Magisterarbeit, 2010
145 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Thema
1.2 Aufbau der Arbeit
1.3 Quellenlage
2 Profil der Wirtschaftsregion Nürnberg
2.1 Allgemeine Struktur und räumliche Lage
2.2 Eine Europäische Metropolregion
2.2.1 Definition und Ziele einer Metropolregion
2.2.2 Funktionen und Bedeutung von Metropolregionen
2.2.3 Die Europäische Metropolregion Nürnberg
2.3 Demographische Entwicklung
2.4 Entwicklung der Wirtschafts- und Beschäftigungsstruktur
2.5 Kompetenzen und Stärken der Region
2.5.1 Verkehrsinfrastruktur
2.5.2 Hochschul- und Bildungsstruktur
2.5.3 Lebensqualität
2.6 Allgemeine Standortstrukturen sowie Branchen- und Unternehmensstruktur im speziellen
2.6.1 Allgemeine Standortbedingungen für Unternehmen
2.6.2 Branchenstruktur
2.6.2.1 Leistungselektronik
2.6.2.2 Energiewirtschaft
2.6.2.3 Neue Materialien
2.6.2.4 Automation und Produktionstechnik
2.6.2.5 Automotive
2.6.2.6 Informations- und Telekommunikationstechnologie
2.6.2.7 Logistik
2.6.2.8 Marktforschung
2.6.2.9 Medizin und Gesundheit
2.6.2.10 Standort für Messen und Kongresse
2.6.2.11 Sonstige innovative Dienstleistungen
2.6.3 Unternehmensstruktur
3 Entwicklung eines deutschen Traditionsunternehmens
3.1 Historischer Rückblick auf die Anfänge und die Entwicklung von Quelle
3.2 Aufstellung des Versandhauses Quelle unter der Arcandor AG
3.3 Ende eines der größten Arbeitgeber der Metropolregion Nürnberg
4 Gegenwärtige wirtschaftliche Situation der Region Mittelfranken
4.1 Aktuelle Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage in Deutschland
4.2 Aktuelle Arbeitsmarktlage im Bezirk der Agentur für Arbeit Nürnberg
4.3 Durchgeführte und geplante Maßnahmen im strukturellen Wandel
4.3.1 Sofortmaßnahmen während und nach der Quelle-Insolvenz
4.3.2 Strukturfördernde Maßnahmen zur Standortstärkung
4.3.2.1 Strukturprogramm Nürnberg-Fürth
4.3.2.2 Weitere Förderungen des Freistaates Bayern
4.3.4 Ein erfolgreiches Projekt aus der Vergangenheit – Die Uferstadt Fürth
5 Analyse der Maßnahmen sowie der Standortstärken und -schwächen
5.1 Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse
5.1.1 Verwendung der SWOT-Methode bei der Standortanalyse
5.1.2 Stärken-Schwächen-Analyse
5.1.3 Chancen-Risiko-Analyse
5.2 Anwendung der Analyse auf die strukturfördernden Maßnahmen und die Charakteristika der Metropolregion Nürnberg
6 Fazit
Diese Arbeit untersucht die wirtschaftliche Situation der Europäischen Metropolregion Nürnberg im Kontext der Finanzkrise und der Insolvenz des Versandhauses Quelle. Ziel ist es, die Auswirkungen der Insolvenz zu analysieren sowie die Effektivität der ergriffenen strukturstärkenden Maßnahmen der Region zu bewerten, um Strategien für eine nachhaltige Standortentwicklung abzuleiten.
1.1 Thema
„Wenn wir von der Metropolregion Nürnberg reden, dann sprechen wir von einem dynamischen Entwicklungsraum, der sich nicht durch Verwaltungs- und Zuständigkeitsgrenzen einengen lässt. Auch findet sich hier kein Platz für Stadt-Umland-Rivalitäten“, so Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, bei der Eröffnungsrede der Regionalkonferenz zur Gründung der Metropolregion Nürnberg im Jahr 2004 (Stadt Nürnberg Amt für Wirtschaft 2004a:2).
Dies war eine positive Ausrichtung und Motivation für die zukünftige Zusammenarbeit. Seither haben sich einige negative Ereignisse diesem Optimismus entgegengestellt. Im Jahr 2010, in welchem die Region das historische Ereignis des 175-jährigen Jubiläums der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth feiern sollte, überschlagen sich in den Wirtschaftsnachrichten die negativen Schlagzeilen. Ob Wirtschafts- und Finanzkrise oder Konjunkturabschwung, steigende Arbeitslosenzahlen oder Unternehmensinsolvenzen. Kein Standort ist davor derzeit sicher. Hinzu kommen strukturelle und demographische Veränderungen sowie nicht zuletzt die Einflüsse der Globalisierung. Die Probleme und Herausforderungen nehmen kein Ende.
Im Fokus steht in der vorliegenden Arbeit die Europäische Metropolregion Nürnberg in Zeiten der Wirtschaftskrise und nach der Quelle-Insolvenz. Die Region Nürnberg wurde in den vergangen Jahren des Öfteren von größeren Unternehmensinsolvenzen getroffen: darunter bekannte Namen wie Triumph-Adler, AEG und Grundig. Nun wird die Region in der Krisenzeit doppelt belastet. Neben den deutschlandweiten Folgen der Finanzkrise müssen auch noch die Probleme der Insolvenz eines der größten Arbeitgeber der Region aufgefangen werden. Wie können die Verantwortlichen der Wirtschaft diesen Spagat bewältigen? Ein schmaler Grad zwischen der Schaffung neuer Arbeitsplätze für die Betroffenen der Quelle-Insolvenz und der Rettung von Unternehmen in der Krise möglichst ohne Stellenabbau.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die wirtschaftliche Ausgangslage der Region Nürnberg vor dem Hintergrund aktueller Krisen und der Quelle-Insolvenz und definiert die zentrale Forschungsfrage.
2 Profil der Wirtschaftsregion Nürnberg: Dieses Kapitel erstellt ein detailliertes Profil der Region, analysiert demographische Trends sowie die Arbeitsmarktentwicklung und stellt die wichtigsten Branchen und Kompetenzfelder vor.
3 Entwicklung eines deutschen Traditionsunternehmens: Der Abschnitt zeichnet die historische Entwicklung der Quelle GmbH von den Anfängen bis zum massiven Niedergang und der späteren Insolvenz nach.
4 Gegenwärtige wirtschaftliche Situation der Region Mittelfranken: Hier werden die unmittelbaren Folgen der Wirtschaftskrise und der Quelle-Insolvenz für den Arbeitsmarkt analysiert sowie die darauf folgenden politischen und wirtschaftlichen Interventionsmaßnahmen erläutert.
5 Analyse der Maßnahmen sowie der Standortstärken und -schwächen: Mithilfe einer SWOT-Analyse werden die geplanten Strukturmaßnahmen evaluiert, um deren Potenzial zur Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit zu beurteilen.
6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Untersuchung zusammen und bewertet die Zukunftsaussichten des Standorts Nürnberg.
Europäische Metropolregion Nürnberg, Quelle-Insolvenz, Strukturwandel, Wirtschaftskrise, Standortstärkung, Arbeitsmarkt, Wirtschaftsregion, Strukturprogramm, Standortpolitik, Unternehmensinsolvenz, Regionalentwicklung, Clusterpolitik, Beschäftigungssicherung, Wirtschaftsförderung, Standortfaktoren.
Die Arbeit untersucht die wirtschaftliche Situation der Europäischen Metropolregion Nürnberg unter dem doppelten Einfluss der globalen Finanzkrise und der Insolvenz des langjährigen Großarbeitgebers Quelle.
Die Studie befasst sich mit Standortfaktoren, Branchenstrukturen, demographischen Entwicklungen und den spezifischen Bewältigungsstrategien der regionalen Akteure bei Strukturkrisen.
Das Hauptziel besteht darin, die ergriffenen Maßnahmen zur Standortstärkung zu analysieren und zu prüfen, ob diese ausreichen, um die Region nachhaltig gegen künftige wirtschaftliche Rückschläge abzusichern.
Die Autorin nutzt eine Standortanalyse unter Anwendung der SWOT-Methode (Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken), um die Wirksamkeit der regionalen Strukturpolitik zu bewerten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Profilierung der Wirtschaftsregion, die detaillierte Aufarbeitung des Quelle-Niedergangs sowie die Analyse der staatlichen Unterstützungsmaßnahmen und der regionalen Anpassungsstrategien.
Wichtige Begriffe sind Metropolregion Nürnberg, Strukturwandel, Insolvenzmanagement, Wirtschaftsförderung und Wettbewerbsfähigkeit.
Die Insolvenz wird als schwerwiegender Wendepunkt betrachtet, der die Region doppelt belastet, da sie neben den Folgen der Finanzkrise den Verlust eines der bedeutendsten Arbeitgeber und einhergehende strukturelle Herausforderungen bewältigen muss.
Die Uferstadt Fürth dient als Referenzprojekt, das verdeutlicht, wie durch proaktive Strukturmaßnahmen nach historischen Krisen ein erfolgreicher Wandel von einem industriell geprägten Standort hin zu einem modernen Innovationscampus vollzogen werden kann.
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