Diplomarbeit, 2010
271 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Transformation in der Literatur
2.1 Typologie politischer Systeme
2.1.1 Merkmale demokratischer und autokratischer Systeme
2.1.2 Stabilität politischer Systeme
2.1.3 Typen autoritärer und totalitärer Systeme
2.2. Die Transformationstheorie
2.2.1 Der Transformationsbegriff
2.2.2 Politische und wirtschaftliche Transformation
3 Analyse der ausgewählten Länder
3.1 Zur Analyse Ostdeutschlands
3.1.1 Der Transformationsschock der Jahre 1989 bis 1991
3.1.2 Der Entwicklungsprozess in Ostdeutschland bis heute
3.1.3 Zwischenfazit und Ausblick
3.2 Zur Analyse Polens
3.2.1 Die wirtschaftliche Entwicklung in den Übergangsjahren
3.2.2 Der Entwicklungsprozess Polens bis heute
3.2.3 Zwischenfazit und Ausblick
3.3 Zur Analyse der Tschechischen Republik
3.3.1 Die Entwicklung in der ČSFR von 1991 bis Ende 1992
3.3.2 Der Entwicklungsprozess der Tschechischen Republik
3.3.3 Zwischenfazit und Ausblick
3.4 Abschließender Vergleich der analysierten Länder
4 Regionalökonomische Analyse der ausgewählten Länder
4.1 Zur Methodik der durchgeführten Clusteranalyse
4.2 Ergebnisse der Clusteranalyse in den ausgewählten Ländern
4.2.1 Ergebnisse des Bruttoinlandsprodukt pro Kopf-Vergleichs
4.2.2 Ergebnisse des Vergleichs der Arbeitslosenquoten
4.3 Fazit der regionalökonomischen Analyse
5 Schlussbemerkungen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die wirtschaftlichen Entwicklungen in Ostdeutschland, Polen und der Tschechischen Republik seit 1989 darzustellen und dabei theoretische politikwissenschaftliche Grundlagen für einen erfolgreichen Systemwechsel zu untersuchen.
2.1 Typologie politischer Systeme
Nach MERKEL ist ein politisches System ein funktional spezialisiertes Teilsystem, dessen Aufgabe es ist, durch die gesellschaftliche verbindliche Allokation von Werten und Gütern das Überleben der Gesamtgesellschaft zu sichern [vgl. ebenda]. Andere Komponenten des Gesamtsystems Staat sind zusätzlich noch die vorhandenen Teilsysteme wie Wirtschaft, Wissenschaft und Recht. Im Gegensatz zum politischen Subsystem verfügen die anderen Systemkomponenten nicht über besondere staatliche Gewalt- und Sanktionsmittel um eben dieses Ziel des Überlebens der Gesamtgesellschaft zu erhalten oder beizuführen. MAX WEBER sprach hierbei vom „Monopol legitimer physischer Gewaltsamkeit“ [WEBER, 1972, S.822], die dem politischen Teilsystem die Aufgabe der Organisation des Gesamtsystems zukommen lässt.
Diese Legitimation des Teilsystems Politik zur genannten Organisation des Gesamtsystems bedarf einer Ausbildung von Strukturen und Mechanismen, die den Zugang zur und die Sicherung der politischen Macht ermöglichen. Hierbei sollen das politische System kennzeichnenden Normen den Herrschaftsanspruch und die spezifische Konfiguration der staatlichen Herrschaftsinstitutionen im betrachteten System charakterisieren.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die politischen und wirtschaftlichen Umwälzungen nach dem Zusammenbruch des Ostblocks ein und stellt die Forschungsfrage nach den Bedingungen für eine erfolgreiche Transformation.
2 Transformation in der Literatur: Hier werden politikwissenschaftliche Typologien politischer Systeme und Transformationstheorien theoretisch diskutiert.
3 Analyse der ausgewählten Länder: In diesem Hauptkapitel wird die wirtschaftliche Transformation in Ostdeutschland, Polen und der Tschechischen Republik detailliert empirisch untersucht.
4 Regionalökonomische Analyse der ausgewählten Länder: Dieser Abschnitt widmet sich der räumlichen Ebene durch eine Clusteranalyse zur Ermittlung regionaler Disparitäten.
5 Schlussbemerkungen: Zusammenfassende Einordnung der Ergebnisse hinsichtlich der Erfolge und Herausforderungen im Transformationsprozess.
Transformation, Systemwechsel, Ostdeutschland, Polen, Tschechische Republik, Marktwirtschaft, Planwirtschaft, Clusteranalyse, Wirtschaftsentwicklung, Arbeitslosigkeit, Bruttoinlandsprodukt, Konvergenz, Demokratisierung, Politische Systeme.
Die Arbeit analysiert die politische und wirtschaftliche Transformation der ehemaligen sozialistischen Staaten Ostdeutschland, Polen und der Tschechischen Republik seit 1989.
Zentral sind die theoretischen Grundlagen politischer Systeme, die Transformation von Plan- zu Marktwirtschaften sowie die empirische Entwicklung der wirtschaftlichen Indikatoren dieser Länder.
Das Ziel ist es, die wirtschaftlichen Entwicklungspfade und die Konvergenz gegenüber den westlichen Marktwirtschaften nach dem Zusammenbruch des Kommunismus nachzuzeichnen.
Neben einer theoretischen politikwissenschaftlichen Fundierung nutzt die Arbeit eine wirtschafts-empirische Analyse sowie eine Clusteranalyse zur Untersuchung regionaler Disparitäten.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Transformationsprozesse in den drei genannten Ländern, inklusive der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der jeweiligen Lösungsansätze für den Systemwechsel.
Die Arbeit fokussiert auf Transformation, Systemwechsel, Marktwirtschaft, wirtschaftliche Konvergenz und regionale Disparitäten.
Es wird nach Herrschaftslegitimation, Herrschaftszugang, Herrschaftsmonopol und Herrschaftsstruktur unterschieden, um zwischen autoritären und totalitären Systemen abzugrenzen.
Sie dient dazu, regionale Unterschiede innerhalb der Länder besser sichtbar zu machen, um die Wirtschaftskraft und Arbeitsmarktsituation auf NUTS-3-Ebene vergleichen zu können.
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