Masterarbeit, 2017
65 Seiten, Note: 1,0
1. EINLEITUNG
1.1 Forschungsrelevanz und Forschungsziel
1.2 Rahmenbedingungen
2. THEORETISCHER TEIL
2.1 Auf die Kompetenzen kommt es an!
2.1.1 Begriffsklärungen
2.1.2 Fakten rund um den Kompetenzbegriff
2.1.3 Das österreichische Kompetenzmodell für Mathematik (M8)
2.1.4 Mathematische Kompetenzen im Modellierungskreislauf
2.1.5 Mathematische Kompetenzen im zirkulären Arbeitskreislaufmodell
2.2 Mathematische Kompetenzen diagnostizieren
2.2.1 Begriffsklärungen
2.2.2 Ziel und Funktion pädagogischer Kompetenzdiagnostik
2.2.3 Ablauf eines Diagnoseprozesses
2.2.4 Diagnoseformen für den Mathematikunterricht
2.2.5 Diagnosemodelle
2.2.6 Diagnoseinstrumente
2.2.7 Diagnoseergebnis „Kompetenzprofil“
2.3 Mathematische Kompetenzen wecken!
2.3.1 Kriterien für kompetenzorientierte Aufgaben
2.3.2 Reizvolle Aufgabenpakete fordern heraus!
2.3.3 Die Herausforderung – „Im Architekturbüro“
2.3.4 Analyse des Aufgabenpaketes „Im Architekturbüro“
3. EMPIRISCHER TEIL
3.1 FORSCHUNGSDESIGN
3.1.1 Begriffserklärungen
3.1.2 Forschungsart
3.1.3 „Praktische Theorien“
3.1.4 Präzisierung der Fragestellungen
3.1.5 Forschungssetting: Aktion – Reflexion – Aktion
3.1.6 Forschungsmethoden und Forschungsinstrumente
3.2. FORSCHUNGSERGEBNISSE
3.2.1 Präsentation der Ergebnisse
3.2.1.1 Präsentation der Datenergebnisse der ersten Aktionsphase
3.2.1.2 Präsentationen der Datenergebnisse der Reflexionsphase
3.2.1.3 Präsentationen der Datenergebnisse der zweiten Aktionsphase
3.2.2 Vergleich der Ergebnisse
3.2.3 Interpretation der Forschungsergebnisse
3.2.3.1 Interpretation der Ergebnisse der ersten Aktionsphase
3.2.3.2 Interpretation der Ergebnisse der Reflexionsphase
3.2.3.3 Interpretation der Ergebnisse der zweiten Aktionsphase
3.2.3.4 Grenzen der Interpretationen
4. DISKUSSION
5. RESÜMEE und AUSBLICK
5.1 Resümee
5.2 Ausblick
Das Hauptziel dieser Masterarbeit ist die Untersuchung der mathematischen Denk- und Herangehensweisen von Schülerinnen und Schülern der dritten Klasse der Sekundarstufe I bei der Bewältigung komplexer, authentischer Problemstellungen. Im Zentrum steht dabei die Erforschung ihrer Problemlösefähigkeiten, die Identifikation von Kompetenzzuwächsen sowie die Unterstützung nachhaltiger Lernprozesse durch gezielte diagnostische Verfahren.
2.3.3 Die Herausforderung – „Im Architekturbüro“
Die Schülerinnen und Schüler schlüpfen in die Rolle einer Architektin bzw. eines Architekten, um einen Kundenauftrag zu bearbeiten. Dabei muss eine baupolizeiliche Regelung berücksichtigt werden. Eine solche gesetzliche Vorgabe ist im Mathematikunterricht noch nicht besprochen worden.
Es handelt sich um eine komplexe Aufgabenstellung, die an die Lebenswelt der Lernenden anknüpft. Bereits vor der Erstellung des Aufgabenpaketes sind im Sinne eines rückwärtigen Lehr- und Lerndesigns die Zielsetzungen, Qualitätskriterien, Kompetenzbereiche und Komplexitätsstufen berücksichtigt worden. Die Lernenden entscheiden selbst, ob ihre Leistungen zur Gesamtbeurteilung herangezogen werden oder nicht.
Der Auftrag lautet wie folgt:
Ein Ehepaar beauftragt dich, einen Grundrissplan für die Gestaltung ihres 24 m langen und 20 m breiten rechteckigen Grundstückes zu erstellen.
Dabei sollen folgende Vorgaben berücksichtigt werden:
- 45 % der gesamten Grundstücksfläche soll für das Haus und die Garage genützt werden.
- Ein Viertel des gesamten Grundstücks soll mit Blumen- und Gemüsebeeten bepflanzt werden.
- Ein Swimmingpool soll nur dann angelegt werden, wenn dafür noch 45-50m² Platz vorhanden sind.
- Eine baupolizeiliche Regelung sieht vor, dass zwischen dem Haus und den zwei angrenzenden Nachbargrundstücken ein Mindestabstand von 3 m eingehalten werden muss.
1. EINLEITUNG: Darstellung der Forschungsrelevanz sowie der Zielsetzung, Schülerinnen und Schüler bei authentischen mathematischen Herausforderungen zu begleiten und deren Problemlösefähigkeiten unter Rahmenbedingungen der "Wiener Mittelschule" zu untersuchen.
2. THEORETISCHER TEIL: Vermittlung theoretischer Grundlagen zu Bildungskompetenzen, Modellierungskreisläufen und pädagogischer Diagnostik, um ein Fundament für das entworfene "zirkuläre Arbeitskreislaufmodell" zu schaffen.
3. EMPIRISCHER TEIL: Detaillierte Beschreibung des Forschungsdesigns mittels Aktionsforschung, Präsentation der Ergebnisse aus den unterschiedlichen Aktionsphasen sowie deren kritische Interpretation und Validierung durch Triangulation.
4. DISKUSSION: Reflexion über die Bedeutung metakognitiver Fähigkeiten bei Modellierungsproblemen und Einordnung der Studienergebnisse in den internationalen fachdidaktischen Diskurs.
5. RESÜMEE und AUSBLICK: Zusammenfassende Betrachtung der gewonnenen Erkenntnisse über die Individualität von Lernprozessen sowie ein Ausblick auf zukünftige Ansätze zur Förderung metakognitiver Kompetenzen im Unterricht.
Mathematische Kompetenzen, Kompetenzdiagnostik, Modellierungskreislauf, Aktionsforschung, Problemlösen, Bildungsstandards, zirkuläres Arbeitskreislaufmodell, Lernprodukte, Metakognition, Mathematikunterricht, Sekundarstufe I, authentische Aufgaben, individuelle Lernwege, Diagnoseinstrument, Performanz.
Das Ziel ist es, mathematische Problemlösefähigkeiten von Schülerinnen und Schülern durch eine reale, komplexe Herausforderung (einen Architektenauftrag) sichtbar zu machen und diagnostisch zu erfassen.
Die Arbeit fokussiert auf Kompetenzorientierung im Mathematikunterricht, den Einsatz von Modellierungskreisläufen sowie die praktische Anwendung pädagogischer Diagnostik zur individuellen Lernförderung.
Es sollen tiefere Erkenntnisse über die Denkweisen, Strategien und emotionalen Reaktionen von Jugendlichen gewonnen werden, um ihre mathematische Handlungsfähigkeit besser bewerten und fördern zu können.
Die Autorin wählt den Ansatz der Aktionsforschung, kombiniert mit der Methode der Triangulation, um durch unterschiedliche Datenperspektiven eine hohe Validität der Ergebnisse zu erreichen.
Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden theoretischen Rahmen und einen empirischen Teil, der das Forschungssetting (Aktion-Reflexion-Aktion) und die detaillierte Auswertung von Schülerarbeiten und Interviews beinhaltet.
Kernbegriffe sind das "zirkuläre Arbeitskreislaufmodell", "Metakognition", "Kompetenzdiagnostik" und die "Bildungsstandards" für die 8. Schulstufe.
Ekrems und andere Architekten-Aufgaben dienen als Diagnoseinstrument, an dem sich zeigen lässt, wie Schülerinnen und Schüler auf komplexe, offene Fragestellungen reagieren und welche rechnerisch-geometrischen Kompetenzen sie situativ abrufen können.
Die Autorin stellt fest, dass es nicht den einen "richtigen" Weg zum Ziel gibt; vielmehr ist jedes Kind einzigartig in seiner Art zu denken, zu modellieren und Fehler zu kompensieren, was eine differenzierte Diagnose unabdingbar macht.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

