Bachelorarbeit, 2010
110 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 ZIELSETZUNG
2 SHAREHOLDER VALUE VS. STAKEHOLDER VALUE
2.1 BEGRIFFSERLÄUTERUNG
2.1.1 Shareholder Value
2.1.2 Stakeholder Value
2.2 SHAREHOLDER VS. STAKEHOLDER
2.3 SHAREHOLDER VALUE, EIN RESULTAT DER MARKTWIRTSCHAFT
2.4 NOTWENDIGKEIT WERTORIENTIERTER STEUERUNG
3 PRAXISBEZOGENE UNTERNEHMENSBEWERTUNG
3.1 DIE DISKREPANZ ZWISCHEN „PREIS“ UND „WERT“
3.2 PLANZAHLEN ALS BASIS DER UNTERNEHMENSBEWERTUNG
3.2.1 Informationen als Grundlage für Investmententscheidungen
3.2.2 Ermittlung der Ist – Zahlen
3.2.2.1 Jahresabschlüsse
3.2.2.2 Branchendaten
3.2.3 Ermittlung und Plausibilisierung der Planzahlen
3.2.3.1 Die Plan - GuV
3.2.3.2 Die Plan - Bilanz
3.2.3.3 Der Terminal Value – eine ewige Rente
3.3 DISCOUNTED CASH FLOW
3.3.1 Equity – Ansatz
3.3.1.1 Konzeption des Equity – Verfahrens
3.3.1.2 Ermittlung des Flow to Equity
3.3.1.3 Eigenkapitalkostenermittlung und deren Problematik
3.3.1.3.1 Konzeption der kapitalmarkttheoretischen Eigenkapitalkosten
3.3.1.3.2 Risk Free Rate
3.3.1.3.3 Das systematische Risiko
3.3.3.3.1 Peer Group Ermittlung
3.3.1.3.3.1 Der Beta - Faktor
3.3.1.3.4 Market Risk Premium
3.3.2 Entity - Ansatz
3.3.2.1 Konzeption des Entity – Ansatzes
3.3.2.2 Ermittlung der operativen Free Cash Flows
3.3.2.3 WACC – Ansatz
3.3.2.4 Adjusted Present Value (APV) – Ansatz
3.4 EVA, EINE ALTERNATIVE UMSETZUNGSMÖGLICHKEIT
4 SHAREHOLDER VALUE IN DER FINANZBERATUNG
4.1 ANLÄSSE DER UNTERNEHMENSBEWERTUNG
4.2 MANAGEMENT DER DCF – WERTTREIBER
4.2.1 Bewertung von Sanierungsunternehmen
4.2.2 Value Based Management mittelständischer Unternehmen
4.3 IMPLEMENTIERUNGSBASIERTER MEHRWERT FÜR FINANZINSTITUTE
5 FAZIT
Die Arbeit untersucht die Implementierung wertorientierter Unternehmensbewertungsansätze, insbesondere des Shareholder-Value-Konzepts, in die ganzheitliche Finanzberatung mittelständischer Unternehmen, um diese als Instrument zur Entscheidungsunterstützung, Früherkennung von Krisen und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Banken zu etablieren.
3.1 Die Diskrepanz zwischen „Preis“ und „Wert“
"Reich wird, wer in Unternehmen investiert, die weniger kosten, als sie wert sind."
Warren Buffet, einer der bekanntesten Investoren der Welt, erkannte bereits, dass eine Diskrepanz zwischen Preis und Wert eines Unternehmens besteht. Der Preis, als Resultat eines Marktes, hängt von einer Mehrzahl von Faktoren ab und entsteht im Zuge von Angebot und Nachfrage auf Märkten. Abhängig von Markteffizienz, Informationstransparenz und Anzahl der Marktteilnehmer kann dieser mehr oder weniger aussagefähig sein. „Nach allgemeiner Auffassung müssen “Wert“ und “Preis“ als eigenständige Begriffe gehandelt werden.“ Daher ist zwischen den Begriffen Wert als Ergebnis der subjektiven Nutzenanalyse und dem Preis als Resultat der individuellen Nutzenanalyse aller am Markt befindlichen Teilnehmer zu unterscheiden. Das IDW unterscheidet zwischen objektiven und subjektiven Unternehmenswerten. Die subjektiven Unternehmenswerte berücksichtigen im Gegensatz zum objektivierten Wert individuelle Verhältnisse der Anteilseigner.
Damit eine Transaktion stattfinden kann, definiert jeder Investor für sich sowohl den Preis wie auch Wert einer Investition. Hierbei ist zu beachten, dass der Wert oftmals die Preisobergrenze darstellt. Insofern die beteiligten Parteien ähnliche oder sogar gleiche Vorstellungen bezüglich eines Investments besitzen, findet eine Transaktion statt. Dabei entsteht subjektiv für beide Parteien eine Win – Win - Situation. Es ist jedoch auch denkbar, dass der Verkäufer das Underlying der Transaktion unterbewertet und der potentielle Käufer einen höheren fairen Wert bestimmt. Dies würde zu einem Investment führen, das der Käufer als günstig erachten würde.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet das negative Image des Investmentbankings und betont die Notwendigkeit einer professionellen Unternehmensbewertung als unverzichtbare Dienstleistung in der ganzheitlichen Finanzberatung.
2 SHAREHOLDER VALUE VS. STAKEHOLDER VALUE: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Ansätze der wertorientierten Unternehmensführung und stellt den Shareholder-Value-Gedanken dem Stakeholder-Ansatz gegenüber.
3 PRAXISBEZOGENE UNTERNEHMENSBEWERTUNG: Hier werden gängige DCF-Methoden, die Ermittlung von Planzahlen und die Besonderheiten der Kapitalkosten- und Terminal-Value-Berechnung detailliert dargestellt.
4 SHAREHOLDER VALUE IN DER FINANZBERATUNG: Der Fokus liegt auf der praktischen Anwendung der Bewertungsmethoden, dem Management von Werttreibern und der strategischen Relevanz für Finanzinstitute.
5 FAZIT: Das Fazit fasst die Relevanz der wertorientierten Steuerung zusammen und betont die Notwendigkeit transparenter Planung für mittelständische Unternehmen.
Unternehmensbewertung, Shareholder Value, Stakeholder Value, Discounted Cash Flow, WACC, Eigenkapitalkosten, Mittelstand, Finanzberatung, Wertorientierte Unternehmensführung, Kapitalkosten, Planung, Unternehmenswert, Werttreiber, Wirtschaftlichkeit, Investition.
Die Arbeit analysiert die Anwendung von Methoden zur Unternehmensbewertung im Kontext der ganzheitlichen Finanzberatung für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU).
Die Arbeit behandelt schwerpunktmäßig das Spannungsfeld zwischen Shareholder- und Stakeholder-Value, verschiedene DCF-Modelle sowie die Bedeutung von Werttreibern für die Unternehmenssteuerung.
Das Ziel ist es, ein in der Praxis anwendbares Excel-Tool für die Unternehmensbewertung zu entwickeln und die theoretischen Grundlagen in einen praxisnahen Kontext für Finanzberater zu überführen.
Die Arbeit fokussiert sich primär auf die Discounted Cash Flow (DCF)-Ansätze, insbesondere den WACC-Ansatz, den Equity-Ansatz und den APV-Ansatz sowie das EVA-Konzept.
Der Hauptteil widmet sich der Beschaffung und Plausibilisierung von Ist-Zahlen und Planzahlen, der detaillierten Berechnung von Kapitalkosten und der Anwendung dieser Verfahren auf mittelständische Unternehmen.
Unternehmensbewertung, Shareholder Value, DCF-Modelle, WACC, Kapitalkosten, Unternehmenssteuerung und KMU sind die zentralen Begriffe der Arbeit.
Die Unterscheidung ist entscheidend, da der Wert die Preisobergrenze darstellt und nur bei einer Diskrepanz, bei der der Wert über dem Preis liegt, eine lukrative Investitionsentscheidung getroffen werden kann.
Die demografische Entwicklung führt zu einem steigenden Bedarf an Nachfolgemanagement, was Unternehmensbewertungen im Mittelstand zunehmend wichtig und unumgänglich macht.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

