Masterarbeit, 2010
82 Seiten, Note: Sehr Gut (A) (1)
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2. Kritische Komponenten von Unternehmensstrategien
2.1 Grundlagen des strategischen Verständnisses
2.1.1 Konzeptionelle Grundlagen von Unternehmensstrategien
2.1.2 Unternehmenszweck als maßgeblich strategischer Treiber
2.1.3 Strategische Wirkungsprinzipien
2.2 Notwendigkeit von Strategie
2.2.1 Konzentration der Kräfte
2.2.2 Ausrichtung anhand des doppelt strategischen Fits
2.2.3 Strategie als Grundlage der Planung
2.3 Gründe für das Scheitern von Strategien
2.4 Die Krise als strategische Chance
2.5 Change Management als strategischer Wettbewerbsfaktor
3. Strategieimplementierung und –umsetzung
3.1 Strategischer Management-Kreislauf
3.1.1 Aufbau und Wirkungsweise
3.1.2 Balanced-Scorecards und Strategy-Maps
3.1.3 Problemfelder der Strategieimplementierung und –umsetzung
3.1.3.1 Fehlende Stringenz
3.1.3.2 Fehlende Anpassung von Strukturen
3.1.3.3 Fehlende Kaskadierung
3.1.3.4 Operative anstatt strategische Budgetierung
3.1.3.5 Fehlende / Mangelhafte Kommunikation
3.1.4 Fehlende Umsetzung als Folge
3.2 Das Integrierte Management-System
3.2.1 Übersicht, Funktion und Logik
3.2.2 Das Integrierte Management-System im Detail
3.2.3 Vermeidung bzw. Lösungen von Problemfeldern mittels des Integrierten Management-Systems
3.2.3.1 Structure follows strategy
3.2.3.2 Strategiegerechte Budgetierung
3.2.3.3 Kaskadierung strategischer Ziele
3.2.3.4 Strategische Personalentwicklung und Wissens-Management
3.2.3.5 Die richtige Kommunikationsstrategie
3.2.3.6 Change Management
4. Resümee
4.1 Erkenntnisse
4.2 Kritischer Ausblick
4.2.1 Unsere Mitarbeiter sind unser höchstes Gut
4.2.2 Führung von der Mitte nach außen
4.2.3 Die nächste Krise kommt bestimmt
Diese Master Thesis untersucht die zentralen Ursachen für das Scheitern von Strategieimplementierungen in Unternehmen. Der Autor analysiert, warum trotz ambitionierter Strategiebildung eine erfolgreiche Umsetzung im operativen Tagesgeschäft häufig ausbleibt, und zeigt auf, welche ganzheitlichen Managementansätze – insbesondere das Integrierte Management-System (IMS) – notwendig sind, um Strategien erfolgreich in der gesamten Organisation zu verankern.
3.1.3.5 Fehlende / Mangelhafte Kommunikation
Ein weiterer Aspekt, der von Kaplan und Norton nicht berücksichtigt wird, ist eine geeignete Kommunikationsform oder noch besser, ein Kommunikationspaket, um der Organisation die neue Strategie zu vermitteln. Das heißt, zu entscheiden wer, wann, wie informiert wird.
Sieht man sich jedoch die üblich vorherrschenden Vorgehensweisen an, so findet man meist die Form der Verbreitung über Medien, wie zum Beispiel einer an alle versendeten Power Point Präsentation oder gedruckten Strategiepapiers, sowie Zugänglichkeit in firmeninternen Intranet-Plattformen. Ebenfalls weit verbreitet ist die Strategievermittlung auf großen Informationsveranstaltungen, bei denen die gesamte Belegschaft geschlossen informiert wird.
All diese Formen haben jedoch den entscheidenden Nachteil, dass sie keine Möglichkeit der persönlichen Information und Interaktion bieten. Somit kann auch nicht vermittelt werden, was die neue Strategie für jeden einzelnen bedeutet.
Schließlich bedeutet jede Einführung einer neuen Strategie auch Veränderung. Menschen reagieren zwar unterschiedlich auf Veränderung, aber generell kann davon ausgegangen werden, dass sie als unangenehm empfunden wird. Ein großer Prozentsatz (ca. 85 %) der Gesellschaft steht Veränderung skeptisch gegenüber. Oft werden nur die Negativseiten gesehen und sie ruft passive oder sogar aktive Gegenwähr hervor.
Mit einer adäquaten Kommunikationsstrategie könnte man diesen Phänomenen entgegenwirken und die Betroffenen zu Beteiligten machen.
„Die Menschen wehren sich nicht gegen Veränderung, sondern dagegen, verändert zu werden!“
1. Einleitung: Beleuchtung der Problemstellung, wonach Unternehmen trotz hoher Effizienz bei der Strategieumsetzung scheitern, sowie Definition der Zielsetzung der Arbeit.
2. Kritische Komponenten von Unternehmensstrategien: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Strategieverständnis, der Notwendigkeit von Strategien und der Rolle der Führungskräfte in diesem Prozess.
3. Strategieimplementierung und –umsetzung: Kritische Analyse bestehender Managementmodelle wie des „Closed-Loop Management Systems“ und Einführung des „Integrierten Management-Systems“ als Lösungsansatz für eine ganzheitliche Umsetzung.
4. Resümee: Zusammenführung der Erkenntnisse mit Fokus auf das notwendige Umdenken im Management und ein kritischer Ausblick auf zukünftige Krisenbewältigung und Führungskultur.
Strategieimplementierung, Unternehmensstrategie, Strategische Kompetenz, Change Management, Integriertes Management-System, Führung, Kundennutzen, Shareholder-Value, Wissensmanagement, Unternehmenskultur, Strategieumsetzung, Erfolgspotenziale, Personalentwicklung, Management, Organisationsgestaltung.
Die Arbeit analysiert, warum viele Unternehmensstrategien bei der Umsetzung scheitern, und identifiziert mangelnde strategische Kompetenz sowie fehlende ganzheitliche Managementsysteme als Hauptursachen.
Die zentralen Felder umfassen Strategiebildung, Strategieimplementierung, Change Management, Führungskompetenz, Wissensmanagement und die ganzheitliche Organisationsgestaltung mittels eines Integrierten Management-Systems.
Ziel ist es, die vorherrschenden Problemfelder bei der Strategieumsetzung aufzuzeigen und Lösungsansätze zu präsentieren, wie Führungskräfte ihre Rolle als Erfolgsgaranten für nachhaltigen Unternehmenswandel wahrnehmen können.
Der Autor führt eine Literaturanalyse durch, verknüpft diese mit verschiedenen Managementmodellen und reflektiert die Ergebnisse anhand praktischer Anforderungen an Führungskräfte.
Der Hauptteil befasst sich mit den kritischen Komponenten von Strategien, den Gründen für das Scheitern von Veränderungsprojekten und der detaillierten Beschreibung des Integrierten Management-Systems als Werkzeug zur zielgerichteten Strategieumsetzung.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Strategieimplementierung, Change Management, Führung, Unternehmenskultur und Integriertes Management-System beschreiben.
Der Autor kritisiert, dass dieser Ansatz oft zu einer kurzfristigen Ergebnis-Kosmetik führt, die langfristige Investitionen in Erfolgspotenziale und den tatsächlichen Kundennutzen vernachlässigt.
Im Gegensatz zu isolierten Theorien integriert das IMS die Strategieentwicklung direkt in das operative Tagesgeschäft und vernetzt alle Managementelemente zur Sicherstellung von messbaren Ergebnissen.
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