Diplomarbeit, 2010
72 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Untersuchungsdesign
2.1 Phasen und Akteure im Innovationsprozess
2.1.1 Beschreibung der relevanten Prozessphasen
2.1.2 Initiierung von Innovationsprozessen
2.1.3 Rollen im Innovationsprozess
2.2 Web 2.0-Werkzeuge
2.2.1 Idee und Technologie des Web 2.0
2.2.2 Basistechnologien
2.2.3 Weiterentwicklungen
3 Untersuchung
3.1 Kriterien zur Auswahl von Web 2.0-Werkzeugen
3.1.1 Allgemeine Anforderungen an Werkzeuge
3.1.2 Anforderungen in einzelnen Phasen
3.2 Leistungsfähigkeit von einzelnen Werkzeugen
3.2.1 Allgemeine Anforderungen
3.2.2 Anforderungen in einzelnen Phasen
3.3 Ergebnisverwertung
3.3.1 Beschreibung des Grundaufbaus
3.3.2 Zusätzliche Funktionen
4 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Web 2.0-Technologien zur Unterstützung des Innovationsmanagements. Im Fokus steht dabei die Frage, ob und wie diese Werkzeuge insbesondere die frühen, kreativen Phasen des Innovationsprozesses – von der Ideenfindung bis zur Ideenauswahl – effizienter gestalten können.
2.2.1 Idee und Technologie des Web 2.0
Das Web 2.0, das so genannte „Mit-mach-Internet“, entwickelte sich seit Ende der 1990er Jahre sehr schnell und wurde immer populärer. Vor dem Web 2.0 beschränkte sich das Veröffentlichen von Informationen im World Wide Web auf eine kleine Anzahl von Personen. Diese mussten in der Lage sein, mit speziellen Web-Design-Programmen und Programmiersprachen sowohl das Design, als auch die präsentierten Inhalte einer Website zu erstellen. Besucher von Websites konnten dann nur Inhalte abrufen, diese jedoch nicht nach eigenen Bedürfnissen manipulieren, ändern oder gar neu erstellen. Web 2.0 hingegen basiert auf der Idee, dass zwar der formale Aufbau einer Seite bereitgestellt wird, der Inhalt jedoch von jedem Nutzer erstellt und verändert werden kann.
Diese Art von Arbeitsteilung führte dazu, dass Online-Enzyklopädien wie Wikipedia.com binnen kürzester Zeit zu riesigen Wissensportalen heranwachsen konnten. Weiterhin wurde in Bezug auf Informationsbereitstellung das push- zum pull-Prinzip umgekehrt. War es früher noch nötig, sich auf einzelnen Web-Sites für einen Newsletter zu registrieren, um aktuelle Informationen zugesendet (push) zu bekommen, ist es jetzt möglich, sich Informationen ganz einfach auf verschiedenste Geräte zu abonnieren (pull). Diese Umkehrung förderte eine vereinfachte Verbreitung von Informationen, da nunmehr Herausgeber von Information keine Datenbanken mit E-Mail-Adressen der Leser führen müssen, um daraus periodische Updates in Form von E-Mail-Newsletter versenden zu müssen. Zudem können die bereitgestellten Informationen nicht nur als E-Mail abgerufen werden, sondern sind auf einer Vielzahl von On- und Offline-Feed-Readern lesbar.
1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Web 2.0-Technologien als Werkzeuge für das Innovationsmanagement und Darlegung der Zielsetzung der Arbeit.
2 Untersuchungsdesign: Theoretische Herleitung der Phasen des Innovationsprozesses, Rollenmodelle sowie Vorstellung der betrachteten Web 2.0-Technologien.
3 Untersuchung: Ableitung von Auswahlkriterien für Werkzeuge und Prüfung der Leistungsfähigkeit einzelner Technologien sowie Vorschlag für ein integriertes System.
4 Fazit: Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse und kritische Reflexion des Einsatzes von Web 2.0-Systemen im Innovationsmanagement.
Web 2.0, Innovationsmanagement, Innovationsprozess, Wiki, RSS, Tagging, Blog, Forum, Semantic Web, Ontologien, Wissensmanagement, Ideenfindung, Ideenselektion, Kundenorientierung, Collaboration
Die Arbeit untersucht, wie moderne Web 2.0-Werkzeuge dazu beitragen können, den Innovationsprozess in Unternehmen effizienter und transparenter zu gestalten.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Innovationsmanagements, die technischen Möglichkeiten von Web 2.0 (wie Wikis, Blogs und semantische Analysen) sowie deren gezielte Anwendung in Innovationsprojekten.
Das Ziel ist es, Kriterien für die Auswahl geeigneter Web 2.0-Tools zu definieren und aufzuzeigen, wie ein ideales, integriertes System zur Unterstützung der frühen Innovationsphasen aussehen könnte.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu Innovationsprozessen und Web 2.0-Technologien, ergänzt durch eine anwendungsbezogene Untersuchung und Entwicklung eines Modellkonzepts.
Der Hauptteil gliedert sich in das Untersuchungsdesign, die Vorstellung der Web 2.0-Basistechnologien und die detaillierte Kriterienanalyse zur Eignung dieser Technologien für spezifische Phasen des Innovationsprozesses.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Innovationsmanagement, Web 2.0, Wissensmanagement, Kollaboration und semantische Datenanalyse charakterisieren.
Das vorgeschlagene System nutzt semantische Technologien, um nicht nur Dokumente zu verwalten, sondern Inhalte automatisch in Beziehung zu setzen und für den Innovationsprozess nutzbar zu machen.
Die frühen Phasen (Fuzzy Front End) sind durch mangelnde Dokumentation und geringes Management-Interesse geprägt; hier bietet das Web 2.0 durch intuitive Werkzeuge ein erhebliches Verbesserungspotenzial.
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