Bachelorarbeit, 2010
55 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung: Aufbau und Zielsetzung der Arbeit
2. Definition relevanter Begriffe
2.1 Web 2.0
2.2 Social Media
2.3 Externe Unternehmenskommunikation
3. Revolution oder Hype?
Daten und Fakten zur Relevanz von Social Media
4. Instrumente der externen Online-Kommunikation
4.1 Die Unternehmenswebseite
4.2 Der Pressebereich
4.3 E-Mail-Kommunikation und Newsletter
4.4 RSS-Feeds
4.5 Social Media
4.5.1 Facebook
4.5.2 Twitter
4.5.3 Corporate Blogs
4.5.4 Youtube
5. Best Practice - Externe Unternehmenskommunikation über Social Media am Beispiel der Coca Cola GmbH
5.1 Coca Cola GmbH
5.2 Art und Weise der Anwendung von Social Media
5.3 Ziele der Anwendung von Social Media
5.4 Erfolg in der Anwendung von Social Media
6. Ausblick: Der Social Media Newsroom als neue Schaltzentrale der externen Unternehmenskommunikation
7. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen Stellenwert von Social Media innerhalb der externen Unternehmenskommunikation. Ziel ist es, den Paradigmenwechsel hin zu einer dialogorientierten Kommunikation aufzuzeigen, die technischen Grundlagen einzuordnen und anhand einer Best-Practice-Analyse der Coca-Cola GmbH die praktische Umsetzung sowie die Herausforderungen für Unternehmen im Web 2.0 zu beleuchten.
4.5.1 Facebook
Das soziale Netzwerk Facebook wurde 2004 von dem US-Amerikaner Mark Zuckerberg gegründet. Ursprünglich war die Webseite als lokales College-Netzwerk für die ansässigen Studenten der Harvard University in Cambridge gedacht. Nachdem es zu Beginn nur einfache Profilseiten gab, kamen auf Wunsch der Nutzer schnell neue Funktionen wie Gruppen, Veranstaltungen und Fotoalben hinzu. Das Netzwerk breitete sich dann auf weitere Universitäten im Land und später weltweit aus und konnte bereits im Dezember 2004 mit einer Million Mitgliedern beeindrucken. Bis 2007 stiegen die Nutzerzahlen auf 50 Millionen an, im Jahr 2010 hat Facebook weltweit über 400 Millionen aktive Nutzer von denen 100 Millionen Facebook auch über mobile Endgeräte nutzen. Betrachtet man einen durchschnittlichen Facebook-Nutzer, so verbringt dieser fast 60 Minuten täglich auf Facebook, hat 130 virtuelle Freunde und ist in 13 Gruppen aktiv. Pro Woche werden über Facebook 3,5 Milliarden Inhalte geposted, vom einfachen Textbreitrag über Bilder bis zum Video. 80.000 externe Webseiten haben inzwischen Facebook Connect integriert, eine Schnittstelle mit der User direkt auf der betreffenden Webseite mit Facebook interagieren können.
Facebook bietet als Instrument für die externe Unternehmenskommunikation so genannte „Seiten“ an. Diese, erst später eingeführten, Facebook-Seiten ähneln den ursprünglichen Personen-Profilen und bestehen wie diese aus einer Pinnwand und weiteren optionalen Reitern. Facebook-Seiten dürfen nur von einem offiziellen Vertreter des jeweiligen Unternehmens erstellt werden. Interessiert sich ein Nutzer für die Unternehmenspräsenz bei Facebook, so kann er mit einem Klick auf den „Gefällt mir“-Button Fan dieser Seite werden. Er bekommt ab diesem Zeitpunkt Informationen, die das Unternehmen bei Facebook einstellt, auf seiner eigenen Pinnwand mitgeteilt. Unternehmen nutzen Facebook um mit den Nutzern in Dialog zu treten. Die einfachste und bisher bereits in anderen Kanälen erprobte Form der Kommunikation, stellt die Vorstellung neuer Produkte dar. Konsumgüterhersteller wie die deutsche Firma Adidas realisieren dies regelmäßig auf ihrer Fanseite.
1. Einleitung: Aufbau und Zielsetzung der Arbeit: Einführung in die Thematik der Unternehmenskommunikation 2.0 und Vorstellung der Forschungsfrage sowie der methodischen Vorgehensweise.
2. Definition relevanter Begriffe: Klärung der zentralen Konzepte Web 2.0, Social Media und externe Unternehmenskommunikation zur Gewährleistung einer gemeinsamen Begriffsbasis.
3. Revolution oder Hype?: Untersuchung der Relevanz von Social Media anhand von aktuellen Daten und Nutzerzahlen, die einen klaren Trend in der Internetnutzung belegen.
4. Instrumente der externen Online-Kommunikation: Detaillierte Vorstellung klassischer PR-Instrumente wie Webseite und Newsletter sowie Analyse der Social-Media-Kanäle Facebook, Twitter, Corporate Blogs und Youtube.
5. Best Practice - Externe Unternehmenskommunikation über Social Media am Beispiel der Coca Cola GmbH: Explorative Fallstudie zur Strategie, Anwendung, Zielsetzung und Erfolgsmessung der Social-Media-Aktivitäten von Coca-Cola Deutschland.
6. Ausblick: Der Social Media Newsroom als neue Schaltzentrale der externen Unternehmenskommunikation: Diskussion des Social Media Newsrooms als moderne, zentralisierte Plattform zur zielgruppengerechten Informationsbereitstellung.
7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der dialogorientierten Unternehmenskommunikation.
Social Media, Unternehmenskommunikation, Web 2.0, Online-PR, Coca-Cola, Facebook, Twitter, Corporate Blogs, Youtube, Dialog, Kollaboration, Social Media Newsroom, ROI, User Generated Content, Online-Reputation
Die Arbeit untersucht, welchen Stellenwert Social Media heute in der externen Unternehmenskommunikation einnimmt und wie Firmen diesen Wandel aktiv gestalten können.
Neben der Definition grundlegender Begriffe wie Web 2.0 und Social Media liegt der Fokus auf verschiedenen Kommunikationsinstrumenten und deren Anwendung durch Unternehmen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Social Media kein Nischendasein mehr führt, sondern einen notwendigen Paradigmenwechsel in der Kommunikation weg von einseitigen Botschaften hin zum Dialog erfordert.
Die Arbeit folgt einem deskriptiven Ansatz, der durch theoretische Grundlagen gestützt wird und im explorativen Teil durch eine detaillierte Fallstudie zur Coca-Cola GmbH sowie ein Experteninterview ergänzt wird.
Es werden klassische Instrumente (Webseite, Newsletter) den neuen Social-Media-Kanälen (Facebook, Twitter, Blogs, Youtube) gegenübergestellt und deren Eignung für die Unternehmenskommunikation diskutiert.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Social Media, Unternehmenskommunikation, Dialog, Kollaboration, Web 2.0 und Reputation.
Das Unternehmen dient als Best-Practice-Beispiel, um die praktische Umsetzung einer Social-Media-Strategie, die Organisation der Teams und die Erfolgsmessung im realen Unternehmenskontext zu analysieren.
Er wird als neue Schaltzentrale der Kommunikation definiert, die statische Inhalte durch aktuelle, multimediale und interaktive Angebote ersetzt, um modernen Anforderungen von Journalisten und Nutzern zu entsprechen.
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