Bachelorarbeit, 2010
82 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und forschungsleitende Fragestellungen
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Netzwerktheorie
2.1.1 Definition und Einordnung des Netzwerkbegriffs
2.1.2 Konstitutive Merkmale von Netzwerken
2.1.3 Erfolgsfaktoren von Netzwerken
2.1.4 Leistungen von Netzwerken
2.2 Das Projekt „Vereint in Bewegung“
2.2.1 Die Projektidee
2.2.2 Die Projektträger
2.2.3 Der Modellstandort Schweinfurt
2.3 Beschäftigungsverhältnisse der Netzwerkpartner
3 Empirischer Teil
3.1 Methodisches Vorgehen
3.2 Forschungsleitende Hypothesen
3.3 Darstellung der Ergebnisse
3.3.1 Umstände bei der mündlichen Befragung
3.3.2 Demografische Daten und Fakten der Netzwerkpartner
3.3.3 Ziele der Netzwerkpartner und ihrer Organisationen
3.3.3.1 Einfluss der Institutionalisierungsform auf die Ziele der Netzwerkpartner
3.3.3.2 Verweigerungen und Institutionalisierungsform
3.3.4 Einfluss des Beschäftigungsverhältnisses auf die Auseinandersetzung mit dem Netzwerk
3.3.5 Erhoffter Mehrwert der Netzwerkpartner
3.4 Interpretation der Ergebnisse
3.4.1 Ziele der Netzwerkpartner
3.4.2 Einfluss des Beschäftigungsverhältnisses auf die Auseinandersetzung mit dem Netzwerk
3.4.3 Konstitution des Netzwerkes „Vereint in Bewegung“ am Modellstandort Schweinfurt
4 Abschließendes Fazit
Die Arbeit untersucht das Netzwerkprojekt „Vereint in Bewegung“ am Modellstandort Schweinfurt, um zu klären, inwieweit die Konstitution der Netzwerkpartner (Institutionalisierungsform und Beschäftigungsverhältnis) deren Auseinandersetzung mit dem Netzwerk beeinflusst und welche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Netzwerkbildung gegeben sind.
1. Gemeinsame Ziele und Visionen
Die zentrale Voraussetzung für den Aufbau eines Netzwerkes besteht darin, dass die Netzwerkteilnehmer gemeinsame Zielvorstellungen und Visionen haben, denn ohne ein gemeinsames Basisinteresse wird die Zusammenarbeit nicht funktionieren. Die Entwicklung gemeinsamer Zielvorstellungen ist wichtig und dafür muss sich zunächst jeder einzelne Netzwerkpartner über seine eigenen Ziele bewusst werden, welche wiederum zuerst in der jeweiligen Organisation, welcher er angehört, abgestimmt werden müssen (vgl. Endres, o. D., o. S.). Letztendlich verfolgt jeder Netzwerkteilnehmer ein Ziel und einen erhofften Nutzen, ansonsten würde er nicht an dem Netzwerk teilnehmen. Die Schwierigkeit besteht darin, Gemeinsamkeiten in diesen Zielen und Visionen der Netzwerkteilnehmer herauszuarbeiten und sie dann gewinnbringend umzusetzen (vgl. Aderhold, Meyer& Wetzel, 2005, S. 63). Wenn es gelingt, die verschiedenen Erwartungshaltungen und Interessen unter einen Hut zu bringen und es bilden sich im Laufe der Zeit keine Interessenskonflikte, entsteht ein Netzwerk, welches sich durch gemeinsame Handlungen oder Projekte über Jahre hinweg festigen kann (vgl. Aderhold, Meyer& Wetzel, 2005, S. 38).
1 Einleitung: Vorstellung des Themas Netzwerke im Kontext aktueller gesellschaftlicher Anforderungen sowie Einführung in das Projekt „Vereint in Bewegung“.
2 Theoretische Grundlagen: Erarbeitung des theoretischen Rahmens durch Netzwerktheorien, Definitionen, Erfolgsfaktoren und die Vorstellung der Projektträger und Rahmenbedingungen.
3 Empirischer Teil: Detaillierte Darstellung des methodischen Vorgehens, der Datenerhebung sowie Auswertung der Ergebnisse hinsichtlich Zielsetzungen und Einflussfaktoren.
4 Abschließendes Fazit: Zusammenführende Betrachtung der Ergebnisse und Beantwortung der Forschungsfragen zur Konstitution von Netzwerken.
Netzwerktheorie, Sportmanagement, Verein, Hauptamt, Ehrenamt, Schweinfurt, Vereint in Bewegung, Interorganisationale Kooperation, Sozialverbände, Organisationsentwicklung, Zielformulierung, Netzwerkanalyse, Institutionalisierung, Prävention, Netzwerkkonstitution
Die Arbeit analysiert die Vernetzungsdynamiken innerhalb des Projekts „Vereint in Bewegung“ am Modellstandort Schweinfurt und untersucht, wie unterschiedlich organisierte Partner zusammenarbeiten.
Die Schwerpunkte liegen auf Integration, Gesundheitsförderung, sowie Gewalt- und Suchtprävention im sozialen und sportlichen Bereich.
Ziel ist es zu ergründen, ob und wie die Institutionalisierungsform und das Beschäftigungsverhältnis der Netzwerkpartner deren Engagement und Zielsetzungen im Netzwerk beeinflussen.
Es wurde ein qualitativ-quantitativer Methodenmix angewandt, bestehend aus 16 mündlichen Interviews und schriftlichen Fragebögen bei den Netzwerkpartnern.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Netzwerktheorien und die empirische Analyse, in der demografische Daten, Zielsetzungen und Einstellungsunterschiede untersucht werden.
Zu den Kernbegriffen zählen Netzwerktheorie, interorganisationale Kooperation, Ehrenamtlichkeit vs. Hauptamtlichkeit und organisationskulturelle Rahmenbedingungen.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Vereine und Organisationen des privaten Rechts einen höheren Vernetzungsbedarf zur Zielerreichung haben als Gebietskörperschaften, die bereits stärker in Netzwerke eingebunden sind.
Obwohl sich in den Zielformulierungen Unterschiede zeigen, konnte kein signifikanter Unterschied in der generellen Einstellung zum Netzwerkprojekt oder der Bereitschaft zur Einbringung festgestellt werden.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

