Ausarbeitung, 2008
49 Seiten
1 Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel
2 Studie
2.1 Untersuchungsgrundlage
2.2 Forschungsdesign und Untersuchungsmethode
2.3 Strukturmerkmale
2.3.1 Profil der teilgenommenen Unternehmen
2.3.2 Profil der teilgenommenen Probanden
2.4 Bekanntheit und Praxiseinsatz
2.4.1 Bekanntheitsgrad
2.4.2 Nutzungsverhalten
2.4.3 Einsatz im Unternehmen
2.5 Relevanz der Kerneinsatzbereiche
2.6 Kritische Erfolgsfaktoren
2.6.1 Mensch
2.6.2 Organisation
2.6.3 Technik
2.7 Probleme, Gefahren und Risiken
2.8 Grenzen
2.9 Konzeptentwurf
3 Schlussbetrachtung
3.1 Zusammenfassung
3.2 Ausblick
Die vorliegende Studie untersucht den unternehmensinternen Einsatz von Social Software im Kontext von Enterprise 2.0. Ziel ist es, ein wissenschaftlich fundiertes Verständnis über die Potenziale, Anwendungsbereiche und kritischen Erfolgsfaktoren zu schaffen, um Unternehmen einen handlungsorientierten Rahmen für die Einführung und den Betrieb solcher Lösungen zu bieten.
2.6 Kritische Erfolgsfaktoren
Der folgende Abschnitt befasst sich folglich mit der dritten Forschungsfrage dieser Studie: Welche kritischen Erfolgsfaktoren sind bei Einführung und Nutzung zu beachten?
Die Betrachtung wird in die drei Dimensionen MENSCH, ORGANISATION und TECHNIK aufgeteilt. Alle drei Dimensionen müssen berücksichtigt werden, um Social Software im unternehmensinternen Einsatz zum Erfolg zu führen. Aus der Wissensmanagementforschung ist allerdings bekannt, dass der Erfolg maßgeblich von der Fähigkeit und Bereitschaft der Mitarbeiter abhängt, ihr Wissen mitzuteilen. Nach der 80/20-Regel sind 80% des Erfolges organisatorischen und kulturellen Ursprungs, und nur 20% technischen Ursprungs. Hieraus ergibt sich die These: „Die Herausforderungen der erfolgreichen Einführung und Nutzung von Social Software Konzepten in Unternehmen sind in erster Linie nicht-technisch.“
1 Einführung: Diese Einleitung führt in das Thema Enterprise 2.0 ein und definiert die zentralen Fragestellungen hinsichtlich des unternehmensinternen Einsatzes von Social Software.
2 Studie: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Forschungsdesign, analysiert die Strukturmerkmale der Teilnehmer und untersucht detailliert den Bekanntheitsgrad, die Einsatzbereiche sowie die kritischen Erfolgsfaktoren für Social Software.
3 Schlussbetrachtung: Dieses Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zu den Leitfragen zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und notwendige strategische Schritte für Unternehmen.
Enterprise 2.0, Social Software, Wissensmanagement, Virtuelle Zusammenarbeit, Unternehmenskultur, Change Management, Erfolgsfaktoren, Web 2.0, Wikis, Weblogs, IT-Infrastruktur, Anwenderakzeptanz, Informationsmanagement, Usability, Risikomanagement.
Die Arbeit analysiert den Einsatz von Social Software-Werkzeugen (wie Wikis oder Weblogs) innerhalb von Unternehmen unter dem Begriff "Enterprise 2.0".
Die Studie betrachtet primär die Potenziale von Social Software, die notwendigen Voraussetzungen für deren erfolgreiche Integration und die damit verbundenen organisatorischen sowie technischen Herausforderungen.
Das Ziel ist es, durch eine wissenschaftlich fundierte empirische Untersuchung einen Handlungsrahmen und Entscheidungsgrundlagen für Unternehmen zu schaffen, die Social Software einführen möchten.
Es wurde ein mehrstufiges Verfahren gewählt, das qualitative Interviews (ex ante und ex post) mit einer umfassenden Online-Befragung von Partnerunternehmen der Berufsakademien in Baden-Württemberg kombiniert.
Im Hauptteil werden neben der Datenauswertung vor allem die drei Erfolgsdimensionen Mensch, Organisation und Technik analysiert sowie ein strukturierter Konzeptentwurf für die Einführung von Social Software vorgestellt.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Enterprise 2.0, Wissensmanagement, Anwenderakzeptanz, Unternehmenskultur und kritische Erfolgsfaktoren beschreiben.
Der Mensch ist laut der Studie der wichtigste Faktor; Themen wie Motivation, Akzeptanz und Angst vor Transparenz entscheiden maßgeblich darüber, ob Projekte scheitern oder erfolgreich sind.
Die Studie zeigt, dass eine isolierte Einführung von Tools oft zu Widerständen führt; nur durch die Integration in tägliche Geschäfts- und Wissensmanagementprozesse wird ein nachhaltiger Mehrwert geschaffen.
Diese Risiken werden als kritisch eingestuft, wobei die Arbeit empfiehlt, den Einsatz durch klare Nutzungsrichtlinien, Berechtigungskonzepte und ein systematisches Risikomanagement zu steuern.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

