Forschungsarbeit, 2010
75 Seiten
Vorwort
Instrumentarium des interkulturellen Management
Einleitung/Das Primat der Erkenntnis
Das transkulturelle Management Modell oder der transkulturelle Profiler
Präsentation des DOME 12D transkulturellen Management Profilers
Multimodellierung der psychologischen Managerarchitektur im globalen Managementkontext
Kulturverständnis und Kulturmodellierung
Kulturmodelle
Evaluation
Synopsis moderner interkultureller Forschung und Erkenntnis
Trompenaars und Hampden-Turners interkultureller Forschungsbeitrag
360° transkulturelles Synergiemodell
E. T. Hall und M. R. Halls Kulturmodell
Intrapsychisches Kommunikationsprozessmanagement
Multimodellierung der intrapsychischen Prozesse des interkulturellen Interfacing
Brannen und Salks Modell der ausgehandelten Kultur
Spezielle interkulturelle Managementkompetenzen
Distanz Management
Expatriate Management
Noetic-quantic global management
Das interkulturelle Entwicklungsmodell
Phylogenetische Entwicklungsstufen und globales Bewusstsein im Management
Konditionierung im Lichte der Ethik, der Evolution und der Transkulturalität
Vertrauen im transnationalen Management
Die Arbeit verfolgt das Ziel, ein ganzheitliches Verständnis für interkulturelles Management im globalen Kontext zu schaffen, indem sie verschiedene theoretische Ansätze und moderne Forschungsergebnisse in einem integrativen Modell (dem transkulturellen Profiler) bündelt. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie Manager durch eine erweiterte psychologische Architektur und ein tieferes Verständnis der Bewusstseinsdynamik komplexe transkulturelle Interaktionen effektiv steuern und bewerten können.
Multimodellierung der psychologischen Managerarchitektur im globalen Managementkontext
Die Multimodellierung legt eine quasi archetypische Struktur der Gesamtarchitektur des inneren-äußeren Kontinuums der transnationalen Managerrealität nahe und soll den Zugang verschiedener Berufs- und Funktionskulturen zum inter-/transkulturellen Management erleichtern. Dies geschieht durch die Verwendung ihrer berufskulturellen Sprache und Metaphern - philosophische, musikalische, architektonische und raumfahrttechnische - und bettet die Management-Entwicklung auf natürliche Weise in die berufliche Sozialisierung ein. In diesem Modell 1 wird unter anderem der dynamische Aspekt des Bewusstseins veranschaulicht. Dimension 3 ist die energetische Dialektik von Potentialisierung und Aktualisierung, der Übergang vom reinen in sich ruhenden Bewusstsein der Einheit und Nicht-Dualität in die Dualität des Mentalbereichs.
Nun möchte ich den Leser einladen, mich an Hand dieser Landkarte oder dem Architekturplan durch die innere-äußere Welt des Managers im interkulturellen Management Kontext zu begleiten. Gleich einem Kompass kann er uns durch die Welt des transnationalen Management führen. Die noetisch-transkulturelle Dimension - Ebene D2 -, die das gesamte Feld der Landkarte integriert, ist gleich der Sonne bei Tag oder dem Nordpol, der übergeordnete, integrative Punkt im Bewusstsein, der immer wieder Neuorientierung verleiht und die Multifaktoriellheit und multidimensionale Komplexität gleich der biologischen Gesamtsteuerung des Tausendfüßlers immer wieder vereinfacht und in die rechte Perspektive rückt.
Instrumentarium des interkulturellen Management: Stellt das grundlegende Framework der Arbeit vor, welches Management-Instrumente mit geistigen Werkzeugen und Bewusstseinsaspekten verknüpft.
Einleitung/Das Primat der Erkenntnis: Legt den philosophischen Grundstein und betont, dass Erkenntnis und Selbstbewusstsein die Basis für effektives interkulturelles Management bilden.
Das transkulturelle Management Modell oder der transkulturelle Profiler: Führt das zentrale Modell ein, das als "Landkarte" zur Navigation durch komplexe, transkulturelle Management-Herausforderungen dient.
Präsentation des DOME 12D transkulturellen Management Profilers: Detailliert die verschiedenen Dimensionen (D1-D12) des Profilers, von kosmischen Verbindungen bis zur planetaren Schnittstelle.
Multimodellierung der psychologischen Managerarchitektur im globalen Managementkontext: Setzt die Dimensionen in einen systematischen Kontext und zeigt die strukturelle Integration auf.
Kulturverständnis und Kulturmodellierung: Diskutiert verschiedene Definitionen von Kultur und deren Einfluss auf individuelles und kollektives Verhalten.
Kulturmodelle: Bietet eine Übersicht über die wichtigsten theoretischen Ansätze der Kulturanalyse, insbesondere das Hofstede-Modell.
Evaluation: Bewertet die Stärken und Schwächen der betrachteten klassischen Kulturmodelle.
Synopsis moderner interkultureller Forschung und Erkenntnis: Fasst die Entwicklung der Forschungsgenerationen von deterministischen Modellen hin zu transkulturellen, integrativen Ansätzen zusammen.
Trompenaars und Hampden-Turners interkultureller Forschungsbeitrag: Analysiert deren siebendimensionales Modell und den Fokus auf Dilemmalösungen.
360° transkulturelles Synergiemodell: Stellt ein Modell vor, das durch die Einbeziehung der Profiler-Dimensionen unbegrenzte Formen der Synergie ermöglicht.
E. T. Hall und M. R. Halls Kulturmodell: Fokussiert auf Kommunikationsstile (High- vs. Low-Context) und Zeit- sowie Raumverständnis.
Intrapsychisches Kommunikationsprozessmanagement: Untersucht die psychologischen Prozesse bei der Kommunikation zwischen Vertretern unterschiedlicher Kulturen.
Multimodellierung der intrapsychischen Prozesse des interkulturellen Interfacing: Integriert verschiedene psychologische Modelle in einen Gesamtprozess.
Brannen und Salks Modell der ausgehandelten Kultur: Beschreibt, wie neue Unternehmenskulturen in Joint Ventures entstehen und verhandelt werden.
Spezielle interkulturelle Managementkompetenzen: Listet spezifische Kompetenzen auf, die für den Erfolg in transnationalen Organisationen entscheidend sind.
Distanz Management: Beleuchtet die Herausforderungen, kulturelle, administrative und ökonomische Distanzen zu managen.
Expatriate Management: Analysiert den Anpassungsprozess von Entsandten anhand von Phasenmodellen.
Noetic-quantic global management: Verbindet Management-Theorie mit Quantenphysik-Metaphern, um eine übergeordnete Steuerungsebene im Bewusstsein zu definieren.
Das interkulturelle Entwicklungsmodell: Erläutert die Stufen von der ethnozentrischen bis zur ethno-relativen Sichtweise.
Phylogenetische Entwicklungsstufen und globales Bewusstsein im Management: Betrachtet die Entwicklung globalen Bewusstseins in Analogie zu phylogenetischen Phasen.
Konditionierung im Lichte der Ethik, der Evolution und der Transkulturalität: Diskutiert die Rolle von Ethik und Evolution bei der Überwindung kultureller Barrieren.
Vertrauen im transnationalen Management: Analysiert Vertrauen als ethisches Fundament für globale Teams und erfolgreiches Management.
Interkulturelles Management, Transkultureller Profiler, DOME 12D, Bewusstseinsdynamik, Kulturmodelle, Kommunikation, Synergie, Intrapsychische Prozesse, Expatriate Management, Noetic-quantic Management, Kulturelle Anpassung, Ethik, Vertrauen, Globales Bewusstsein, Transnationales Management.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines ganzheitlichen Instrumentariums für das Management in einem globalen, interkulturellen Umfeld, wobei der Fokus auf dem Einsatz eines "transkulturellen Profilers" liegt.
Zu den zentralen Themen gehören die psychologische Managerarchitektur, der Vergleich verschiedener Kulturmodelle, die Dynamik von Kommunikationsprozessen sowie die Integration von transkulturellen Kompetenzen.
Das Ziel ist es, Managern ein Modell an die Hand zu geben, mit dem sie komplexe interkulturelle Situationen durch eine erhöhte Bewusstseinsdynamik und gezielte Kompetenzentwicklung effektiv steuern können.
Die Arbeit nutzt eine synoptische und interdisziplinäre Methode, indem sie klassische kulturwissenschaftliche Forschungsergebnisse in einem neuartigen, teils von naturwissenschaftlichen Metaphern (Quantenphysik) inspirierten Modell (DOME 12D) integriert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Präsentation des Profilers, die detaillierte Analyse von Kultur- und Kommunikationsmodellen, die Erläuterung intrapsychischer Managementprozesse sowie die Diskussion spezieller Managementkompetenzen und Distanzmodelle.
Die zentralen Schlagworte sind Transkulturalität, Bewusstseinsmanagement, Synergie, interkulturelle Kompetenz und psychologische Managerarchitektur.
Das Besondere ist die multidimensionale Struktur, die zwölf verschiedene Dimensionen des kulturellen und managementrelevanten Raums integriert, um eine umfassende "Landkarte" für globale Führungskräfte zu bieten.
Der Autor verwendet Quantenkonzepte wie das Komplementaritätsprinzip von Bohr oder das Unschärfeprinzip von Heisenberg als Metaphern, um darzustellen, wie Manager zwischen verschiedenen kulturellen Perspektiven wechseln und das Beobachtete durch ihr eigenes Bewusstsein beeinflussen.
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