Diplomarbeit, 2010
86 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Inhaltliche Einführung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Bürogebäude
2.1 Allgemein
2.2 Bauen
2.3 Bewirtschaften
2.4 Lebenszykluskosten
3 Nachhaltigkeit
3.1 Allgemeines
3.2 Ökologische Ausrichtung
3.3 Ökonomische Ausrichtung
3.4 Soziale Ausrichtung
3.5 Nachhaltigkeit im Bauwesen
3.5.1 Ökologische Nachhaltigkeit im Bauwesen
3.5.2 Ökonomische Nachhaltigkeit im Bauwesen
3.5.3 Soziale Nachhaltigkeit im Bauwesen
4 Zertifikate
4.1 Allgemeines
4.2 Übersicht/Geschichte des Immobiliensektors
4.3 Populärste Formen
4.3.1 Das BREEAM Zertifikat
4.3.2 LEED Zertifikat
4.4 Lokale Zertifikate
5 DGNB – Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
5.1 Geschichte und Leitgedanke
5.2 Inhalte
5.3 Ablauf der Zertifizierung
5.3.1 Der Auditor
5.3.2 Der Planungskreis
5.3.3 Die Vertragspartner
5.3.4 Die Auswertung
5.3.5 Die Kosten
6 Zertifikate: Anreize und Kritik
6.1 Anreize für Nachhaltigkeitszertifikate
6.2 Anreize zur Verwendung des DGNB
6.3 Kritik an Nachhaltigkeitszertifikaten
6.3.1 Kritik an ausländischen Zertifikaten
6.3.2 Kritik am DGNB
7 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die vielschichtigen Zusammenhänge zwischen nachhaltigem Bauen und Bewirtschaften von Büroimmobilien unter besonderer Berücksichtigung der Zertifizierungssysteme. Ziel ist es, Chancen, Risiken sowie die betriebswirtschaftliche Relevanz nachhaltiger Strategien für Investoren und Betreiber aufzuzeigen und dabei die Bedeutung der Lebenszykluskosten hervorzuheben.
1.1 Inhaltliche Einführung
Das Thema ‚Nachhaltiges Bauen und Bewirtschaften von Büroimmobilien und der Einfluss von Zertifikaten‘ ist ein sehr vielschichtiges und innovatives Thema. Vielschichtig, weil es sich um ein Aktionsfeld handelt, auf dem viele Parteien mit unterschiedlichen Interessen und Kenntnissen zusammen ein gemeinsames Ziel verfolgen müssen. Innovativ, da das Thema Nachhaltigkeit omnipräsent und aktuell fast in jedem Wirtschaftsbereich vertreten ist und zu neuen Technologien anspornt. Durch die Verbindung von Bauen und Bewirtschaften werden die beiden Themengebiete Bauwirtschaft und Betriebswirtschaft angesprochen. Im Zusammenhang der Nachhaltigkeit kommen zusätzlich noch diverse Restriktionen durch die Politik hinzu, so dass eine klare Themenabgrenzung nicht möglich ist.
Die Erkenntnis des Menschen, dass die natürlichen Ressourcen der Erde nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen, hat zu der Einsicht geführt, dass natürliche Güter für nachfolgende Generationen erhalten werden müssen. Dieser, zunächst auf ökologische Aspekte begrenzte, Gedanke wurde später um ökonomische und soziale Komponenten erweitert und wird durch den Gedanken der ‚Nachhaltigkeit’ (engl.: sustainability) umschrieben. Der Begriff wird heutzutage in nahezu allen Bereichen, und oftmals nicht wissenschaftlich fundiert, verwendet.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Komplexität nachhaltiger Immobilienstrategien ein und umreißt Zielsetzung sowie Aufbau der Literaturrecherche.
2 Bürogebäude: Das Kapitel erläutert die Bedeutung von Büroimmobilien, die Anforderungen an die technische Gebäudeausstattung und die Rolle des Facility Managements bei der Lebenszykluskostenrechnung.
3 Nachhaltigkeit: Hier werden der Begriff der Nachhaltigkeit, die Drei-Säulen-Strategie (ökologisch, ökonomisch, sozial) sowie deren spezifische Anwendung und Relevanz im Bauwesen detailliert erarbeitet.
4 Zertifikate: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über internationale und nationale Zertifizierungssysteme, deren Geschichte und Bedeutung für die Immobilienwirtschaft.
5 DGNB – Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen: Es wird die Entstehungsgeschichte, Systematik, Bewertungsmatrix und der Zertifizierungsprozess des DGNB-Gütesiegels eingehend beschrieben.
6 Zertifikate: Anreize und Kritik: Das Kapitel beleuchtet die wirtschaftlichen Anreize für Zertifizierungen sowie die Kritikpunkte an der aktuellen Zertifizierungspraxis im deutschen Immobilienmarkt.
7 Fazit und Ausblick: Diese Zusammenfassung resümiert die Bedeutung nachhaltiger Bauweisen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und Standardisierung von Zertifikaten.
Nachhaltigkeit, Büroimmobilien, Zertifikate, Lebenszykluskosten, Facility Management, DGNB, LEED, BREEAM, Green Buildings, Bauwirtschaft, Immobilienmarkt, Energieeffizienz, ökologische Ausrichtung, ökonomische Nachhaltigkeit, integrale Planung
Die Arbeit befasst sich mit der Schnittstelle zwischen nachhaltigem Bauen und dem wirtschaftlichen Betrieb von Bürogebäuden unter Berücksichtigung verschiedener Zertifizierungssysteme.
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Nachhaltigkeit im Bausektor, die Lebenszykluskostenanalyse sowie die kritische Betrachtung von Zertifikaten wie DGNB, LEED und BREEAM.
Das Ziel ist die Erläuterung von Zusammenhängen, Chancen und Risiken einer nachhaltigen Bauweise und die Aufzeigung, wie Zertifikate als Entscheidungshilfe für Investoren und Bauherren dienen können.
Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine Literaturrecherche, die verschiedene Studien und Regelwerke analysiert und in einen fachlichen Kontext setzt.
Der Hauptteil behandelt neben der allgemeinen Bedeutung von Bürogebäuden die ökonomischen und ökologischen Grundlagen nachhaltigen Bauens sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit nationalen und internationalen Zertifizierungsstandards.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Lebenszykluskosten, integrale Planung, Green Buildings, soziale sowie ökonomische Nachhaltigkeit und die Zertifizierungs-Methodik des DGNB.
Das FM ist maßgeblich für die Kostenkontrolle und die Bewirtschaftung über den gesamten Lebenszyklus verantwortlich, weshalb es eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung nachhaltiger Ziele einnimmt.
Kritisiert wird primär, dass diese Systeme oft keine ausreichende Abbildung des gesamten Gebäudelebenszyklus bieten und die lokale Anpassung an deutsche Baunormen häufig vernachlässigen.
Da das DGNB-System später entwickelt wurde, konnten Erfahrungen aus dem Betrieb bestehender Zertifikate genutzt und bekannte Fehler bei der Konzeption vermieden werden.
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