Diplomarbeit, 2009
97 Seiten, Note: 2,3
I. Ziel und Gang der Untersuchung
1. Die Problemstellung
2. Das Ziel der Untersuchung
3. Der Gang der Untersuchung
II. Die Altersteilzeit aus arbeitsrechtlicher Sicht
1. Der Gegenstand
1.1. Die Motive
1.2. Die Formen
1.3. Besonderheiten und Sonderleistungen innerhalb der Altersteilzeit
2. Arbeitsrechtliche und sozial- und förderrechtliche Regelungen der Altersteilzeit
2.1. Das Teilzeit- und Befristungsgesetz
2.2. Das Altersteilzeitgesetz
III. Die geförderte Altersteilzeit durch die Bundesagentur für Arbeit bis zum Ende 2009
1. Die Anspruchsvoraussetzungen
1.1. Die Wiederbesetzung als Anspruchsvoraussetzung
1.2. Die Determinanten der Wiederbesetzung
2. Die Höhe und die Dauer der finanziellen Förderleistungen
2.1. Die Höhe der Aufstockung des Arbeitsentgelts
2.2. Der erhöhte Sozialversicherungsbeitrag
2.3. Die tarifliche Aufstockung
2.4. Das Antragsverfahren
3. Die Altersteilzeit nach 2009
4. Die Beweggründe für eine Suche von Alternativen
IV. Die arbeitsrechtlichen Alternativen der Vorruhestandslösungen zur Altersteilzeit
1. Die unmittelbaren Alternativen als Vorruhestandslösungen
1.1. Die Altersteilzeit innerhalb von Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen
1.2. Die Teilrente
1.3. Die Langzeitkonten
1.4. Aufhebungsverträge als Instrument zum Übergang in den vorgezogenen Ruhestand
1.5. Die Befristung des Arbeitsverhältnisses wegen § 14, Abs. 3 TzBfG
2. Die mittelbaren Lösungsansätze
2.1. Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses wegen Berufsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit oder Arbeitsunfähigkeit
2.2. Finanzierung der Altersteilzeit mittels einer kapitalbildenden Versicherung
2.3. Das Diversity Management
V. Schlussfolgerung
VI. Gesetzesauszüge
1. Altersteilzeitgesetz
1. BGB
2. Bundesurlaubsgesetz
3. Einkommensteuergesetz
4. Entgeltfortzahlungsgesetz
5. Sozialgesetzbuch
6. Teilzeit- und Befristungsgesetz
Die vorliegende Arbeit untersucht arbeitsrechtliche Alternativen zur Altersteilzeit vor dem Hintergrund des auslaufenden Förderzeitraums durch die Bundesagentur für Arbeit Ende 2009. Ziel ist es, ein breites Spektrum an Möglichkeiten für einen gleitenden Übergang in den Ruhestand aufzuzeigen und kritisch zu prüfen.
1.2. Die Formen
Entscheiden sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer für einen individuellen neuen Arbeitsvertrag mit der Altersteilzeitvereinbarung als Vertragsgegenstand, so kann grundsätzlich zwischen zwei Modellen zur Durchführung der Altersteilzeit gewählt werden. Einerseits existiert das sogenannte Kontinuitätsmodell, welches auch unter dem Begriff des Reduktionsmodells bekannt ist und das Blockmodell andererseits.17 Beide Modelle werden nachfolgend detailliert erläutert.
1.2.1. Das Kontinuitätsmodell/Reduktionsmodell
Das Reduktionsmodell war ursprünglich vom Gesetzgeber als allgemeines Modell zur Durchführung der Altersteilzeit gedacht. Allerdings trifft man dieses Modell in der Praxis nur sehr selten an. Innerhalb dieses Kontinuitätsmodells wird die regelmäßig wöchentliche Arbeitszeit des Altersteilzeitbeschäftigten für die gesamte Dauer der Altersteilzeit um die Hälfte reduziert.18, 19
I. Ziel und Gang der Untersuchung: Dieses Kapitel erläutert die demografische Problematik und definiert das Ziel, arbeitsrechtlich tragfähige Alternativen zur Altersteilzeit zu identifizieren.
II. Die Altersteilzeit aus arbeitsrechtlicher Sicht: Hier werden die Grundlagen der Altersteilzeit als flexibles Arbeitszeitmodell sowie die relevanten gesetzlichen Regelungen (TzBfG, ATG) dargestellt.
III. Die geförderte Altersteilzeit durch die Bundesagentur für Arbeit bis zum Ende 2009: Dieser Abschnitt beschreibt die Voraussetzungen für die staatliche Förderung und thematisiert das Auslaufen dieser Unterstützung nach 2009.
IV. Die arbeitsrechtlichen Alternativen der Vorruhestandslösungen zur Altersteilzeit: Das Hauptkapitel widmet sich der detaillierten Untersuchung unmittelbarer und mittelbarer Alternativen, wie z.B. Teilrente, Langzeitkonten und Diversity Management.
V. Schlussfolgerung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Umsetzbarkeit der vorgestellten Modelle als zukünftige Instrumente zur Personalanpassung.
Altersteilzeit, Vorruhestand, Arbeitsrecht, demografischer Wandel, Teilrente, Langzeitkonten, Aufhebungsvertrag, Befristung, Diversity Management, Renteneintrittsalter, Aufstockungsbetrag, Sozialverträglichkeit, Personalpolitik, Beschäftigungsfähigkeit, Rentenversicherung.
Die Arbeit analysiert, welche arbeitsrechtlichen Alternativen Arbeitnehmern und Arbeitgebern zur Verfügung stehen, um den Übergang in den Ruhestand zu gestalten, nachdem die staatliche Förderung der Altersteilzeit Ende 2009 ausgelaufen ist.
Die Schwerpunkte liegen auf der arbeitsrechtlichen Einordnung von Vorruhestandslösungen, der Flexibilisierung von Arbeitszeitmodellen und der Suche nach Wegen, wie Unternehmen ältere Mitarbeiter sozialverträglich beschäftigen oder in den Ruhestand begleiten können.
Das Hauptziel besteht darin, eine Bandbreite an möglichen Optionen für einen gleitenden Ruhestand zu erörtern, die sowohl die Sozialverträglichkeit für den Arbeitnehmer wahren als auch wirtschaftlich für den Arbeitgeber umsetzbar sind.
Es handelt sich um eine literarische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse von Gesetzen, Tarifverträgen sowie aktuellen Studien basiert.
Im Hauptteil werden sowohl unmittelbare Lösungen (wie Altersteilzeit via Tarifverträge, Teilrente, Langzeitkonten) als auch mittelbare Ansätze (Diversity Management, Beendigung bei Berufsunfähigkeit) detailliert gegenübergestellt.
Die wesentlichen Begriffe umfassen Altersteilzeit, Vorruhestand, demografischer Wandel, Arbeitsrecht, Teilrente und Diversity Management.
Das Blockmodell teilt die Altersteilzeit in zwei Phasen: eine aktive Arbeitsphase und eine anschließende Freistellungsphase, in der der Arbeitnehmer bei fortlaufender Vergütung (finanziert durch ein Wertguthaben) nicht mehr arbeitet.
Es dient dazu, das Potenzial altersgemischter Belegschaften zu nutzen, um die Produktivität zu erhöhen und Unternehmen darin zu bestärken, ältere Mitarbeiter länger im Erwerbsleben zu halten, anstatt sie vorzeitig auszugliedern.
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