Bachelorarbeit, 2010
51 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Grundlagen
2.1 Entstehung
2.2 Definition
2.3 Ziele
2.4 Erfolgsfaktoren
2.5 Arten von Benchmarking
2.5.1 Unterscheidung nach Benchmarking-Objekten
2.5.2 Unterscheidung nach Benchmarking-Partner
3 Benchmarkingprozess
3.1 Übersicht
3.2 Analysephase
3.2.1 Interne Analyse
3.2.1.1 Festlegung des Benchmarking-Objektes
3.2.1.2 Analyse des Benchmarking-Objektes
3.2.2 Externe Analyse
3.2.2.1 Bestimmung von Benchmarking-Partnern
3.2.2.2 Analyse der Benchmarking-Partner
3.3 Umsetzungsphase
3.3.1 Planung der Umsetzung
3.3.1.1 Wertung der Ergebnisse
3.3.1.2 Aktionsplanung
3.3.2 Umsetzung
3.3.2.1 Aktionsrealisierung
3.3.2.2 Kontrolle der Umsetzung
4 Benchmarking im Mittelstand
4.1 Definition von Mittelstand
4.2 Benchmarking mit dem Fokus auf den Mittelstand
4.2.1 Anforderungen von mittelständischen Unternehmen an Benchmarking
4.2.2 „BenchmarkIndex“ - kennzahlenorientiertes Benchmarking
5 Vor- und Nachteile von Benchmarking
5.1 Vorteile
5.2 Nachteile
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial und die Anwendungsmöglichkeiten von Benchmarking in mittelständischen Unternehmen, um deren Wettbewerbsfähigkeit durch die Identifikation und Implementierung von Best-Practice-Lösungen nachhaltig zu steigern.
2.1 Entstehung
Die Grundideen des Benchmarkings sind in ihren ersten Anwendungen weit zurückzuführen. Extern nach neuen Lösungen zu suchen ist nicht neu. Bereits im Jahr 1916 hatte Henry Ford, nach einem Besuch in einer großen Schlachterei, das Fließband für die Automobilbranche entdeckt. In dieser Schlachterei wurden Schweine über Haken, die an Schienen befestigt waren, von Mitarbeiter zu Mitarbeiter gefahren und bearbeitet. Daraufhin entwickelte Ford ein Fließband-System für sein Unternehmen.3
Doch der Begriff „Benchmarking“, wie er heute verstanden wird, wurde erst 1979 von dem Hersteller von Kopierern „Rank Xerox“ geprägt. Konkurrenzunternehmen verkauften ähnliche Produkte zu einem Preis, der unter den Herstellkosten dieser Firma lagen. „Xerox“ konnte die eigenen Produkte nicht zum gleichen Preis gewinnbringend verkaufen. Deshalb fiel der Entschluss die konkurrierenden Produkte mit den eigenen zu vergleichen. Die Kopierer wurden auf die Herstellungskosten, Leistungsmerkmale und Qualität hin untersucht. Zwei Jahre später hat „Xerox“ erstmals branchenunabhängig mit der Firma „L. L. Bean“ die Bereiche Logistik und Distribution miteinander verglichen. „Xerox“ stellte das Unternehmensziel „Marktführerschaft durch Qualität“ auf, das durch drei Hauptkomponenten realisiert werden sollte. Das Instrument des Benchmarkings war eines davon.4
Über Benchmarking hat Robert Camp das erste Buch im Jahr 1989 veröffentlicht. Nach der Erscheinung dieses Buches begannen immer mehr Unternehmen, zuerst in den USA und allmählich auch in Deutschland, diese Methode anzuwenden.5 1992 ist das erste Benchmarking Zentrum (IBC) in den USA und schließlich 1994 auch in Deutschland gegründet worden.
1 Einleitung: Stellt das Thema Globalisierung und den daraus resultierenden Wettbewerbsdruck dar und erläutert die Zielsetzung der Arbeit.
2 Grundlagen: Behandelt die Entstehung, Definition, Ziele sowie die verschiedenen Arten von Benchmarking.
3 Benchmarkingprozess: Beschreibt den strukturierten Ablauf eines Benchmarking-Projekts von der Analysephase bis zur Umsetzungsphase.
4 Benchmarking im Mittelstand: Definiert den Mittelstand und erläutert spezielle Ansätze wie den „BenchmarkIndex“ für kleine und mittlere Unternehmen.
5 Vor- und Nachteile von Benchmarking: Analysiert kritisch die Chancen und Risiken bei der Anwendung der Methode im Unternehmensumfeld.
6 Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet das Potenzial von Benchmarking für mittelständische Unternehmen.
Benchmarking, Mittelstand, Wettbewerbsfähigkeit, Prozessoptimierung, BenchmarkIndex, Best-Practice, KMU, Strategische Analyse, Unternehmenserfolg, Qualitätsmanagement, Kennzahlenanalyse, Effizienzsteigerung, Interne Analyse, Externe Analyse, Benchmarking-Partner.
Die Arbeit untersucht, wie das Instrument Benchmarking eingesetzt werden kann, um die Wettbewerbsfähigkeit von mittelständischen Unternehmen durch kontinuierliche Verbesserungsprozesse zu erhöhen.
Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen von Benchmarking, den detaillierten Prozessverlauf, spezifische Anpassungen für den Mittelstand sowie eine kritische Abwägung von Vor- und Nachteilen ab.
Das Ziel ist es, den Nutzen von Benchmarking für den Mittelstand aufzuzeigen und praktische Wege zu demonstrieren, wie Schwachstellen identifiziert und durch den Vergleich mit Best-Practice-Unternehmen behoben werden können.
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse zur theoretischen Fundierung und ergänzt diese durch die Darstellung prozessorientierter Vorgehensweisen und spezieller kennzahlenbasierter Instrumente.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des allgemeinen Benchmarking-Prozesses, die spezifischen Anforderungen mittelständischer Unternehmen sowie die Vorstellung des „BenchmarkIndex“.
Benchmarking, Mittelstand, Wettbewerbsfähigkeit, Best-Practice, Prozessoptimierung und BenchmarkIndex sind die zentralen Begriffe.
Der „BenchmarkIndex“ ist eine speziell für den Mittelstand entwickelte, ressourcenarme Methode, die durch den Einsatz von Kennzahlen und Online-Fragebögen eine ganzheitliche Analyse des Unternehmens mit minimalem Aufwand ermöglicht.
Die Qualität der Vergleichsergebnisse hängt maßgeblich davon ab, wie gut der Partner bei dem gewählten Benchmarking-Objekt abschneidet, da nur so ein echtes Potenzial zur Verbesserung der eigenen Leistung identifiziert werden kann.
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