Bachelorarbeit, 2010
67 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern das Bielefelder Screening (BISC) und das Würzburger Trainingsprogramm (WüT) als geeignete Diagnose- und Förderinstrumente für Kinder mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten im Vorschulalter dienen können.
Die Einleitung stellt die Relevanz des Schriftspracherwerbs heraus und betont die Problematik von Legasthenie im Grundschulalter. Sie führt das Bielefelder Screening (BISC) und das Würzburger Trainingsprogramm (WüT) als wichtige Instrumente für Diagnose und Förderung im Vorschulalter ein.
Kapitel 2 beschäftigt sich mit der Begriffsklärung von Legasthenie, Dyslexie und Lese-Rechtschreibschwierigkeiten. Es beleuchtet verschiedene Ursachen und Erscheinungsformen dieser Schwierigkeiten.
Kapitel 3 liefert einen Überblick über die Entwicklung des Schriftspracherwerbs und die relevanten Teilleistungen (Lesen, Schreiben, Rechtschreiben). Der Fokus liegt auf dem Paradigmenwechsel in der Schriftsprachforschung und der veränderten Bedeutung der Präkompetenzen für den Schriftspracherwerb.
Kapitel 4 präsentiert das Bielefelder Screening (BISC) als Diagnoseverfahren für Lese-Rechtschreibschwierigkeiten im Vorschulalter. Es erklärt das theoretische Konstrukt des BISC, seinen Aufbau und die Durchführung sowie die Auswertung und Interpretation der Testergebnisse. Außerdem werden die Testgütekriterien des BISC diskutiert.
Kapitel 5 stellt das Würzburger Trainingsprogramm (WüT) als Förderprogramm für Legasthenie-Prävention im Vorschulalter vor. Es beschreibt die Entwicklung, den Aufbau und die Durchführung des Programms sowie seine Wirksamkeit und die Ergebnisse empirischer Studien.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Legasthenie, Dyslexie, Lese-Rechtschreibschwierigkeiten, Schriftspracherwerb, Bielefelder Screening (BISC), Würzburger Trainingsprogramm (WüT), Prävention, Förderung, Diagnoseinstrument, Förderinstrument.
Das BISC ist ein Diagnoseinstrument für das Vorschulalter, das frühzeitig das Risiko für spätere Lese-Rechtschreibschwierigkeiten erkennt, indem es Präkompetenzen wie die phonologische Bewusstheit prüft.
Das WüT ist ein Förderprogramm zur Legasthenieprävention. Es trainiert gezielt die phonologische Bewusstheit bei Vorschulkindern, um den späteren Schriftspracherwerb zu erleichtern.
Es ist die Fähigkeit, die Lautstruktur der Sprache zu erkennen (z. B. Reime finden, Silben klatschen, Anlaute heraushören), was eine Grundvoraussetzung für das Lesen- und Schreibenlernen ist.
Die Arbeit klärt diese oft synonym verwendeten Begriffe ab. Oft wird Legasthenie als angeborene Störung gesehen, während LRS auch durch äußere Faktoren bedingt sein kann.
Das BISC prüft auch das phonetische Rekodieren im Kurzzeitgedächtnis und den schnellen Abruf aus dem Langzeitgedächtnis, da diese Funktionen für den Leseprozess entscheidend sind.
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