Masterarbeit, 2025
96 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Generationenkonzept
2.1.1 Generationen am Arbeitsmarkt
2.1.2 Charakteristika der Generationen am Arbeitsmarkt
2.1.3 Die Generation Z im Unternehmenskontext
2.1.4 Kritische Reflexion des Generationenkonzepts und der Generation Z
2.2 Arbeitgeberattraktivität
2.2.1 Arbeitgeberattraktivitätsmodelle
2.2.2 Kritische Reflexion der Arbeitgeberattraktivitätsmodelle
3 Forschungsrahmen
3.1 Forschungsziele
3.2 Forschungsfragen und Hypothesen
3.3 Forschungsansatz
4 Methoden
4.1 Forschungsdesign
4.2 Konzeption des Fragebogendesigns
4.3 Kritische Reflexion der quantitativen Fragebogenmethode
4.4 Datenaufbereitung und Datenanalyse
5 Ergebnisse
5.1 Allgemeine Ergebnisse
5.2 Ergebnisse der Hypothesen
5.3 Zusammenfassung der Ergebnisse
6 Handlungsempfehlungen für Unternehmen
6.1 Förderung der Work-Life-Balance und Optimierung der Arbeitsverträge
6.2 Transparente Kommunikation und authentische Unternehmenskultur
6.3 Förderung von Teamarbeit und sinnstiftenden Arbeitsaufgaben
7 Diskussion
Die Arbeit untersucht, welche Attraktivitätsfaktoren für die Generation Z bei der Wahl eines Arbeitgebers ausschlaggebend sind, um Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Rekrutierungsstrategien gezielt an die Bedürfnisse dieser jungen Generation anzupassen und den Fachkräftemangel zu bewältigen.
2.1 Generationenkonzept
Der Begriff der Generation stammt aus der soziologischen Literatur und ist heutzutage ein allgegenwärtiger Begriff, welcher sich mit den Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen verschiedenen Alterskohorten innerhalb einer Gesellschaft befasst. Als Kohorte wird in dieser Arbeit eine Gruppe von Menschen verstanden, welche zur Abgrenzung von Bevölkerungsgruppen dient. In der wissenschaftlichen Literatur haben sich Generationenkonzepte entwickelt, wobei je nach Zusammenhang die drei Generationenbegriffe ,,historisch-gesellschaftlich“, ,,biologisch-genealogisch“ sowie ,,pädagogisch“ unterschieden werden können. Der historisch-gesellschaftliche Generationenbegriff, auf den sich der Autor dieser Arbeit bezieht, erklärt verschiedene Werthaltungen innerhalb verschiedener Altersgruppen, die von gemeinsamen Erfahrungen geprägt sind. Davon abzugrenzen sind zum einen der biologisch-genealogisches Generationenbegriff, welcher sich auf die feststellbare Abfolge von Familienangehörigen bezieht und zum anderen der pädagogische Generationenbegriff, welcher zwischen Wissen vermittelnden und Wissen empfangenden Generationen unterscheidet.¹¹
Das Generationenkonzept beruht darauf, dass Gruppen von Menschen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt geboren und miteinander aufwachsen, von gemeinsamen Erfahrungen geprägt sind und daher ähnliche Wertvorstellungen entwickeln.¹² Diese Erlebnisse können sowohl kulturelle Entwicklungen als auch politische Rahmenbedingungen umfassen. Einen bedeutenden Fortschritt und eine tiefgreifende theoretische Fundierung erlangte das Generationenkonzept Ende der 20er Jahre durch Karl Mannheim in seinem Werk ,,Das Problem der Generationen“. Hierin argumentiert Mannheim, dass Generationen nicht nur durch ihr Alter definiert sind, sondern auch durch ihre soziale, wirtschaftliche und kulturelle Lage.¹³ ,,Durch das gemeinsame Erleben wird eine generationsspezifische Identität geschaffen und die Werte, Einstellungen sowie Präferenzen der Individuen einer Generation gleichen sich stärker an als generationenübergreifend.“¹⁴ Mannheim unterscheidet dabei zwischen der Generationslagerung, dem Generationszusammenhang und Generationseinheit.
1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation des Fachkräftemangels sowie die Zielsetzung und den strukturellen Aufbau der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Erläutert das Generationenkonzept, die Charakteristika verschiedener Generationen und Modelle der Arbeitgeberattraktivität.
3 Forschungsrahmen: Definiert die Forschungsziele, leitet Hypothesen ab und begründet den quantitativen Forschungsansatz.
4 Methoden: Detailliert das Forschungsdesign, die Konzeption des Fragebogens, die Durchführung sowie die Methoden der Datenaufbereitung.
5 Ergebnisse: Stellt die deskriptiven Analysen sowie die statistischen Ergebnisse der Hypothesenprüfung dar.
6 Handlungsempfehlungen für Unternehmen: Leitet auf Basis der Resultate konkrete Strategien für Unternehmen ab, um für die Generation Z attraktiv zu werden.
7 Diskussion: Diskutiert die Ergebnisse kritisch, verknüpft sie mit der bestehenden Literatur und zeigt Implikationen sowie Limitationen der Studie auf.
Generation Z, Arbeitgeberattraktivität, Employer Branding, Arbeitsmarkt, Fachkräftemangel, Work-Life-Balance, Arbeitgeberwahl, Mitarbeiterbindung, Wertewandel, quantitative Studie, Unternehmensattraktivität, Person-Organisation-Fit, Arbeitsbedingungen, Generationenkonzept, Personalmanagement.
Die Arbeit analysiert die Faktoren, welche die Attraktivität von Arbeitgebern aus der Perspektive der Generation Z bestimmen und wie diese Faktoren deren Wahl eines Arbeitgebers beeinflussen.
Zentrale Themen sind die Charakteristika der Generation Z, bestehende Modelle zur Messung der Arbeitgeberattraktivität, der Einfluss von Arbeitsbedingungen und Werten auf die Arbeitgeberwahl sowie Strategien für Unternehmen im Employer Branding.
Ziel ist es, die für die Generation Z wichtigsten Attraktivitätsfaktoren zu identifizieren, geschlechts- und bildungsspezifische Unterschiede in deren Wahrnehmung zu untersuchen und daraus fundierte Handlungsempfehlungen für Unternehmen abzuleiten.
Es wurde ein quantitativer Forschungsansatz gewählt, bei dem 191 Teilnehmende der Generation Z mittels einer Onlinebefragung und standardisierter Fragebögen untersucht wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Generationenkonzepts und Arbeitgeberattraktivitätsmodelle, den Forschungsrahmen mit Hypothesenbildung sowie die methodische Umsetzung der Online-Fragebogenstudie.
Die Arbeit fokussiert sich insbesondere auf Generation Z, Arbeitgeberattraktivität, Employer Branding, Arbeitsmarkt, Fachkräftemangel und konkrete Präferenzen wie Work-Life-Balance und Arbeitsbedingungen.
Die Faktoren werden unterschiedlich stark gewichtet; besonders die faktischen Arbeitsvertragsbedingungen (wie Entgelt und Arbeitszeitmodelle) sowie gelebte Werte spielen eine entscheidende Rolle bei der Einschätzung eines Arbeitgebers durch die Generation Z.
Ja, die Analyse ergab Unterschiede in der Bewertung, insbesondere beim Interesse an internationalen Perspektiven und Aufstiegschancen zwischen Studierenden und Auszubildenden.
Entgegen einiger Erwartungen aus der Fachliteratur wurde CSR in dieser Untersuchung als weniger bedeutsamer Faktor für die Arbeitgeberattraktivität der Generation Z eingestuft.
Der Autor empfiehlt unter anderem eine transparente Kommunikation, flexible Arbeitsmodelle, ein authentisches Employer Branding sowie eine klare Ausrichtung auf Work-Life-Balance und sinnstiftende Tätigkeiten.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

