Diplomarbeit, 2010
110 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1. Motivation
1.2. Ziel der Arbeit
1.3. Abgrenzung des Themas
1.4. Vorgehensweise
2. Grundlagen der Prozesskostenrechnung
2.1. Geschichte der Prozesskostenrechnung
2.2. Entwicklungsgründe der Prozesskostenrechnung
2.2.1. Die Entwicklung des Gemeinkostenanteils
2.2.2. Veränderte Rahmenbedingungen für Unternehmen
2.2.2.1. Veränderung der Produktionsbedingungen
2.2.2.2. Veränderung der Nachfragebedingungen
2.2.2.3. Veränderung der Wettbewerbsbedingungen
2.2.3. Mängel traditioneller Kostenrechnungsverfahren
2.2.3.1. Grundsätzliche Mängel der Teilkostenrechnung
2.2.3.2. Fehler der Zuschlagskalkulation bei der Vollkostenrechnung
2.2.3.3. Mängel traditioneller Kostenrechnungsverfahren für die Logistik
2.3. Ziele und Aufgaben der Prozesskostenrechnung
2.4. Definition grundlegender Begriffe
2.5. Aufbau und methodischer Ablauf der Prozesskostenrechnung
2.5.1. Aufbau der Prozesskostenrechnung
2.5.2. Ermittlung der Prozesskostensätze
2.6. Kritik an der Prozesskostenrechnung
3. Das Unternehmen Deere & Company
3.1. Unternehmensprofil
3.2. Logistikprozesse am Produktionsstandort Zweibrücken
3.3. Begründung des Einsatzes einer Logistik-Prozesskostenrechnung
3.4. Ermittlung der Bereichslogistikkosten
4. Ermittlung der logistischen Prozesskostensätze
4.1. Untersuchungsbereich und Hauptprozessvorstrukturierung
4.2. Methoden der Datenerhebung
4.3. Tätigkeitsanalyse
4.3.1. Vorbemerkungen
4.3.2. Logistische Prozessbeschreibung
4.3.3. Durchführung der Tätigkeitsanalyse
4.3.3.1. Ermittlung der Tätigkeitsabläufe
4.3.3.2. Ermittlung der Tätigkeitszeiten
4.3.3.3. Ermittlung der Tätigkeitshäufigkeiten
4.4. Verdichtung zu Teilprozessen
4.4.1. Erstellung und Klassifizierung der Teilprozesse
4.4.2. Bestimmung von Kostentreibern der lmi-Teilprozesse
4.4.3. Ermittlung der Prozessmengen der lmi-Teilprozesse
4.4.4. Zuordnung von Zeit- und Kapazitätsanteilen
4.4.5. Kostenbewertung der Teilprozesse
4.4.6. Ermittlung der Teilprozesskostensätze
4.5. Verdichtung zu Hauptprozessen
5. Ausgewählte Anwendungen der Prozesskostenrechnung
5.1. Kalkulation mit Prozesskosten
5.1.1. Vorbemerkungen
5.1.2. Formen der Prozesskostenkalkulation
5.1.3. Kalkulationseffekte
5.1.3.1. Degressionseffekt
5.1.3.2. Komplexitätseffekt
5.1.3.3. Allokationseffekt
5.2. Prozessorientiertes Gemeinkostencontrolling
5.2.1. Bildung von Produktivitätskennzahlen
5.2.2. Durchführung von Soll-Ist-Vergleichen
6. Zusammenfassung und Schlussbetrachtung
Ziel dieser Diplomarbeit ist die verursachungsgerechte Ermittlung logistischer Prozesskostensätze bei den John Deere Werken Zweibrücken, um eine verlässliche Grundlage für ein strategisches Kostenmanagement und eine effiziente Materialflussoptimierung zu schaffen.
2.2.3.3. Mängel traditioneller Kostenrechnungsverfahren für die Logistik
Die bereits dargestellten Veränderungen der Rahmenbedingungen, gefolgt von einer Veränderung der Kostenstruktur durch den Anstieg des Gemeinkostenanteils auch im Logistikbereich, lassen die Gemeinkosten Gegenstand strategischer Entscheidungen werden. Aufgrund dieser neu gewonnenen Relevanz werden die Mängel traditioneller Kostenrechnungsverfahren auch für die Logistik deutlich:
Aufgrund einer ungenügenden Unterscheidung zwischen den Logistikkostenarten ist es nicht ersichtlich, welche Kosten einer bestimmten Logistikleistung zugeordnet werden müssen.
Existieren keine Logistikkostenstellen, die einer bestimmten Logistikleistung zugeordnet sind, so ist der Ort der Logistikkostenentstehung nicht bekannt und die Kosten werden auf andere Kostenstellen verteilt.
Unklare Zusammenhänge zwischen Logistikprozesskosten und der davon erstellten Logistikleistungen führen zur Entstehung von Kosten-Suboptima in den einzelnen Logistikbereichen, jedoch nicht zu einem Gesamtoptimum zwischen Logistikkosten und Logistikleistung.
Die Zuordnung der Logistikkosten zu den Endprodukten ist fehlerhaft, da diese über die innerbetriebliche Leistungsverrechnung auf Hauptkostenstellen verrechnet und mittels Material- und Fertigungsgemeinkostenzuschlägen zugeordnet werden.
1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Gemeinkosten in indirekten Unternehmensbereichen und definiert das Ziel der Arbeit, logistische Prozesskostensätze bei Deere & Company verursachungsgerecht zu ermitteln.
2. Grundlagen der Prozesskostenrechnung: Das Kapitel bietet einen historischen Überblick, erörtert Entwicklungsgründe wie den steigenden Gemeinkostenanteil und analysiert die Defizite traditioneller Kostenrechnungsverfahren.
3. Das Unternehmen Deere & Company: Hier wird das Unternehmensprofil von Deere & Company dargestellt und die Notwendigkeit der Einführung einer Logistik-Prozesskostenrechnung am Standort Zweibrücken begründet.
4. Ermittlung der logistischen Prozesskostensätze: In diesem Hauptteil wird die konkrete Durchführung der Prozesskostenrechnung beschrieben, von der Tätigkeitsanalyse bis zur Verdichtung zu Hauptprozessen.
5. Ausgewählte Anwendungen der Prozesskostenrechnung: Der Abschnitt erläutert praxisnahe Einsatzmöglichkeiten, insbesondere die Kalkulation mit Prozesskosten sowie die Anwendung des Gemeinkostencontrollings.
6. Zusammenfassung und Schlussbetrachtung: Das abschließende Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht den Nutzen der Prozesskostenrechnung für das Kostenmanagement bei Deere & Company.
Prozesskostenrechnung, Logistik, Gemeinkosten, Kostenmanagement, Deere & Company, Materialfluss, Tätigkeitsanalyse, Prozesskostensätze, Kostenstellenrechnung, Kostentreiber, Teilprozesse, Hauptprozesse, Zuschlagskalkulation, Prozessorientierung, Wirtschaftlichkeit.
Die Arbeit befasst sich mit der Einführung und Anwendung der Prozesskostenrechnung in der Logistik der John Deere Werke Zweibrücken, um Gemeinkosten verursachungsgerecht auf Logistikprozesse zu verteilen.
Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen der Kostenrechnung, die Analyse der Logistikprozesse eines Landtechnikherstellers und die praktische methodische Vorgehensweise zur Ermittlung von Prozesskostensätzen.
Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines transparenten Kostenrechnungssystems für die Logistik, das eine genaue Bewertung von Prozesskosten ermöglicht, um so Potenziale für Kosteneinsparungen durch Materialflussoptimierung zu identifizieren.
Es wird der methodische Ablauf der Prozesskostenrechnung genutzt: Tätigkeitsanalyse, Bildung von Teil- und Hauptprozessen, Bestimmung von Kostentreibern und die anschließende Kostenbewertung mittels eines Bottom-up-Verfahrens.
Der Hauptteil beschreibt detailliert die Vorstrukturierung, die Datenerhebungsmethoden wie Multimomentaufnahmen, die Tätigkeitsanalyse, die Berechnung der Kostensätze und die Verdichtung dieser zu prozessorientierten Hauptprozesskostensätzen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Prozesskostenrechnung, Gemeinkosten, logistische Prozesskostensätze, Tätigkeitsanalyse und Kostenmanagement charakterisiert.
Dieser Bereich weist eine hohe Personalintensität und damit ein erhebliches Gemeinkostenvolumen auf, was eine präzise Kostenzuordnung besonders lohnenswert und für Optimierungsprojekte relevant macht.
Die Leerfahrt wird als eigener "Teilprozess" klassifiziert, um die Kosten für ineffiziente Abläufe im innerbetrieblichen Transport explizit sichtbar und damit steuerbar zu machen.
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