Bachelorarbeit, 2024
111 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Problemstellung der Arbeit
1.2. Zielsetzung der Arbeit
1.3. Abgrenzung
1.4. Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Hintergründe des berufsbegleitenden Studiums
2.2. Arten des berufsbegleitenden Studiums
2.2.1. Berufsbegleitendes Fernstudium
2.2.2. Berufsbegleitendes Präsenzstudium
2.2.3. Blended Learning
2.3. Zeitliche Vereinbarkeit von Beruf und Studium
2.4. Modelle flexibler Arbeitszeitgestaltung
2.5. Definition und Merkmale von Gleitzeit
2.6. Gleitzeitmodelle
2.6.1. Gleitzeit ohne Kernarbeitszeit
2.6.2. Gleitzeit mit Kernarbeitszeit
2.6.3. Qualifizierte Gleitzeit
2.6.3.1. Gleitzeit mit Funktionszeit
2.6.3.2. Jahresarbeitszeitkonten
2.6.3.3. Lebensarbeitszeitkonten
2.6.3.4. Ampelkonten
2.7. Gesetzliche Regelungen für Gleitzeitmodelle in Deutschland
2.8. Vorteile und Nachteile von Gleitzeitmodellen für Mitarbeiter
2.9. Vorteile und Nachteile von Gleitzeitmodellen für Arbeitgeber
2.10. Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse und sich daraus ergebende Forschungsfragen
3. Methodik
3.1. Auswahl der angewandten Methode
3.2. Personenauswahl und Stichprobe
3.3. Dimensionale Analyse und Strukturbaum
3.4. Der Fragebogenaufbau
3.5. Fragebogenformulierung und Antwortskalierung
3.6. Pretest
3.7. Durchführung
4. Forschungsergebnisse
4.1. Darstellung der demogarfischen Daten
4.2. Erfassung der Auskünfte über die zeitliche Vereinbarkeit von Beruf und Studium
4.3. Erfassung der Auskünfte über Gleitzeitmodelle
4.4. Ergebnisinterpretation in Anbetracht der Forschungsfrage
5. Kritische Diskussion
5.1. Reflexion der eigenen Vorgehensweise
5.1.1. Objektivität
5.1.2. Reliabilität
5.1.3. Validität
5.2. Zusammenfassung der Ergebnisse in Form von Handlungsempfehlungen
6. Fazit und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist die Erfassung der Präferenzen berufsbegleitend Studierender hinsichtlich flexibler Arbeitszeitmodelle, um Möglichkeiten zur Verbesserung der zeitlichen Vereinbarkeit von Beruf und Studium aufzuzeigen. Die Forschungsfragen untersuchen, wie diese Studierenden Gleitzeitmodelle beurteilen, welche Vorstellungen sie an eine realistische Arbeitszeitgestaltung haben und inwiefern derartige Modelle die Vereinbarkeit effektiv beeinflussen können.
1.1. Problemstellung der Arbeit
Derzeit befinden wir uns in der vierten Welle der Arbeitszeitflexibilisierung. Nach der mitarbeiterorientierten Gleitzeit in den 1970er Jahren, den kundenorientierten Servicezeiten und flexiblen Schichtsystemen der 1980er Jahre sowie der darauffolgenden kostenorientierten Welle mit Vertrauensarbeitszeit und optimierten, bedarfsgerechten Arbeitszeitsystemen, liegt der Fokus in den letzten Jahren verstärkt darauf, die Belange der Mitarbeiter noch stärker zu berücksichtigen. Dieser Trend ist auf die demografische Entwicklung und einen Wertewandel bei den Arbeitnehmern zurückzuführen. Zusätzlich befinden sich Arbeitnehmer aufgrund des aktuellen Fachkräftemangels oft in einer besseren Verhandlungsposition und können ihren Arbeitgeber gezielt auswählen, was die Schaffung attraktiver Arbeits- und Zeitbedingungen für viele Unternehmen zu einer existenziellen Frage macht.
Im Kontext bildungspolitischer Veränderungen und im Zuge rascher Entwicklungen in Technologie und Arbeitswelt entstehen immer mehr berufsbegleitende Studienmöglichkeiten. Die zunehmend flexiblen Studienangebote erfordern von den Teilnehmenden ein hohes Maß an Organisation, um ihre beruflichen und privaten Verpflichtungen mit dem Studium zu vereinbaren. Der aktuelle Forschungsstand zum berufsbegleitenden Studium ist bisher noch recht begrenzt und nicht besonders detailliert. Wenn überhaupt, wird dieses Thema hauptsächlich in Publikationen zur wissenschaftlichen Weiterbildung und zum lebenslangen Lernen im Hochschulbereich erwähnt. Dementsprechend besteht in diesem Bereich also noch viel Raum für weitere Forschungen und eine Untersuchung für die Bachelorarbeit.
In diesem Zusammenhang hat insbesondere die Arbeitszeit eine entscheidende Bedeutung als Schlüsselressource erlangt. Sie ermöglicht die Steuerung und positive Beeinflussung unterschiedlicher Bedürfnisse. Flexible Arbeitszeiten stellen einen Erfolgsfaktor für Unternehmen dar. Es wird intensiv über die Interessen und Wünsche der jungen Generation diskutiert. Unternehmen können sich für die Zukunft optimal positionieren, indem sie maßgeschneiderte Arbeitszeitmodelle einführen, die es berufstätigen Menschen in verschiedenen Lebensphasen ermöglichen, Beruf, Familie und private Interessen optimal miteinander zu vereinbaren.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Vereinbarkeit von Beruf und Studium ein, definiert die Problemstellung sowie die Zielsetzung und grenzt das Forschungsfeld ab.
2. Theoretische Grundlagen: Hier werden das berufsbegleitende Studium definiert, verschiedene Arbeitszeitmodelle theoretisch hergeleitet und deren Vor- und Nachteile sowie gesetzliche Rahmenbedingungen beleuchtet.
3. Methodik: Dieses Kapitel erläutert das Forschungsdesign, die Auswahl der Online-Umfrage als Erhebungsinstrument, die Stichprobenbildung sowie die Vorgehensweise bei der dimensionalen Analyse.
4. Forschungsergebnisse: Die erhobenen Daten der Studierenden zu ihren Präferenzen bezüglich flexibler Arbeitszeitgestaltung werden hier deskriptiv dargestellt und interpretiert.
5. Kritische Diskussion: Die gewählte Vorgehensweise wird kritisch reflektiert und in Form von Handlungsempfehlungen für Unternehmen in die Praxis überführt.
6. Fazit und Ausblick: Diese Abschlusspartie fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf mögliche zukünftige Forschungsrichtungen.
Berufsbegleitende Studierende, Zeitliche Vereinbarkeit, Beruf und Studium, Flexible Arbeitszeitgestaltung, Gleitzeitmodelle, Kernarbeitszeit, Jahresarbeitszeitkonto, Lebensarbeitszeitkonto, Arbeitszeitflexibilisierung, Work-Life-Balance, Quantitative Forschung, Online-Befragung, Personalmanagement, Selbstorganisation, Studienbelastung
Die Arbeit befasst sich mit der zeitlichen Vereinbarkeit von Beruf und Studium bei berufsbegleitend Studierenden und untersucht, wie flexible Arbeitszeitmodelle (Gleitzeit) dazu beitragen können, beides besser miteinander in Einklang zu bringen.
Die zentralen Themenfelder umfassen die Definition und Analyse verschiedener Gleitzeitmodelle (wie z.B. Jahresarbeitszeitkonten, Kernarbeitszeit), die Herausforderungen des berufsbegleitenden Studiums sowie die gesetzlichen und betrieblichen Rahmenbedingungen flexibler Arbeitszeitgestaltung.
Das primäre Ziel ist es, die Präferenzen berufstätiger Studierender hinsichtlich dieser Arbeitszeitmodelle zu erfassen und zu bewerten, um herauszufinden, ob und wie diese Modelle Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von Studium und Beruf reduzieren können.
Die Autorin verwendet eine quantitative Untersuchungsmethode in Form einer Online-Umfrage, um Daten über die Einschätzungen und Präferenzen von berufsbegleitend Studierenden systematisch zu erheben und auszuwerten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende theoretische Fundierung zu Studienmodellen und Gleitzeitformen, eine detaillierte Beschreibung der methodischen Vorgehensweise sowie die fundierte Präsentation und Diskussion der empirischen Umfrageergebnisse.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie berufsbegleitende Studierende, zeitliche Vereinbarkeit, flexible Arbeitszeitgestaltung, Gleitzeitmodelle, Work-Life-Balance und empirische Forschung charakterisiert.
Diese Branche wurde gewählt, da hier eine gute Vergleichbarkeit der Hintergründe gegeben ist und die Annahme besteht, dass Gleitzeitmodelle in Tätigkeitsfeldern wie Büromanagement oder Marketing besonders gut anwendbar sind.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Jahresarbeitszeitkonten ein besonders effektives Instrument zur Verbesserung der Vereinbarkeit bieten, da sie den Teilnehmern ermöglichen, Arbeitszeiten individueller an stressige Studienphasen anzupassen und somit das Studium besser zu bewältigen.
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