Fachbuch, 2009
85 Seiten
1. Einleitung
2. Wörterbuch
2.1 A
2.2 B
2.3 C
2.4 D
2.5 E
2.6 F
2.7 G
2.8 H
2.9 I
2.10 J
2.11 K
2.12 L
2.13 M
2.14 N
2.15 O
2.16 P
2.17 R
2.18 S
2.19 T
2.20 U
2.21 V
2.22 W
2.23 X
2.24 Y
2.25 Z
Das Werk dient als einsprachige, konzeptuelle und terminologische Referenz für Fachleute und Studierende im Bereich der interkulturellen Kommunikation sowie des internationalen und transkulturellen Managements. Es zielt darauf ab, die komplexe, heterogene Fachterminologie des Forschungsfeldes zu systematisieren und durch die Einbettung in einen transkulturellen Kontext für die praktische Anwendung im globalen Management des 21. Jahrhunderts nutzbar zu machen.
Archaisch vs. Transnational
In archaischen Wirtschaftssystemen, die es nach wie vor in Teilen der südlichen und östlichen Hemisphäre gibt, basieren die wirtschaftlichen Geschäfte auf einem geschenkähnlichen Tausch, in dem Menschen und Dinge untrennbar miteinander verbunden sind. Es besteht nicht nur ein Band zwischen materiellen und immateriellen Dingen und Menschen, sondern auch zwischen den Geschäftspartnern, was eine gegenseitige Verpflichtung nach sich zieht. Auf Polynesisch heißt dieses Bindeglied „Hau“. Es gibt verschiedene Entwicklungsstufen der archaischen Systeme, von denen es noch Spuren in den globalisiertesten Wirtschaftssystemen gibt, wie beispielsweise in Japan. In hunderten und tausenden von Jahren haben sich die Wirtschaftssysteme von primitiven/archaischen zu modernen entwickelt, in denen sich die impliziten Bande zwischen Menschen und Gütern einerseits und Geschäftspartnern andererseits gelockert haben. Ein unpersönliches Währungs- und Rechtssystem hat eine integrale, ausgewogene Beziehung abgelöst.
Das globale und das transnationale Unternehmen das, die sich im Laufe der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts über die Inlands internationale und multinationale Firma entwickelt haben, verkörpern den entgegengesetzten Pol der archaischen Wirtschaft. In dieser modernen Wirtschaft kippt das Management globaler Konzerne bisweilen ohne Rücksicht auf Bande zwischen Kulturen, Menschen und Dingen strukturelle Gleichgewichte. Gigantische Transfers, Massenentlassungen, Delokalisierung zur Gewinnmaximierung und umweltschädigende Geschäftspolitik und Verhalten sind möglicherweise als Ursache für Kriege anzusehen. Dieser Prozess kann positiv gesteuert werden, wenn die beiden Pole gleichzeitig nachhaltig integriert werden können (ohne in primitivere Zeiten zurückzukehren).
Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Zielsetzung des Wörterbuchs als eine „work in progress“ entwickelte terminologische Ressource, die theoretische Fachbegriffe mit der persönlichen Erfahrung des Autors verbindet, um Führungskräfte im globalen Umfeld zu unterstützen.
Wörterbuch: Der Hauptteil bietet eine alphabetisch strukturierte Auflistung von Fachbegriffen und Konzepten, die von kulturellen Dimensionen über Managementtheorien bis hin zu spezifischen interkulturellen Strategien reichen und so ein umfassendes Glossar der interkulturellen Managementliteratur bilden.
Interkulturelle Kommunikation, Transkulturelles Management, Kulturelle Diversität, Global Business Teams, Kulturdimensionen, Kulturelle Intelligenz, Interkulturelle Kompetenz, Organisationskultur, Akkulturation, Konfliktmanagement, Identität, Führung, Strategie, Synergie, Wertesysteme
Das Buch dient als Fachwörterbuch, das die internationale Terminologie im Bereich der interkulturellen Kommunikation und des Managements sammelt, definiert und für die praktische Anwendung in globalen Unternehmen aufbereitet.
Es umfasst ein breites Spektrum von Managementtheorien, kulturellen Dimensionen, Modellen der interkulturellen Anpassung sowie spezifische Begriffe aus dem internationalen Geschäftskontext.
Das primäre Ziel ist die Schaffung einer konzeptuellen Ressource, die es Studierenden und Praktikern ermöglicht, kulturelle Herausforderungen im globalen Umfeld des 21. Jahrhunderts durch fundierte Wissensvermittlung besser zu managen.
Die Arbeit stützt sich auf eine Kombination aus der Rezipierung internationaler Fachliteratur, der wissenschaftlichen Forschung zu Kulturmodellen (z. B. Hofstede, THT) und den persönlichen Erfahrungen des Autors in diesem Forschungsbereich.
Der Hauptteil besteht aus einer umfassenden, alphabetisch sortierten Auflistung von Fachbegriffen, die erläutern, wie kulturelle Faktoren, Organisationsstrukturen und Führungsstile in verschiedenen Weltkulturen interagieren.
Die Arbeit zeichnet sich durch Themen wie transkulturelle Intelligenz, Diversitätsmanagement, interkulturelle Kompetenz, Synergie und verschiedene nationale sowie organisationale Kulturmodelle aus.
Der Transkulturelle Profiler (TKP) ist ein vom Autor entwickeltes 12-dimensionales Instrument des Managements, das verschiedene interkulturelle Bezugssysteme in ein ganzheitliches, wissenschaftlich fundiertes Diagnosemodell integriert.
Der Autor interpretiert Heimat in einem poetischen und systemischen Sinne: Wir haben nicht eine Heimat, sondern wir sind Heimat, da wir die Gesamtheit unserer physischen, geistigen und kulturellen Herkunft in uns tragen und verkörpern.
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