Diplomarbeit, 2003
84 Seiten, Note: gut
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Arbeit
2. Innovation in der Betriebswirtschaft
2.1 Begriff der Innovation
2.2 Arten und Phasen der Innovation
2.3 Bedeutung der Innovation
2.4 Innovationscontrolling
2.4.1 Grundlagen des Innovationscontrollings
2.4.2 Arten des Innovationscontrollings
2.4.3 Abgrenzung des Begriffes
3. Unternehmens- und Innovationsnetzwerke
3.1 Unternehmensnetzwerke
3.1.1 Beschreibung und Definition
3.1.2 Entstehungsgründe
3.1.3. Arten und Eigenschaften von Netzwerken
3.1.4 Koordination und Prozesse im Netzwerk
3.1.5. Schwächen von Netzwerken
3.2 Innovationsnetzwerke
3.2.1 Definition und Abgrenzung
3.2.2 Gründe für Innovationsnetzwerke
3.2.3 Arten
3.2.4 Innovationscontrolling im Netzwerk
3.2.5 Erfolgsfaktoren
3.2.6 Probleme bei Durchführung von Innovationen
4. Informationsasymmetrien in Innovationsnetzwerken
4.1 Informationsasymmetrie
4.1.1 Arten von asymmetrischer Information
4.1.2 Relevanz in Innovationsnetzwerken
4.2 Agency-Theorie
4.2.1 Grundlagen
4.2.2 Lösungsansätze
4.2.3 Positivistische und normative Theorie
4.3 Die Agency-Theorie in Innovationsnetzwerken
4.3.1 Anwendbarkeit der Theorie
4.3.2 Lösungsansätze
4.3.3 Beurteilung der Ansätze
5. Wissensmanagement zur Überwindung des Moral Hazard
5.1 Grundlagen des Wissensmanagements
5.1.1 Wissen und Management des Wissens
5.1.2 Bedeutung von Wissen und Wissensmanagement
5.1.3 Bausteine des Wissensmanagements
5.1.4 Instrumente
5.2 Wissensmanagement in Innovationsnetzwerken
5.3 Wissensmanagement zur Überwindung des Moral Hazard
5.3.1 Kriterien zur Beurteilung der Instrumente
5.3.2 Wissenskarten
5.3.3 Benchmarking
5.3.4 Vorschlagswesen/Ideenmanagement
5.3.5 Newsletter / Intranet
5.3.6 Job Rotation
5.3.7 Dokumentation und Protokoll
5.3.8 Beurteilung und Kritik
6. Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht, inwiefern die Agency-Theorie in Innovationsnetzwerken anwendbar ist, um das Problem des Moral Hazard bei der Zusammenarbeit zwischen Netzwerkpartnern zu analysieren. Ziel ist es zu klären, ob und wie Wissensmanagement-Instrumente zur Lösung der Vertrauensproblematik und zur Überwindung von Informationsasymmetrien beitragen können.
Die Agency-Theorie in Innovationsnetzwerken
Die Unternehmen stehen zu anderen Partnern in einer Prinzipal-Agent-Beziehung. Die Agentur lässt sich sehr einfach in fokalen Netzwerken darstellen. Der fokale Partner, der zugleich auch der Netzwerkkoordinator ist, beauftragt die einzelnen Netzwerkpartner mit der Ausführung einer Aufgabe. In polyzentrischen Netzwerken ist dies schwerer zu erklären, da es hier mehrere Prinzipal-Agent-Beziehungen gibt. Das Steuerungsgremium, welches mit den Netzwerkpartnern besetzt ist, hat zu dem Koordinator eine Prinzipal-Agent-Beziehung. Der Koordinator steht wiederum mit den ausführenden Partnern in Prinzipal-Agent-Beziehungen. Meines Erachtens ist die Agency-Theorie in funktionsübergreifende Netzwerken besonders gut einzusetzen, da die Partner alleine an den Aufgaben arbeiten. Aber natürlich ist es auch auf funktionsspezifische Netzwerke anwendbar, obwohl die Partner an einigen Aufgaben zusammenarbeiten, können sie das Verhalten nicht beurteilen, da sie z. B. nicht über das technische Wissen verfügen, um ein Ergebnis beurteilen zu können.
Besonders ausgeprägt ist die Agentur in reinen F&E Kooperationen zu finden, da hier die Rollen und die Aufgaben relativ klar sind. Da es sich jetzt um Unternehmen handelt, wird statt Arbeitseinsatz der Begriff Ressourceneinsatz verwendet. Die Agency-Theorie kann man sowohl auf Unternehmensnetzwerke als auch auf Innovationsnetzwerke anwenden.
1. Einleitung: Stellt das langfristige Überleben durch Innovationen in den Kontext von Netzwerken und formuliert die Problemstellung bezüglich der Agency-Theorie.
2. Innovation in der Betriebswirtschaft: Definiert Innovation und beschreibt die zugehörigen Phasen sowie die Bedeutung eines effektiven Innovationscontrollings.
3. Unternehmens- und Innovationsnetzwerke: Analysiert Gründe für die Entstehung von Netzwerken sowie deren Koordination und die spezifischen Probleme bei der Durchführung von Innovationen.
4. Informationsasymmetrien in Innovationsnetzwerken: Erläutert die Agency-Theorie als Instrument zur Analyse von Moral Hazard in Innovationsnetzwerken.
5. Wissensmanagement zur Überwindung des Moral Hazard: Untersucht die Grundlagen des Wissensmanagements und bewertet spezifische Instrumente hinsichtlich ihrer Eignung zur Reduktion von Vertrauensproblemen.
6. Zusammenfassung und Ausblick: Fasst die Erkenntnisse zusammen und unterstreicht, dass die Eignung der Wissensmanagement-Instrumente zur Lösung von Moral-Hazard-Problemen stark variiert.
Innovationsmanagement, Innovationsnetzwerke, Agency-Theorie, Moral Hazard, Wissensmanagement, Informationsasymmetrie, Vertrauen, Wissensidentifikation, Innovationscontrolling, Job Rotation, Benchmarking, Netzwerkkompetenz, Ressourceneinsatz.
Die Arbeit analysiert die Zusammenarbeit in Innovationsnetzwerken unter dem speziellen Blickwinkel der Agency-Theorie, um Probleme der Kooperation wie Moral Hazard zu untersuchen.
Zentrale Themen sind Innovationsmanagement, die Anwendung der Prinzipal-Agent-Theorie auf Netzwerkbeziehungen und der Beitrag von Wissensmanagement zur Vertrauensbildung.
Ziel ist es zu klären, inwiefern Wissensmanagement-Instrumente eingesetzt werden können, um das Vertrauensproblem und die Informationsasymmetrien innerhalb von Innovationsnetzwerken zu mildern.
Es wird eine theoretische Untersuchung durchgeführt, die auf einer Literaturanalyse sowie der Anwendung von agency-theoretischen Erklärungsmodellen auf Innovationsnetzwerke basiert.
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Netzwerken, der Analyse von Informationsasymmetrien (insb. Moral Hazard), der Vorstellung der Agency-Theorie und der Bewertung verschiedener Wissensmanagement-Instrumente.
Wichtige Begriffe sind Innovationsnetzwerke, Moral Hazard, Agency-Theorie, Wissensmanagement und Vertrauensproblematik.
Da Innovationen zunehmend in komplexen Netzwerken stattfinden, sind Methoden zur Sicherstellung einer effizienten Zusammenarbeit und zum Schutz vor opportunistischem Verhalten essenziell für den Erfolg.
Job Rotation fördert den Austausch, baut persönliches Vertrauen auf und erhöht die Transparenz, wodurch opportunistisches Verhalten schneller identifiziert werden kann.
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