Bachelorarbeit, 2010
50 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht das Phänomen des Electronic Word-of-Mouth (eWOM) und analysiert die Motive, die hinter dem Schreiben und Lesen von Meinungsbeiträgen im Web 2.0 stehen. Der Fokus liegt dabei auf den Chancen und Risiken des virtuellen Meinungsaustauschs für Unternehmen und Konsumenten.
Das erste Kapitel führt in das Thema Electronic Word-of-Mouth ein und beleuchtet die Chancen und Risiken des virtuellen Meinungsaustauschs im Web 2.0. Das zweite Kapitel beleuchtet das klassische Word-of-Mouth und dessen Bedeutung als Erfolgsressource. Es werden verschiedene Ausprägungsformen und Effekte von Word-of-Mouth im Forschungsüberblick betrachtet. Im dritten Kapitel werden die Partizipationsmotive im eWOM Prozess untersucht, wobei sowohl die Motive für das Schreiben von Meinungsbeiträgen als auch die Motive für das Lesen von Meinungsbeiträgen betrachtet werden. Außerdem werden potenzielle Erfolgsfaktoren für Unternehmen im Umgang mit eWOM beleuchtet. Das vierte Kapitel widmet sich einer Fallstudie über Twitter und untersucht die Rolle des Mikroblogging-Dienstes im eWOM-Prozess.
Electronic Word-of-Mouth, Web 2.0, Mundpropaganda, Meinungsbildung, Konsumentenverhalten, Social Media, Twitter, Marketing, Kommunikation, Informationsadoption, Prosumenten, Unternehmenskommunikation, Virale Marketing.
Electronic Word-of-Mouth (eWOM) bezeichnet den digitalen Meinungsaustausch zwischen Konsumenten im Internet, beispielsweise in sozialen Netzwerken, Foren oder auf Bewertungsplattformen, und grenzt sich damit von der klassischen Mundpropaganda ab.
Die Motive für das Verfassen von eWOM-Beiträgen sind vielfältig und reichen von Altruismus und dem Wunsch, anderen zu helfen, bis hin zur Selbstdarstellung oder der Suche nach sozialer Interaktion.
Konsumenten lesen eWOM-Beiträge primär zur Risikoreduktion vor einem Kauf, zur Informationssuche über Produkteigenschaften oder um von den Erfahrungen anderer Nutzer zu profitieren.
Twitter dient als Echtzeit-Plattform für Mikroblogging, auf der eWOM durch kurze, schnelle Botschaften verbreitet wird, was sowohl für die C2C- als auch für die B2B-Kommunikation von großer Bedeutung ist.
Unternehmen können eWOM steuern, indem sie Partizipationsmotive verstehen, eigene Plattformen bereitstellen, den Dialog mit Kunden suchen und gezielt Erfolgsfaktoren wie Reichweite und Glaubwürdigkeit fördern.
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