Examensarbeit, 2003
117 Seiten, Note: 2,0
Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen Schriftspracherwerb und Sprachbewusstheit bei Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf bei Beeinträchtigung des Lernens. Sie analysiert die Herausforderungen, die diese Kinder beim Erlernen des Lesens und Schreibens haben, und untersucht, wie Sprachbewusstheit den Schriftspracherwerb beeinflussen kann.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und stellt die Relevanz von Schriftspracherwerb und Sprachbewusstheit für den schulischen und gesellschaftlichen Erfolg von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf heraus. Kapitel 2 bietet eine theoretische Grundlage, indem es die Beziehung zwischen der gesprochenen und der geschriebenen Sprache sowie die Verbindung von Laut- und Schriftstruktur untersucht. Kapitel 3 befasst sich mit dem Schriftspracherwerb aus heutiger Sicht und analysiert das klassische Legasthenie-Konzept sowie die Umorientierung der Lese-Rechtschreibforschung. Kapitel 4 widmet sich dem Thema Sprachbewusstheit, beleuchtet verschiedene Definitionen und Teilkompetenzen sowie den Zusammenhang zwischen Sprachbewusstheit und Schriftspracherwerb. Kapitel 5 untersucht die Bedeutung von phonologischer Bewusstheit für den gestörten Schriftspracherwerb, analysiert Schwierigkeiten von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf und präsentiert Erklärungsansätze für mangelnde phonologische Bewusstheit. Schließlich werden in Kapitel 6 die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst und ein Ausblick gegeben.
Schriftspracherwerb, Sprachbewusstheit, phonologische Bewusstheit, sonderpädagogischer Förderbedarf, Beeinträchtigung des Lernens, Legasthenie, Lese-Rechtschreibforschung, Modelle zum Erwerb der Schriftsprache, Schwierigkeiten, Erklärungsansätze, Förderung.
Die Fähigkeit, die Lautstruktur der Sprache zu erkennen, wie z.B. Reime zu bilden oder Laute in Wörtern zu identifizieren.
Oft fehlen grundlegende Kompetenzen in der Sprachbewusstheit, was den Übergang zur alphabetischen Strategie erschwert.
Das klassische Konzept der Legasthenie trennte Lese-Rechtschreibstörungen von der Intelligenz, was heute jedoch kritisch hinterfragt wird.
Eine frühe Phase des Schriftspracherwerbs, in der Kinder Wörter wie Bilder erkennen, ohne die Laut-Buchstaben-Zuordnung zu verstehen.
Durch gezielte Übungen zur Lautanalyse und spielerischen Umgang mit Sprache in den ersten Schuljahren.
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