Fachbuch, 2010
274 Seiten
Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte
Diese Publikation befasst sich mit der Geschichte der Integrationsbemühungen in Europa, angefangen von den ersten Versuchen in der Antike bis hin zu den Entwicklungen in der Neuzeit. Der Fokus liegt auf der Analyse von Integrationskonzeptionen, -versuchen und -erfolgen, wobei die Rolle der böhmischen Länder im europäischen Kontext hervorgehoben wird.
Die Einführung bietet einen Überblick über das Thema und die Zielsetzung der Publikation. Kapitel 1 beleuchtet die ältesten Integrationsbemühungen, beginnend mit der Verbindung von griechischen Stadtstaaten und dem Römischen Imperium als historisches Phänomen. Kapitel 2 widmet sich den mittelalterlichen Integrationsversuchen und -konzeptionen, einschließlich des Heiligen Römischen Reichs, der Integrationstendenzen in Nordeuropa und universalistischen Konzeptionen. Das Kapitel behandelt auch die Angleichungseinflüsse auf das mittelalterliche Recht. Kapitel 3 analysiert europäische Integrationsversuche in der Neuzeit, inklusive des Zerfalls des römisch-deutschen Reiches, neuer Visionen von Europa und der Welt, des neunzehnten Jahrhunderts im Zeichen der Politik der Allianzen und der Sackgassen der mitteleuropäischen Integration. Es beleuchtet auch die Motivation und Integrationsziele in der Antike, im Mittelalter und in der früheren Neuzeit sowie die Angleichungseinflüsse in der Zeit der ersten großen privatrechtlichen Kodifikationen, insbesondere den Einfluss des römischen Rechts und den Vergleich einiger Institute des römischen Rechts und des tschechischen bürgerlichen Rechts.
Die Publikation fokussiert auf die Themen Europäische Integration, Böhmische Länder, Rechtsgeschichte, Integrationskonzeptionen, Römisches Recht, Mittelalter, Neuzeit, Heiliges Römisches Reich, Europäische Union, Rechtsangleichung. Die Arbeit analysiert historische Entwicklungen der Integration und beleuchtet die Bedeutung von rechtlichen und kulturellen Einflüssen für die Gestaltung der europäischen Einheit.
Die Wurzeln reichen bis in die Antike zurück, etwa durch das Römische Reich, und setzten sich über mittelalterliche Konzepte bis in die Neuzeit fort.
Die Arbeit beleuchtet die historische Einbettung der böhmischen Länder in europäische Strukturen, wie das Heilige Römische Reich, und ihre Bedeutung für die mitteleuropäische Integration.
Tschechoslowakische Vordenker wie Masaryk glaubten an eine langsame "Kleinarbeit" hin zu einem friedlichen Zusammenleben der Nationen, auch wenn Weltkriege diese Hoffnung zeitweise erschütterten.
Das Römische Recht diente als Grundlage für viele europäische Zivilrechtskodifikationen und wirkte so als einigendes Element in der Rechtsgeschichte.
Die Publikation analysiert gescheiterte oder problematische Versuche, Mitteleuropa politisch oder wirtschaftlich zu einen, besonders im 19. Jahrhundert.
Dazu gehören das Heilige Römische Reich als Versuch einer christlichen Universalmonarchie sowie Integrationstendenzen in Nordeuropa.
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