Masterarbeit, 2025
148 Seiten, Note: 1,1
1 Einleitung (Heringhaus & Krömer)
2 Theoretische Grundlagen der Fallarbeit (Heringhaus)
2.1 Der Fallbegriff und seine Bedeutung
2.1.1 Falltypen und deren Anwendung in der Pflege
2.1.2 Didaktische Anforderungen an einen Fall
2.2. Definition und Bedeutung von Fallarbeit in der pflegeberuflichen Bildung
2.3 Problemorientiertes Lernen (POL) in der pflegeberuflichen Bildung
2.3.1 Didaktische Grundlagen des problemorientierten Lernens (POL)
2.3.2 Aufgabentypen im problemorientierten Lernen (POL)
2.3.3 Anforderungen und Herausforderungen des problemorientierten Lernens (POL)
3 Kompetenzentwicklung im pflegetheoretischen Unterricht (Krömer)
3.1. Definition und Bedeutung pflegeberuflicher Kompetenzen
3.1.1 Dimensionen der Handlungskompetenz
3.1.2 Pflegekompetenz als Erweiterung der Handlungskompetenz
3.2 Fallarbeit als didaktische Methode zur Kompetenzentwicklung
3.2.1 Relevanz der Fallarbeit für die Kompetenzentwicklung
3.2.2 Kompetenzentwicklung durch Fallarbeit
3.2.3 Einfluss der Fallarbeit auf das implizite Lernen
4 Forschungsstand zur Kompetenzentwicklung durch Fallarbeit (Krömer)
4.1 Nationaler Forschungsstand
4.2 Internationaler Forschungsstand
5 Datenerhebung und Auswertung (Heringhaus)
5.1 Vorbereitung der Datenerhebung
5.2 Forschungsdesign und -methode
5.2.1 Gütekriterien qualitativer Forschung
5.2.2 Vor- und Nachteile der Methode
5.3 Wahl der Interviewpartner und Stichprobenbeschreibung
5.4 Entwicklung eines Leitfadens
5.5 Qualitative Inhaltsanalyse nach Kuckartz (Datenerhebung und -analyse)
5.6 Ethik und Datenschutz
6 Ergebnisse von Auszubildenden der generalistischen Pflegeausbildung (Heringhaus)
6.1 Pflegeberufliche Bildung
6.2 Allgemeine Erfahrungen mit Fallarbeit
6.2.1 Wahrnehmung und Bewertung
6.2.2 Formen und Gestaltung
6.2.3 Fallbearbeitung
6.2.4 Integration in den Unterricht
6.2.5 Methodenvielfalt im Vergleich zur Fallarbeit
6.3 Potenziale von Fallarbeit
6.3.1 Einnehmen verschiedener Blickwinkel
6.3.2 Theorie-Praxis-Integration
6.4 Herausforderungen und Lösungsansätze
6.4.1 Kognition und Emotion
6.4.2 Gestaltung und Struktur
6.4.3 Fehlendes Fachwissen
6.4.4 Methodik
6.4.5 Kommunikation und Gruppenarbeit
6.5 Entwicklung der Pflegekompetenz durch Fallarbeit
6.5.1 Selbstkompetenz
6.5.2 Fachkompetenz
6.5.3 Methodenkompetenz
6.5.4 Sozialkompetenz
7 Ergebnisse von Lernenden der pflegeberuflichen Weiterbildung (Krömer)
7.1 Pflegeberufliche Bildung
7.2 Allgemeine Erfahrungen mit Fallarbeit
7.2.1 Wahrnehmung und Bewertung
7.2.2 Formen und Gestaltung
7.2.3 Fallbearbeitung
7.2.4 Integration der Fallarbeit in den Unterricht
7.2.5 Methodenvielfalt im Vergleich zur Fallarbeit
7.3 Potenziale von Fallarbeit
7.3.1. Einnehmen verschiedener Blickwinkel
7.3.2 Theorie-Praxis-Integration
7.4 Herausforderungen und Lösungsansätze
7.4.1 Kognition und Emotion
7.4.2 Gestaltung und Struktur
7.4.3 Fehlendes Fachwissen
7.4.4 Methodik und Kommunikation
7.5 Entwicklung der Pflegekompetenz durch Fallarbeit
7.5.1 Selbstkompetenz
7.5.2 Fachkompetenz
7.5.3 Methodenkompetenz
7.5.4 Sozialkompetenz
8 Diskussion (Heringhaus & Krömer)
8.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
8.2 Interpretation der Ergebnisse und Bezug zur Forschugsliteratur
9 Implikationen der Forschungsergebnisse (Krömer)
10 Limitationen der Forschungsergebnisse (Heringhaus)
11 Fazit (Heringhaus & Krömer)
Die vorliegende Forschung zielt darauf ab, die Bedeutung der Fallarbeit im fachtheoretischen Unterricht für die Kompetenzentwicklung von Lernenden in der pflegeberuflichen Aus- und Weiterbildung zu analysieren, um das subjektive Erleben und die damit verbundenen Potenziale sowie Herausforderungen zu identifizieren.
2.1.1 Falltypen und deren Anwendung in der Pflege
In der pflegeberuflichen Bildung werden unterschiedliche Fallkonzepte mit dem Ziel eingesetzt, spezifische Herausforderungen im Pflegealltag zu analysieren und geeignete Interventionen zu entwickeln. Hierbei werden offene von geschlossenen Fallvarianten unterschieden. Offene Fälle, in denen das Geschehen noch nicht abgeschlossen ist, fordern zum Handeln heraus und charakterisieren durch gezielte Schwerpunktsetzung die Problemlösungs-, Entscheidungs- und Beurteilungskompetenzen, indem sie Lernende dazu anregen, selbstständig Lösungen zu entwickeln und unterschiedliche Perspektiven abzuwägen. Geschlossene Fallvarianten beschreiben Situationen als abgeschlossene Einheiten und zielen darauf ab, ein tieferes Verständnis für konkrete Fallkontexte zu entwickeln sowie die Fähigkeit zu fördern, komplexe Pflegesituationen zu analysieren und zu interpretieren (Muster-Wäbs et al., 2017, S. 20-22).
Auf der Grundlage pädagogischer Literatur unterscheidet Steiner (2004) fünf Verwendungsweisen des Fallbegriffs. Je nach Perspektive kann ein Fall als „Störfall“, „Exemplum“, „paradigmatisches Beispiel“ „Problem“, oder als „erzählende Darstellung einer Begebenheit“ interpretiert werden (Steiner, 2004, S. 22-36). Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Aspekte des Fallbegriffs, wobei im Anschluss der Bezug zum pflegerischen Kontext hergestellt wird.
1 Einleitung (Heringhaus & Krömer): Zusammenfassung der Ausgangslage, der Bedeutung der Fallarbeit im Zuge der Reform der Pflegeausbildung und Darlegung der zentralen Forschungsfragen.
2 Theoretische Grundlagen der Fallarbeit (Heringhaus): Erläuterung des Fallbegriffs, verschiedener Falltypen und des problemorientierten Lernens (POL) als didaktisches Konzept.
3 Kompetenzentwicklung im pflegetheoretischen Unterricht (Krömer): Definition zentraler Kompetenzdimensionen (Selbst-, Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz) und Erläuterung der Rolle der Fallarbeit dabei.
4 Forschungsstand zur Kompetenzentwicklung durch Fallarbeit (Krömer): Darstellung nationaler und internationaler Studien und Erkenntnisse zur Wirksamkeit von fallbasierten Lehrmethoden.
5 Datenerhebung und Auswertung (Heringhaus): Methodische Beschreibung des qualitativen Forschungsdesigns, der Stichprobenselektion und der Vorgehensweise bei der Inhaltsanalyse.
6 Ergebnisse von Auszubildenden der generalistischen Pflegeausbildung (Heringhaus): Präsentation der empirischen Ergebnisse aus der Sicht der Auszubildenden hinsichtlich Erfahrungen, Potenzialen und Herausforderungen.
7 Ergebnisse von Lernenden der pflegeberuflichen Weiterbildung (Krömer): Darstellung der Ergebnisse für die Zielgruppe der Weiterbildungsteilnehmenden in der Intensivpflege und Anästhesie.
8 Diskussion (Heringhaus & Krömer): Zusammenführung und Interpretation der Ergebnisse unter Einbezug der theoretischen Forschungsliteratur.
9 Implikationen der Forschungsergebnisse (Krömer): Erörterung der Konsequenzen für die theoretische und praktische Gestaltung der pflegeberuflichen Bildung.
10 Limitationen der Forschungsergebnisse (Heringhaus): Reflexion der Einschränkungen hinsichtlich Methodik, Stichprobengröße und Generalisierbarkeit der Studie.
11 Fazit (Heringhaus & Krömer): Abschließende Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse und des Beitrags der Studie zur berufspädagogischen Diskussion.
Fallarbeit, Pflegeausbildung, Kompetenzentwicklung, Problemorientiertes Lernen, Theorie-Praxis-Transfer, Pflegekompetenz, Handlungskompetenz, qualitative Forschung, Fallvignette, Pflegedidaktik, fachweiterbildung, Fallanalyse, Selbstreflexion, Lernmethode, Pflegepädagogik.
Die Master-Thesis befasst sich mit der Anwendung der Fallarbeit im fachtheoretischen Unterricht der pflegeberuflichen Aus- und Weiterbildung und deren Einfluss auf die Kompetenzentwicklung von Lernenden.
Zentrale Themen sind der Fallbegriff, problemorientiertes Lernen (POL), der Erwerb von Handlungskompetenzen (Fach-, Selbst-, Methoden- und Sozialkompetenz) sowie die Integration von Theorie und Praxis mittels Fallarbeit.
Das Ziel ist die Analyse der subjektiven Erfahrungen von Lernenden im Hinblick auf Potenziale, Herausforderungen und notwendige Unterstützungsmaßnahmen bei der Arbeit mit Fallbeispielen.
Die Studie nutzt ein qualitatives Forschungsdesign auf Basis von leitfadengestützten Einzelinterviews, die nach der qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz strukturell ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, den aktuellen Forschungsstand, die methodische Vorgehensweise bei der Datenerhebung sowie die detaillierte Präsentation und Diskussion der empirischen Ergebnisse beider Zielgruppen.
Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Fallarbeit, Pflegeausbildung, Kompetenzentwicklung, Theorie-Praxis-Transfer und qualitative Inhaltsanalyse.
Während bei Auszubildenden der Fokus stark auf der Grundlagenfestigung und dem Erwerb methodischer Sicherheit liegt, nutzen Weiterbildungsteilnehmende Fallarbeit stärker zur Reflexion komplexer Situationen und für den spezifischen Wissenstransfer in die Intensivpflege.
Die Unterstützung durch Lehrende wird als entscheidend bewertet, sowohl zur inhaltlichen Klärung als auch zur Moderation von Gruppendiskussionen, um ein effektives Lernen zu ermöglichen und Überforderungen zu minimieren.
Reflexion ist essenziell, um aus Erfahrungswissen gezielte Handlungskompetenz zu entwickeln und die Brücke zwischen theoretischem Wissen und dem professionellen Handeln in der Praxis zu schlagen.
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