Examensarbeit, 2009
61 Seiten, Note: 1,5
1 Introduction
1.1 Terminology
1.2 The area under investigation
2 The historical background
2.1 The history of Ireland
2.1.1 Early Irish history
2.1.2 The beginning of Anglo-Irish relations
2.1.3. The establishment of Irish independence
2.2. The story of the Irish and English language in Ireland
2.2.1 The heyday of the Irish language
2.2.2 The emergence of the English language
2.2.3 The rise of English
2.2.4 The Gaelic Revival
3 The study of Irish English features
3.1 Research Design
3.2. Features of Irish English
3.2.1 The ‘after’-perfect
3.2.2 The ‘medial object’ -perfect
3.2.3 The ‘indefinite anterior’ -perfect
3.2.4 The ‘be’-perfect
3.2.5 The ‘extended now’-perfect
3.2.6 Embedded inversion
3.2.7 Subordinating ‘and’
3.2.8 The ‘dative of disadvantage’
3.2.9 The ‘negative imperative’
3.3 Discussion of the overall results
4 Conclusion
Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die Akzeptanz spezifischer morphosyntaktischer Merkmale des Irischen Englisch (IrE) bei Sprechern in der Region West-Irland. Ziel ist es, herauszufinden, ob diese sprachlichen Besonderheiten im modernen Sprachgebrauch noch akzeptiert werden oder aufgrund gesellschaftlicher und bildungsrelevanter Entwicklungen schwinden.
3.2.1 The ‘after’-perfect
The ‘after’-perfect or sometimes also called PI, ‘hot news perfect’ (Harris 1991: 201) or ‘immediate perfect’ (Harris 1983: 32) has the following structure:
BE + ‘after’ + V-ing
An example that I came across myself is the following:
“I’m after changing her.”
The ‘after’-perfect combines past-time reference with present-time reference, i.e. it refers to an event/action that has taken place in the past but has relevance in the moment of utterance. Harris’s label ‘hot news perfect’ also emphasises this aspect of recentness (Filppula 1999: 99; Ó Sé 2004: 179ff; Ó hÚrdail 1997: 193). StE uses the present perfect instead, often expressing recentness with the adverb just, so the above example would be I have just changed her in StE.
Since there is a parallel construction in Irish, many linguists argue in favour of substratal transfer, the ‘after’-perfect thus being a calque on similar Irish constructions (Hayden and Hartog 1909: 933; Harris 1991: 205; Ternes 1996: 276).
1 Introduction: Einführung in die Thematik des Irischen Englisch und Darlegung der Zielsetzung, die sprachliche Akzeptanz spezifischer Merkmale in West-Irland zu untersuchen.
2 The historical background: Darstellung der irischen Geschichte und der Entwicklung des Sprachkonflikts zwischen Irisch und Englisch, die maßgeblich zur Entstehung des Irischen Englisch beitrug.
3 The study of Irish English features: Methodische Erläuterung des Forschungsdesigns basierend auf einer Fragebogenstudie sowie die detaillierte Analyse der neun gewählten IrE-Strukturen und ihrer Akzeptanz.
4 Conclusion: Zusammenführung der Ergebnisse, die darauf hindeuten, dass einige IrE-Merkmale schwinden, während andere robust gegen den Standardisierungsdruck bleiben.
Irisches Englisch, IrE, morphosyntaktische Merkmale, Sprachwandel, Sprachakzeptanz, West-Irland, Substrat-Theorie, Zweitspracherwerb, Sprachkontakt, Linguistik, Irische Sprache, Dialektologie, Fragebogenstudie, Soziolinguistik.
Die Arbeit analysiert die Akzeptanz von neun spezifischen morphosyntaktischen Merkmalen des Irischen Englisch bei Informanten in West-Irland, um den Status dieser Sprachformen im modernen Alltag zu bewerten.
Die zentralen Themen umfassen die historische Genese des Irischen Englisch, die theoretische Einordnung spezifischer Sprachstrukturen (z.B. das 'after'-perfect) und deren soziolinguistische Bewertung durch Sprecher vor Ort.
Ziel ist es, herauszufinden, ob typische Merkmale des Irischen Englisch bei den Sprechern im Westen Irlands noch als natürlich wahrgenommen werden oder ob sie aufgrund der Standardisierung zunehmend stigmatisiert oder abgelehnt werden.
Es wird eine empirische Fragebogenstudie durchgeführt, bei der Informanten neun spezifische Beispielsätze nach ihrer persönlichen Akzeptanz in den Kategorien 'fine', 'strange' oder 'unacceptable' bewerten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Hintergrundanalyse sowie eine detaillierte linguistische Untersuchung der neun ausgewählten syntaktischen Konstruktionen, unterlegt mit statistischen Daten und Korrelationen zu Sprechervariablen.
Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Sprachkontakt, Irisches Englisch (IrE), Substratal-Transfer, morphosyntaktische Variation und soziolinguistische Akzeptanz geprägt.
Die Studie zeigt, dass eine höhere Sprachkompetenz im Irischen oft mit einer positiveren Akzeptanz der spezifischen IrE-Strukturen korreliert, was für die Substrat-Theorie spricht.
Die 18- bis 25-Jährigen zeigen eine tendenziell höhere Ablehnung gegenüber bestimmten, als nicht-standardkonform wahrgenommenen IrE-Strukturen, was auf den Druck des sogenannten "linguistic market" hindeutet.
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