Masterarbeit, 2025
70 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Zentrale Definitionen
2.1.1 Digitale Kompetenz
2.1.2 Selbstwirksamkeitserwartung
2.2 Aktueller Forschungsstand und Forschungsdefizite
3 Forschungsfragen und Forschungshypothesen
4 Methodik
4.1 Stichprobe
4.2 Forschungsdesign und Erhebungsinstrumente
4.2.1 Der Fragebogen zur Selbsteinschätzung digitaler Kompetenzen bei Lehramtsstudierenden
4.2.2 Der Fragebogen zur digitalen Selbstwirksamkeitserwartung
4.3 Datenauswertung
4.4 Hypothesenprüfung und statistische Verfahren
4.5 Kategorisierung der ergänzenden Fragen
5 Ergebnisdarstellung
5.1 Auswertung der Hypothesen
5.2 Auswertung der ergänzenden Fragen
6 Diskussion
6.1 Diskussion der Hypothesen
6.2 Diskussion der ergänzenden Fragen
6.3 Ergebnisse vor dem Hintergrund bisheriger Forschung
6.4 Praktische Implikationen für die kontinuierliche Professionalisierung
6.5 Limitationen der vorliegenden Untersuchung
6.6 Anschlussfragestellungen
7 Fazit
Die vorliegende Masterarbeit untersucht den Stand und die Zusammenhänge von digitalen Kompetenzen sowie digitalen Selbstwirksamkeitserwartungen bei Lehramtsstudierenden. Ziel ist es, in einer quantitativen Studie zu klären, inwiefern sich diese Konstrukte in Abhängigkeit von Studienabschnitt, Geschlecht und Fachrichtung unterscheiden und ob ein signifikanter Zusammenhang zwischen hoher digitaler Kompetenz und ausgeprägter Selbstwirksamkeit besteht.
2.1.2.1 Banduras Theorie der Selbstwirksamkeitserwartung.
Das Konzept der Selbstwirksamkeit, ursprünglich von Albert Bandura entwickelt, spielt eine zentrale Rolle in dieser Masterarbeit. In seinem Buch „Self-Efficacy: The Exercise of Control“ (1994) definiert Bandura das Konzept der Selbstwirksamkeit wie folgt: „Perceived self-efficacy refers to people’s beliefs in their capabilities to organize and execute the course of action required to deal with prospective situations“ (Bandura, 1994, S. 2). Selbstwirksamkeit bezieht sich demzufolge auf die Überzeugung einer Person, mit eigenen Fähigkeiten Handlungen ausführen zu können, um gewünschte Ergebnisse zu erzielen.
Der Psychologe führt weiter aus, dass sich Selbstwirksamkeit nicht nur auf das Ausmaß bezieht, in dem Individuen glauben, ihre Fähigkeiten einsetzen zu können, sondern auch darauf, wie ihre Handlungen durch diese Überzeugung gesteuert werden (Bandura, 1994, S. 2). Bandura hebt hervor, dass Selbstwirksamkeit eine Vielzahl von Aspekten umfasst, darunter die Kontrolle über die eigenen Gedanken, Motivationen, emotionalen Zustände und Handlungen (Bandura, 1994, S. 2). Er betont, dass diese Überzeugung das Verhalten und die Problemlösungsstrategien in herausfordernden Situationen beeinflusst (Bandura, 1994, S. 2).
Ein zentrales Merkmal der Selbstwirksamkeit ist, dass es sich um keine allgemeine, unveränderliche Eigenschaft handelt, sondern um eine differenzierte Reihe von Überzeugungen, die sich auf spezifische Handlungsbereiche beziehen (Bandura, 1994, S. 29). Der Autor erklärt, dass Selbstwirksamkeit nicht als eine allgemeine Eigenschaft verstanden werden kann, sondern vielmehr als eine Sammlung von Überzeugungen, die sich auf verschiedene Lebensbereiche und Tätigkeiten beziehen: „[S]elf-efficacy beliefs are differentiated across major systems of expression within activity domains“ (Bandura, 1994, S. 29). Diese Differenzierung macht deutlich, dass die Überzeugung von der eigenen Fähigkeit, digitale Technologien im Unterricht zu integrieren, von anderen Überzeugungen über persönliche Fähigkeiten, wie der Fähigkeit zur Problemlösung oder zur Kommunikation, getrennt betrachtet werden muss.
1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Notwendigkeit digitaler Kompetenzen im Lehrberuf und führt in die digitale Selbstwirksamkeitserwartung als zentralen Forschungsgegenstand ein.
2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie digitale Kompetenz und Selbstwirksamkeit unter Einbezug relevanter Modelle (DigComp, TPACK) und gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand.
3 Forschungsfragen und Forschungshypothesen: Hier werden die zentralen Fragestellungen und die sechs aus der Literatur abgeleiteten Hypothesen zur Untersuchung von Unterschieden und Korrelationen formuliert.
4 Methodik: Beschreibung des quantitativen Forschungsdesigns, der Stichprobenzusammensetzung (N = 126) und der verwendeten Erhebungsinstrumente zur Messung digitaler Kompetenz und Selbstwirksamkeit.
5 Ergebnisdarstellung: Deskriptive Auswertung der erhobenen Daten sowie Darstellung der Ergebnisse aus den Hypothesenprüfungen und der ergänzenden qualitativen Fragen.
6 Diskussion: Interpretation der Ergebnisse im Lichte der Hypothesen und bisheriger Forschung, ergänzt um praktische Implikationen und kritische Limitationen der Studie.
7 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der zentralen Ergebnisse, die insbesondere den Zusammenhang zwischen Kompetenz und Selbstwirksamkeit hervorhebt.
Digitale Kompetenz, Selbstwirksamkeitserwartung, Lehramtsstudierende, DigComp-Modell, SWIT-Skala, TPACK, Medienbildung, digitale Transformation, MINT-Fächer, Lehrerbildung, Online-Befragung, pädagogische Mediennutzung, Unterrichtspraxis, quantitative Studie, digitale Werkzeuge.
Die Arbeit untersucht, wie es um die digitalen Kompetenzen und die digitale Selbstwirksamkeitserwartung von Lehramtsstudierenden steht und wie diese beiden Faktoren miteinander zusammenhängen.
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung digitaler Kompetenz (DigComp-Modell), die Selbstwirksamkeitstheorie von Bandura sowie die praktische Integration digitaler Technologien in den Schulunterricht.
Das Hauptziel ist herauszufinden, ob sich Studierende in verschiedenen Studienabschnitten, Geschlechtern oder mit unterschiedlichen Fächerkombinationen in ihrer digitalen Kompetenz und Selbstwirksamkeit unterscheiden und ob ein statistischer Zusammenhang zwischen diesen Konstrukten besteht.
Es wurde eine quantitative Online-Befragung mit 126 Lehramtsstudierenden durchgeführt, deren Daten statistisch (u.a. via JASP) analysiert wurden.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Konzepte, die methodische Darstellung des Vorgehens, die Auswertung der Hypothesen anhand t-Tests und Korrelationen sowie qualitative Einblicke durch offene Fragen an die Teilnehmenden.
Schlüsselwörter sind Bildungstechnologie, Lehrkräftebildung, digitale Kompetenz, Selbstwirksamkeitserwartung und MINT-Didaktik.
Die Studie belegt eine hochsignifikante positive Korrelation: Studierende, die sich selbst über eine hohe digitale Kompetenz wahrnehmen, haben im Regelfall auch ein stärkeres Vertrauen in ihre Fähigkeit, diese Technologien wirkungsvoll im Unterricht einzusetzen.
Die Untersuchung macht deutlich, dass technische Kenntnisse allein nicht ausreichen. Hochschulen müssen verstärkt didaktische Modelle wie TPACK integrieren und Räume für praktische, reflektierte Erfahrungen mit digitalen Medien schaffen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

