Bachelorarbeit, 2010
35 Seiten, Note: 1,9
1 Einleitung
2 Rechtliche Grundlagen
2.1 Allgemeine Funktionsweise
2.2 Ausnahmetatbestände
2.2.1 Freigrenze
2.2.2 Konzernklausel
2.2.3 Escapeklausel
2.3 Besonderheiten
2.3.1 Zinsvortrag
2.3.2 EBITDA-Vortrag
2.3.3 Betriebsbegriff
2.3.4 Konzernbegriff
3. Wirkungsweise
3.1 Vorbemerkungen
3.2 Aufbau eines Zinsvortrags
3.3 Aufbau eines EBITDA-Vortrags
3.4 Interaktion EBITDA-Vortragsbestand und Zinsabzug
3.4.1 Einjährige Krisensituation
3.4.2 Dreijährige Krisensituation
3.4.2.1 Dreijährige Krisensituation ohne Abzugsbeschränkung
3.5 Strukturierungs- und Gestaltungsmöglichkeiten
4 Fazit
Die Arbeit analysiert die steuerlichen Auswirkungen der Zinsschranke im Kontext eines Konzerns, wobei der Fokus insbesondere auf der Bedeutung und Funktionsweise des EBITDA-Vortrags zur Sicherung des Zinsabzugs liegt.
3.2 Aufbau eines Zinsvortrags
In der ersten zu betrachtenden Konstellation wird die B-GmbH in einem Maße fremdfinanziert, welches für Zwecke der Zinsschranke nicht durch ein ausreichendes EBITDA gerechtfertigt ist. Ein vollständiger Zinsabzug wird durch die Zinsschranke verhindert.
Die B-GmbH hat konstante Gewinne, Zinsaufwendungen und Abschreibungen und somit auch ein konstantes EBITDA. Auf Zinserträge wird in dieser Berechnung verzichtet.
Die Konstellation führt in einer Situation in der die Zinsschranke greift, sofern kein EBITDA-Vortrag vorhanden ist, unweigerlich dazu, dass, über viele Perioden betrachtet, ein unendlich hoher Zinsvortrag entsteht, da zum Abbau eines Zinsvortrags von einem Euro ein erhöhtes EBITDA von 3 1/3 Euro notwendig wäre, eine EBITDA-Erhöhung jedoch nicht stattfindet. Tabelle 1 verdeutlicht die Problematik.
Konkret entsteht in Periode 0 ein nicht abzugsfähiger Zinsaufwand von 1,95 Mio. Euro, weil das verrechenbare EBITDA die Zinsaufwendungen um eben diesen Betrag unterschreitet. Der Zinsvortrag erhöht die Zinsaufwendungen der Folgeperiode, was in dieser zu einer Verdoppelung des nicht abziehbaren Aufwandes führt.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den steuerlichen Vorteil der Fremdfinanzierung und die Einführung der Zinsschranke zur Sicherung des deutschen Steuersubstrats.
2 Rechtliche Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Funktionsweise der Zinsschranke sowie die relevanten Ausnahmetatbestände wie Freigrenze, Konzernklausel und Escapeklausel.
3. Wirkungsweise: Der Hauptteil analysiert anhand eines Modellkonzerns die Auswirkungen der Zinsschranke und die Interaktion zwischen Zins- und EBITDA-Vortrag.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Zinsschranke als nachhaltigen Eingriff, der durch Gestaltungsoptionen abgemildert werden kann.
Zinsschranke, Fremdkapital, Eigenkapital, EBITDA, Zinsvortrag, EBITDA-Vortrag, Steuerbemessungsgrundlage, Konzern, Betriebsausgaben, Steuerreform, Steuerbelastung, Gestaltungsmöglichkeiten, Abzugsbeschränkung, Organschaft, Krisensituation
Die Arbeit untersucht die Wirkungen der Zinsschranke auf steuerliche Konzerne und wie betroffene Unternehmen steuerliche Abzugsbeschränkungen beeinflussen können.
Die Schwerpunkte liegen auf den rechtlichen Rahmenbedingungen der Zinsschranke, der mathematischen Wirkungsweise von Zins- und EBITDA-Vorträgen sowie praktischen Gestaltungsmöglichkeiten.
Das Ziel ist es, die Auswirkungen der Zinsschranke auf Konzerne zu analysieren, insbesondere unter dem Aspekt, wie ein EBITDA-Vortrag den Zinsabzug absichern kann.
Die Arbeit nutzt eine modelltheoretische Analyse, bei der anhand von beispielhaften Konzernstrukturen und numerischen Tabellen die steuerlichen Effekte simuliert werden.
Der Hauptteil analysiert die Entstehung von Zins- und EBITDA-Vorträgen sowie deren Verhalten in verschiedenen Krisenszenarien und zeigt Möglichkeiten der Steuergestaltung auf.
Zinsschranke, Fremdkapital, EBITDA-Vortrag, Zinsvortrag, Steuerbemessungsgrundlage und Steuergestaltung.
Er dient dazu, kurzfristige konjunkturelle Schwankungen abzufedern und kann den Zinsabzug in wirtschaftlich schwierigen Jahren ermöglichen.
Die Begründung einer Organschaft ist eine wesentliche Strategie für nationale Konzerne, um die Anwendung der Zinsschranke durch Wegfall der Konzernstruktur zu vermeiden.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

