Diplomarbeit, 2010
96 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Hinführung zur Thematik
1.2. Problemstellung, Zielsetzung und Vorgehensweise
2. Die Finanzmarktkrise 2007 ff.
2.1. Ursachen und Entstehung der Finanzkrise
2.2. Auswirkungen der Krise
3. Wirtschaftstheoretische Grundlagen
3.1. Einblick in die Wohlfahrtsökonomie
3.2. Makroökonomische Schocks
4. Antwort durch Fiskalpolitik
4.1. Instrumente der Fiskalpolitik
4.1.1. Steuersenkung
4.1.2. Modifikation der Sozialbeiträge
4.1.3. Erhöhung des Staatskonsums und der öffentlichen Investitionen
4.1.4. Erhöhung der monetären Sozialleistungen
4.2. Fiskalpolitische Maßnahmen während der Finanzmarktkrise 2007 ff.
4.2.1. Reform der Kurzarbeit
4.2.2. Umweltprämie
4.2.3. Finanzmarktstabilisierungsgesetz und weiter Finanzmaßnahmen
4.2.4. Steuersenkungen und Neugestaltung einiger Sozialleistungen
4.2.5. Staatliche Konsumausgaben und Investitionen
5. Geldtheoretische Grundlagen
5.1. Quantitätstheorie der Geldnachfrage
5.2. IS/LM Modell nach J. M. Keynes
5.3. Funktion der Banken im Reservewährungssystem
5.4. Das Europäische System der Zentralbanken
6. Antwort durch Geldpolitik
6.1. Instrumente der EZB
6.1.1. Offenmarktgeschäfte
6.1.2. Ständige Fazilitäten
6.1.3. Mindestreserve
6.1.4. Devisenmarktinterventionen
6.1.5. Ankauf von Staatsanleihen
6.2. Geldpolitische Maßnahmen während der Finanzmarktkrise 2007 ff.
6.2.1. Modifizierung der Offenmarktgeschäfte und Senkung der Leitzinsen
6.2.2. Bereitstellung von Fremdwährung
6.2.3. Ankauf von Staatsanleihen
7. Gesamtbeurteilung
7.1. Zusammenfassung der Ergebnisse
7.2. Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist es, die Effizienz der fiskalpolitischen Maßnahmen der Bundesrepublik Deutschland sowie der geldpolitischen Interventionen der Europäischen Zentralbank zur Bekämpfung der Finanzkrise ab 2007 zu beurteilen und deren Auswirkungen auf die Stabilisierung der Finanzmärkte und die Eindämmung der Rezession zu untersuchen.
2.1. Ursachen und Entstehung der Finanzkrise
Das die Entstehung der Finanzmarktkrise geographisch den USA zugeordnet werden kann ist unbestritten, dass aber die Ursachen allein amerikanischen Handeln zuzurechnen sind, ist eher unwahrscheinlich. Mit welchen Argumenten der Verfasser diese These aufstellt, wird in der Ursachenanalyse dargestellt. Die Finanzkrise, die seit 2007 die Weltwirtschaft beeinflusst, hat Ihren Ursprung schon einige Jahre vorher. Nach dem Platzen der New Economy - Blase im März 2000, fiel das Wirtschaftswachstum der USA in 2001 auf 1,1 % im Vergleich zum Vorjahr zurück. Die US-Notenbank reagierte auf den wirtschaftlichen Rückgang mit einer Niedrigzinspolitik. Die Federal Funds Rate, die mit dem Leitzins der EZB vergleichbar ist wurde 2002 auf durchschnittlich 1,67 % gesenkt. Durch diese Maßnahme konnte die Konjunktur in den darauffolgenden Jahren stabilisiert werden. Abbildung 1 zeigt die Entwicklung der Federal Funds Rate im Vergleich zur Entwicklung des US-Bruttoinlandsprodukts von 1990 bis 2009. Klar zu erkennen ist der Rückgang des Wirtschaftswachstums im Jahr 2000. Kurz darauf reagierte die US-Notenbank mit stetigen Zinssenkungen, um den wirtschaftlichen Abschwung einzudämmen. Der Markt nahm in Folge dessen das Angebot der FED an und erholte sich in kurzer Zeit wieder. Lukrative Investitionen konnten mit Hilfe von günstigem Fremdkapital finanziert werden. Die angestrebte Niedrigzinspolitik und die leichtfertige Vergabe von Finanzierungen waren letztendlich, in einem wesentlichen Umfang mitverantwortlich für das Entstehen der „Subprime-Krise“, die dann in die globale Finanzkrise mündete.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Finanzkrise 2007 ff. ein, stellt die Problemstellung sowie die Zielsetzung der Arbeit dar und erläutert die methodische Vorgehensweise.
2. Die Finanzmarktkrise 2007 ff.: Dieses Kapitel analysiert die geographische Entstehung, die Ursachen sowie die globalen Auswirkungen der Finanzkrise.
3. Wirtschaftstheoretische Grundlagen: Hier werden zentrale wohlfahrtsökonomische Ansätze wie Konsumentenrente, Pareto-Optimum und externe Effekte sowie die Theorie makroökonomischer Schocks diskutiert.
4. Antwort durch Fiskalpolitik: Dieser Abschnitt beschreibt die theoretischen Instrumente der Fiskalpolitik und analysiert die konkreten deutschen Maßnahmen wie die Reform der Kurzarbeit und die Umweltprämie auf ihre Effizienz.
5. Geldtheoretische Grundlagen: Das Kapitel vermittelt die notwendigen geldtheoretischen Kenntnisse, einschließlich der Quantitätstheorie, des IS/LM-Modells und der Funktion der Zentralbanken im Eurosystem.
6. Antwort durch Geldpolitik: Hier werden die geldpolitischen Instrumente der EZB vorgestellt und deren Einsatz während der Krise, insbesondere bei der Liquiditätsversorgung und Deviseninterventionen, bewertet.
7. Gesamtbeurteilung: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse der Effizienzanalyse zusammen und bietet einen Ausblick auf die langfristigen Folgen der Finanzkrise.
Finanzkrise, Fiskalpolitik, Geldpolitik, Europäische Zentralbank, EZB, Kurzarbeit, Umweltprämie, Finanzmarktstabilisierung, Rezession, Subprime-Krise, Konjunktur, Wirtschaftstheorie, Wohlfahrtsökonomie, Liquidität, Staatsverschuldung
Die Arbeit analysiert die Effizienz der fiskalpolitischen Maßnahmen der Bundesregierung und der geldpolitischen Schritte der EZB als Reaktion auf die globale Finanzkrise ab 2007.
Die Schwerpunkte liegen auf der Ursachenanalyse der Finanzkrise, den theoretischen Grundlagen der Fiskal- und Geldpolitik sowie der konkreten Bewertung politischer Maßnahmen in Deutschland und im Euroraum.
Das Ziel ist die Beurteilung, ob die ergriffenen staatlichen und monetären Maßnahmen hinsichtlich der Stabilisierung der Finanzmärkte und der Eindämmung der Rezession tatsächlich effizient waren.
Es erfolgt eine deskriptive Analyse auf Basis wirtschaftstheoretischer Modelle, ergänzt durch die Auswertung statistischer Daten zu Konjunkturindikatoren, Staatsverschuldung und geldpolitischen Kennzahlen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der Fiskalpolitik (u.a. Konjunkturpakete, Kurzarbeit, Umweltprämie) sowie der Geldpolitik der EZB (u.a. Zinspolitik, Offenmarktgeschäfte, Ankauf von Staatsanleihen).
Zentrale Begriffe sind Finanzmarktstabilisierung, Fiskalpolitik, Geldpolitik, Konjunkturpakete, Subprime-Krise, Rezessionsbekämpfung und Effizienzanalyse.
Der Autor stuft die Umweltprämie als kurzfristig effizient ein, da sie die Binnennachfrage stützte und die Automobilindustrie als Schlüsselbranche stabilisierte, weist jedoch auf die Problematik der "Vernichtung von Wirtschaftsgütern" hin.
Der Autor kritisiert diesen Schritt, da er gegen den Vertrag von Lissabon verstößt und das grundsätzliche Tabu einer direkten Finanzierung von Mitgliedsstaaten durch die Notenbank bricht.
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