management in der Nutzungs- und Betriebsphase
4.4.3 Einflussmöglichkeiten in der Verwertungsphase
5 Anwendung der Ergebnisse auf den Entwurf der „Wohn' in Bilk“ in Düsseldorf
5.1 Vorstellung des Entwurfs
5.2 Markt- und Standortanalyse
5.2.1 Marktanalyse
5.2.2 Standortanalyse
5.3 Zielgruppenanalyse
5.4 Nutzerbedarfsprogramm
5.4.1 Bedarfsbegründung
5.4.2 Bedarfsdarstellung
5.5 Konzeptions- und Planungsphase
5.7 Flächencontrolling
6 Fazit
Die Arbeit untersucht die Rolle des Facility Management bei der kosteneffizienten Planung und Nachhaltigkeit von Immobilien über deren gesamten Lebenszyklus hinweg, angewandt auf das Quartiersprojekt „Wohn' in Bilk“ in Düsseldorf.
3.1.1 Definition nach GEFMA
In Abbildung 4 sind die Lebenszyklusphasen einer Immobilie nach der Richtlinie der GEFMA 2004a (German Facility Management Association) linear abgebildet. Das dargestellte Lebenszykluskonzept erstreckt sich über neun Phasen, von der Konzeption über die Errichtung bis hin zur Verwertung des Gebäudes. Alle neun Lebenszyklusphasen werden bei dieser Darstellung mit den jeweiligen Prozessen beschrieben, welche auf die Aufgaben des operativen Facility Managements zurück zu führen sind. Durch die gesamten Prozesse und die damit verbundenen Aufgabenbereiche in der jeweiligen Lebenszyklusphase wird die funktionale Verknüpfung der einzelnen Tätigkeiten anschaulich. Es entsteht darauf eine Abfolge von Aufgaben über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie. Da die einzelnen Aufgaben aufeinander aufbauen kann bei anschließender Handlung von der geleisteten Vorarbeit davon profitiert werden. Beim Vergleicht von den aufgeführten Projekten wird dargestellt, dass die Vermarktung und Beschaffung prozessbegleitende Marketingaufgaben sich auf ein Bauwerk beziehen können. Für eine chronologische Arbeitsabfolge des Facility Manager sorgen die meisten Phasen die aufeinander aufbauen. Um auf die Bedürfnisse des Marktes und der zukünftigen Nutzer eingehen zu können, muss die Positionierung der Lebenszyklusphasen „Vermarktung“ und „Beschaffung“ kritisch hiterfragt werden, da diese einzelne Planungs- und Bewirtschaftungsprozesse mit begleiten. Nur Dadurch kann der Erfolg des Immobilienprojektes bereits in den frühen Phasen des Lebenszyklus´ beeinflusst werden.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die globale Relevanz von Immobilien für den Energieverbrauch und den Klimawandel dar und begründet die Notwendigkeit des frühen Einsatzes von Facility Management zur Kosten- und Qualitätsoptimierung.
2 Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft: Das Kapitel erläutert das Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit (Ökonomie, Ökologie, Soziales), differenziert zwischen schwacher und starker Nachhaltigkeit und stellt gängige Zertifizierungssysteme wie BREEAM, LEED und DGNB vor.
3. Lebenszyklus der Immobilie: Hier werden Definitionen und Phasen des Immobilien-Lebenszyklus nach GEFMA und IFMA detailliert beschrieben, ergänzt um eine Betrachtung der Lebenszykluskosten sowie relevante Normen.
4 Facility-Management: Dieses Kapitel definiert den Begriff Facility Management, stellt dessen strategische und operative Bereiche dar und beleuchtet die entscheidende Rolle des FM über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie.
5 Anwendung der Ergebnisse auf den Entwurf der „Wohn' in Bilk“ in Düsseldorf: Die theoretischen Erkenntnisse werden auf den Entwurf „Wohn' in Bilk“ übertragen, wobei Markt-, Standort- und Zielgruppenanalysen zusammen mit dem Nutzerbedarfsprogramm als Grundlage für die Planung dienen.
6 Fazit: Das Fazit bestätigt, dass durch frühzeitigen Einsatz des Facility Managements eine ganzheitliche, kosteneffiziente und nachhaltige Planung über den gesamten Lebenszyklus erfolgreich umgesetzt werden kann.
Facility Management, Nachhaltigkeit, Lebenszyklus, Immobilienwirtschaft, Kostenoptimierung, Wohngebäude, Quartiersplanung, Lebenszykluskosten, Strategisches Facility-Management, Operatives Facility-Management, Flächenmanagement, Nutzerbedarfsprogramm, Gebäudelebenszyklus, Nachhaltigkeitszertifizierung, Wohnung Neubau.
Die Arbeit befasst sich mit der kosteneffizienten Planung von Wohngebäuden unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten über den gesamten Lebenszyklus, dargestellt am Beispiel des Projekts „Wohn' in Bilk“.
Die zentralen Themen sind Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft, der systematische Lebenszyklus von Immobilien, die Grundlagen und Methoden des Facility Managements sowie deren praktische Anwendung auf ein konkretes Bauvorhaben.
Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch Einbindung des Facility Managements in frühen Phasen der Immobilienentwicklung eine höhere Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit erreicht werden kann.
Die Autorin kombiniert eine theoretische Literaturanalyse zu den Themen Lebenszyklus und Facility Management mit einer Standort- und Marktanalyse sowie einem konkreten Nutzerbedarfsprogramm für das Beispielprojekt.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen zur Nachhaltigkeit und Lebenszyklusbetrachtung, die Rolle des strategischen und operativen Facility Managements sowie die konkrete Anwendung dieser Konzepte auf den Entwurf „Wohn' in Bilk“.
Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Facility Management, Nachhaltigkeit, Lebenszyklusbetrachtung, Immobilienwirtschaft, Lebenszykluskosten und Flächenmanagement.
Das Projekt dient als ideale Fallstudie, da es sowohl Wohnnutzung als auch Gewerbe umfasst und ein großes Flächenpotenzial bietet, welches eine detaillierte Auseinandersetzung mit Lebenszyklusphasen und Flächeneffizienz ermöglicht.
Nachhaltiges Bauen bedeutet, unter Einhaltung ökologischer, ökonomischer und sozialer Ziele die Gesamtkosten einer Immobilie zu minimieren und eine langfristige Werterhaltung sicherzustellen.
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