Diplomarbeit, 2010
61 Seiten, Note: 2,9
1. Einleitung
2. Hauptteil I – Theoretischer Teil
2.1 Internetnutzung und Entwicklung der Nachrichten-Webvideo-Rezeption
2.2 Nachrichtenvideos
2.2.1 Arten von Nachrichtenvideos
2.2.2 Wo werden Nachrichten-Videos angeboten?
2.2.3 Nachrichten-Webvideos als Ergänzung der Printmedien
2.2.4 Nachrichten-Webvideos als Konkurrenz zu Fernseh-Nachrichten
2.2.5 Nachrichten-Webvideos als Ergänzung zu Fernseh-Nachrichten
2.3 Potentiale von Nachrichten-Videos
2.4 Resultierende Fragen
3. Hauptteil II
3.1 Überlegungen zur Suche der Experten
3.2 Interview-Rahmen
3.3 Methodik der Auswertung
4. Ergebnisse
4.1 Deskriptive Auswertung
4.2 Auswertung der Interviews
4.2.1 Technik der Endgeräte und der Übertragung
4.2.2 Inhaltliche Gestaltung der Nachrichten-Webvideos
4.2.3 Präsentation der Nachrichten-Webvideos auf der Website beziehungsweise Positionierung im Internet
4.2.4 Suchmöglichkeiten und Findbarkeit der Nachrichten-Webvideos
4.2.5 Produktion von Nachrichten-Webvideos
4.2.6 Fernsehen im Internet
4.2.7 Nutzung von Nachrichten-Webvideos
4.2.8 Vermarktung von Nachrichten-Webvideos
4.2.9 Darbietung von Nachrichten-Webvideos auf einer einheitlichen Plattform
4.2.10 Konkurrenz zwischen Mediengattungen
4.2.11 Sonstiges
4.2.12 Wie muss ein Webvideo sein?
5. Diskussion der Ergebnisse
6. Zusammenfassung und Ausblick
7. Literaturverzeichnis
8 Anhang
Anhang 1: Fragebogen für die Experteninterviews
Die Diplomarbeit untersucht das Potenzial von Nachrichten-Webvideos im Kontext der Medienentwicklung. Ziel ist es, mittels Experteninterviews Hürden bei der Nutzung und Produktion zu identifizieren, Best Practices zu erarbeiten und Ansätze für eine nachhaltige Etablierung sowie Finanzierung im Internet aufzuzeigen.
2.2 Nachrichtenvideos
Was sind Nachrichtenvideos? Ideal für die Erklärung von Nachrichtenvideos ist die Tatsache, dass der Begriff Zeitung (Zidunge) ursprünglich Nachricht oder Kunde bedeutete. Angefangen mit den Kaufmannsbriefen aus dem Mittelalter, entstanden im Zuge des Buchdrucks mit beweglichen Lettern auf Einblattdrucke und Flugschriften. Nicht selten trugen diese nicht periodisch erscheinenden Schriften Titel wie „Neue Zeitung von …“ was über die Jahre den ursprünglichen Sinn „Neue Nachricht von ...“ verlor und damit den Begriff der Zeitung als ein Medium und später als ein periodisch erscheinendes Druckerzeugnis mit aktuellen, universellen Inhalt, etablierte.
Die Zeitung als ein Massenmedium erweiterte sich im Rahmen ihrer technischen Möglichkeiten. Erst waren es schwarzer Lettern auf einfachem Papier, bis zu den heute allgemein bekannten Formen wie etwa farbiger Druck von Texten, Bildern und Grafiken, und natürlich außer der journalistischen auch um noch andere Arten der Erzählstile, um Geschichten und Nachrichten zu überbringen. Das nächste Massenmedium, der Rundfunk, kopierte erst im Rahmen seiner technischen Möglichkeiten die durch die Zeitungen bekannten Möglichkeiten des Nachrichten- und Geschichtenerzählens, bevor sich neue, damals noch experimentelle Formate des Geschichtenerzählens wie etwa Interviews oder Gesprächsrunden etablieren und durchsetzen konnten. Die reinen Nachrichten jedoch, im Sinne einer Nachrichtensendung, sind bis heute das Vorlesen von Schlagzeilen mit mehr oder weniger tiefer gehenden Informationen.
Das nächste und momentan dominierende Massenmedium, das Fernsehen, begriff sich ebenso als eine technische Weiterführung des Radios, aber auch hier etablierten sich im Rahmen der technischen Möglichkeiten neue Formate und Erzählweisen bei fiktionalen und informativen Inhalten. Wie man an der kürzlich getätigten millionenschweren Investition für das neue, experimentelle ZDF-Nachrichtenstudio sehen kann, sind Experimente selbst in der Fernseh-Nachrichten-Übermittlung noch lange nicht am Ende und treffen trotz jahrelanger Erfahrung nicht immer den allgemeinen Geschmack der Zuschauer.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung der Nachrichtenübermittlung vom Massenmedium Zeitung bis zum Internet und leitet die Forschungsfrage bezüglich Nachrichten-Webvideos her.
2. Hauptteil I – Theoretischer Teil: Dieses Kapitel bettet die Nutzung von Nachrichten-Webvideos in den aktuellen Kontext ein, definiert deren Formen und analysiert Potenziale sowie die Rolle als Ergänzung oder Konkurrenz zu klassischen Medien.
3. Hauptteil II: Hier werden die methodischen Überlegungen zur Expertenauswahl und die Durchführung der leitfadengestützten Interviews unter Anwendung der „Grounded Theory“ erläutert.
4. Ergebnisse: Die deskriptive und qualitative Auswertung der Experteninterviews bildet das Kernstück, in dem Technik, Inhalt, Produktion, Vermarktung und Nutzungsaspekte detailliert analysiert werden.
5. Diskussion der Ergebnisse: Die Ergebnisse werden kritisch hinterfragt und in den Gesamtzusammenhang der Arbeit eingeordnet, wobei spezifische Problemfelder wie die Messbarkeit von Nutzerakzeptanz und die Rolle mobiler Endgeräte diskutiert werden.
6. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Relevanz von Nachrichten-Webvideos sowie notwendige Entwicklungen in der Medienlandschaft.
Nachrichten-Webvideos, Internetnutzung, Medienwandel, Online-Journalismus, Grounded Theory, Experteninterviews, Medientechnik, Bewegtbild, Nachrichtennutzung, Vermarktung, Multimedia, Interaktivität, mobile Endgeräte, Online-Medien, Informationsdesign.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Problematik und den Potenzialen der Nutzung von Nachrichten-Webvideos im Internet und analysiert, inwieweit diese ein Massenmedium darstellen oder ein Nischenprogramm bleiben.
Zentrale Themen sind die technische Evolution von Nachrichtenvideos, die redaktionelle Produktion, die Vermarktung im Internet sowie das Nutzungsverhalten im Vergleich zu klassischen Medien wie Fernsehen und Print.
Das Ziel ist es, Potenziale von Nachrichten-Webvideos zu identifizieren, die bisher ungenutzt bleiben, und Hinweise für Verbesserungen bei Anbietern zu liefern, um eine stärkere Nutzerakzeptanz zu erreichen.
Die Arbeit nutzt als Forschungsstil die „Grounded Theory“. Basis hierfür sind sieben leitfadengestützte Experteninterviews, die qualitativ ausgewertet wurden, um Muster zu erkennen und Theorien zu entwickeln.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Rahmen sowie eine umfangreiche Auswertung von Experteninterviews, die Themen wie Technik, Gestaltung, Produktion, Auffindbarkeit und die Konkurrenz zwischen den Mediengattungen abdecken.
Wesentliche Begriffe sind Nachrichten-Webvideos, Online-Journalismus, Medienkonvergenz, Nutzerverhalten, mobile Internetnutzung und multimediale Darstellungsformen.
Experten sehen mobile Endgeräte wie das iPhone als zukunftsweisend an, da sie durch ihre intuitive Bedienung und Omnipräsenz den spontanen Informationsbedarf decken und so die Rezeption von Nachrichten-Webvideos verändern könnten.
Die Vermarktung ist schwierig, da der Marktwert nicht im Verhältnis zum hohen Produktionsaufwand steht und Werbeformen oft noch nicht ideal auf Web-Formate abgestimmt sind, was die Finanzierung erschwert.
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