Bachelorarbeit, 2010
45 Seiten, Note: 1,3
I. Einleitung
II. Die Ukraine zwischen Europa und Russland
III. Die historischen Überlegungen
IV. Die Ukraine und die EU
1. Aspekte der Außenpolitik und der Integration der Ukraine in die EU
1.1 Warum will die Ukraine in die EU?
1.2 Welche politischen Wege wurden bei der europäischen Integration der Ukraine beschritten?
2. Hemmnisse auf dem europäischen Integrationskurs der Ukraine
2.1 Die innenpolitische Instabilität
2.2 Das Ausmaß der Korruption in der Ukraine
2.3 Die Personalpolitik
3. Interessen der EU am Beitritt der Ukraine
V. Russland außerhalb und innerhalb Europas
VI. Russland und die Ukraine
VII. Das Dreieck der Beziehungen von EU, Ukraine und Russland im Kontext der EU-Erweiterung
VIII. Fazit
Die Arbeit untersucht das komplexe Dreiecksverhältnis zwischen der Ukraine, der Europäischen Union und Russland mit dem Ziel zu analysieren, welche politischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für eine europäische Integration der Ukraine notwendig sind und welche Rolle Russland dabei spielt.
Die Ukraine zwischen Europa und Russland
Wegen der bestehenden Situation, in der sich die politischen Beziehungen zwischen den drei Akteuren befinden und wegen der gegenwärtigen Rivalität zwischen der EU und Russland um die Ukraine, bietet sich die These / Frage an: Gehört die Ukraine in den Einflussbereich Russlands oder Europas?
Geographisch gesehen gehört die Ukraine zu Europa. Das wurde noch einmal verdeutlicht, als die Grenze der Europäischen Union nach der Erweiterung von 2004 an die Grenze der Ukraine vorgerückt ist.
Wahrscheinlich ist in keinem anderen Land aus dem postsowjetischen Raum das Bewusstsein der Menschen, zu Europa zugehören bzw. ihm angehören zu wollen, so stark ausgeprägt wie in der Ukraine.
Die Ukraine war das erste Land der GUS – Staaten, das ein Abkommen „Über die Partnerschaft und Zusammenarbeit“ (1994) mit der EU unterzeichnet hat. Die nachfolgenden Abkommen erweiterten nach und nach die Zusammenarbeit und die Beziehungen zwischen den beiden Seiten.
I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Relevanz des Dreiecksverhältnisses zwischen der Ukraine, Russland und der EU im Kontext sicherheitspolitischer und wirtschaftlicher Herausforderungen.
II. Die Ukraine zwischen Europa und Russland: Dieses Kapitel analysiert die Identitätsfrage der Ukraine im Spannungsfeld zwischen der pro-europäischen Bevölkerungsausrichtung und dem russischen Einflussbereich.
III. Die historischen Überlegungen: Hier wird der historische Kontext der ukrainischen Staatsbildung und die kulturelle Prägung durch wechselnde Fremdherrschaften beleuchtet.
IV. Die Ukraine und die EU: Dieses Kapitel diskutiert die Integrationsbestrebungen der Ukraine, die verschiedenen Verträge (PKA, Aktionspläne) und die damit verbundenen politischen sowie administrativen Herausforderungen.
V. Russland außerhalb und innerhalb Europas: Die Analyse konzentriert sich auf die russische Außenpolitik unter Jelzin und Putin und deren Ziel, den Status Russlands als starke Regionalmacht zu festigen.
VI. Russland und die Ukraine: Hier werden die bilateralen Konflikte, insbesondere um Gaslieferungen und territoriale Ansprüche, sowie die strategische Einflussnahme Russlands auf die ukrainische Innenpolitik untersucht.
VII. Das Dreieck der Beziehungen von EU, Ukraine und Russland im Kontext der EU-Erweiterung: Dieses Kapitel fasst die komplexe Situation zusammen, in der die Ukraine zwischen den Machtzentren gefangen ist, und bewertet die skeptische Haltung der EU gegenüber einer schnellen Integration.
VIII. Fazit: Das Fazit schlussfolgert, dass die Ukraine aufgrund ihrer internen und externen Lage derzeit eine ausbalancierte Politik betreiben muss, da eine einseitige Integration erhebliche Risiken bergen würde.
Ukraine, Europäische Union, Russland, Integration, Außenpolitik, Orangene Revolution, Innenpolitische Instabilität, Korruption, Energiepolitik, Assoziierungsabkommen, Rechtssystem, Transformationsprozess, postsowjetischer Raum, Sicherheitsfragen, Demokratisierung
Die Arbeit analysiert das politische und wirtschaftliche Beziehungsdreieck zwischen der Ukraine, Russland und der Europäischen Union bis zum Jahr 2010.
Die zentralen Themen umfassen die europäischen Integrationsbestrebungen der Ukraine, historische Identitätsfaktoren, innenpolitische Instabilitäten und die außenpolitische Rivalität zwischen der EU und Russland.
Das Ziel ist es zu ergründen, ob die Ukraine die Voraussetzungen für eine europäische Integration erfüllt und welche Rolle Russland bei diesen Bestrebungen einnimmt.
Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche und historische Analyse, die auf der Auswertung bestehender Abkommen, politischer Diskurse und Forschungsberichte basiert.
Der Hauptteil befasst sich mit der historischen Einordnung, der Analyse der EU-Integrationsschritte sowie den spezifischen Hemmnissen wie Korruption und politischer Instabilität in der Ukraine.
Schlüsselwörter sind unter anderem Ukraine, EU-Integration, Russland, Korruption, Energiepolitik, Demokratisierung und geopolitische Interessenssphären.
Die Arbeit identifiziert die Korruption als Haupthindernis, da sie sowohl die effektive Verwaltungsarbeit behindert als auch das Vertrauen der EU in die Rechtsstaatlichkeit der Ukraine schwächt.
Putin wird als dynamischer Akteur dargestellt, der durch wirtschaftlichen Druck und die Nutzung der Energieabhängigkeit versucht, die Ukraine fest in der russischen Einflusssphäre zu halten.
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