Diplomarbeit, 2003
113 Seiten, Note: 2,4
1 EINLEITUNG
2 ERWARTUNGEN, PROBLEMFELDER UND UMFELDBETRACHTUNG BEIM FINANCIAL PLANNING
2.1 DEFINITION VERMÖGENSVERWALTUNG UND VERMÖGENSBERATUNG
2.2 KOMPLEXITÄT DES FINANCIAL PLANNING
2.3 BEDARFSANALYSE
2.3.1 KUNDENBEDÜRFNISSE (ERMITTELT DURCH EINE KUNDENBEFRAGUNG)
2.3.2 BERATERANALYSE
2.3.2.1 Steuerberater
2.3.2.2 Versicherungsfachleute und Rechtsanwälte
2.3.2.3 Vermögensverwalter und –berater
2.4 INDIVIDUAL-PSYCHOLOGISCHE PROBLEMSTELLUNGEN
2.5 SOFTWARE „LIQUANA“
3 DEFINITION DER INVOLVIERTEN FACHLEUTE BEIM FINANCIAL PLANNING
3.1 RECHTLICHE SITUATION
3.1.1 RECHTSBERATUNGSGESETZ
3.1.2 HAFTUNGSRECHTLICHE GEFAHREN
3.2 RECHTSANWÄLTE
3.3 STEUERBERATER
3.4 VERSICHERER
3.5 WERTPAPIERBERATER
3.6 FINANZPLANER
4 SOFTWAREUNTERSTÜTZTE DURCHFÜHRUNG DES FINANCIAL PLANNINGS IN DER PRAXIS
4.1 DURCHFÜHRUNG UND VORGEHEN
4.2 ERMITTLUNG DER DATENBASIS
4.3 MANDANT
4.3.1 PERSÖNLICHE DATEN
4.3.2 BERECHNUNGSEINSTELLUNGEN
4.3.3 STEUERDATEN UND KINDER
4.3.4 PROFIL
4.3.5 KOMMUNIKATION, WEITERE INFORMATIONEN UND TERMINE
4.3.6 ABSICHERUNG SOLLWERTE UND VERMÖGENSBILDUNG SOLLWERTE
4.3.7 KORRESPONDENZ, DATENSTÄNDE UND ABRECHNUNGSDATEN
4.4 BESTANDSDATEN
4.4.1 LANDWIRTSCHAFTLICHE BETRIEBE, GEWERBEBETRIEBE UND SELBSTÄNDIGE UNTERNEHMEN
4.4.2 ALTERSVERSORGUNG, GESETZLICHE VERSICHERUNG UND VERSICHERUNGEN
4.4.3 FINANZIERUNGEN
4.4.4 KAPITALVERMÖGEN
4.4.5 BETEILIGUNGEN UND MITUNTERNEHMERBETEILIGUNGEN
4.4.6 INLÄNDISCHE IMMOBILIEN
4.4.7 SONSTIGES VERMÖGEN
4.5 EINNAHMEN UND AUSGABEN
5 BERECHNUNGEN UND PLANUNGEN IM FINANCIAL-PLANNING PROZESS
5.1 ÜBERSICHTEN UND BERECHNUNGEN
5.1.1 ÜBERSICHTEN AUS DEN BESTANDSDATEN
5.1.2 GEWERBE- UND EINKOMMENSTEUER-BERECHNUNGEN
5.1.3 ÜBERSICHT STEUERN
5.1.4 ÜBERSICHT LIQUIDITÄT
5.1.5 ÜBERSICHT VERMÖGEN
5.1.6 ÜBERSICHT ANLAGENSTRUKTUR
5.1.7 GESAMTÜBERSICHT
5.1.8 ABSICHERUNGEN SOLL-/ISTWERTE
5.1.9 VERMÖGENSBILDUNG SOLL-/ISTWERTE
5.1.10 ÜBERSICHTEN FINANZIERUNG UND BETEILIGUNGEN
5.1.11 IMMOBILIEN
5.1.12 BERICHTE
5.2 PLANUNGEN
5.2.1 PLANUNG FÜR RUHESTANDSALTER 55 JAHRE
5.2.1.1 Planung für Versicherungen
5.2.1.2 Planung für Kapitalvermögen
5.2.1.3 Resultat der Planungen für das Jahr 2025
5.2.2 PLANUNGSALTERNATIVE
5.2.2.1 Grundsätzliche Veränderungen der Planung
5.2.2.2 Planung für Versicherungen und Kapitalvermögen
5.2.2.3 Ergebnis aus den Planungsanalysen
6 MÖGLICHKEITEN DES FINANCIAL PLANNING
6.1 VORTEILE FÜR DEN KUNDEN
6.1.1 TRANSPARENZ
6.1.2 PLANUNGSGRUNDLAGE
6.1.3 OPTIMIERUNG
6.1.4 ERGEBNISLISTE FÜR DEN KUNDEN
6.2 VORTEILE FÜR DIE BERATUNGSFIRMA
6.2.1 ANSÄTZE FÜR DIE BERATUNG
7 GRENZEN DES FINANCIAL PLANNING
7.1 KONSEQUENZEN DER IRRATIONALITÄTEN FÜR DIE FINANZPLANUNG
7.2 NACHTEILE FÜR DEN KUNDEN
7.3 NACHTEILE FÜR DIE BERATERFIRMA
7.4 UNWÄGBARKEIT DER PLANUNGSGRÖßEN
7.4.1 PLANUNG DER PRIVATEN LEBENSHALTUNGSKOSTEN
7.4.2 ZINS- UND ZINSESZINSEFFEKTE BEI DEN HOCHRECHNUNGEN
7.4.3 MARKTENTWICKLUNGEN
7.4.4 ZEITHORIZONT
7.5 SOFTWAREBEDINGTE LEISTUNGSEINSCHRÄNKUNGEN
8 FAZIT
Ziel dieser Arbeit ist es, der Consulting Team Vermögensverwaltung AG eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Implementierung eines Finanzplanungssystems zu bieten. Dabei wird analysiert, inwiefern der Einsatz der Software „Liquana“ dazu beitragen kann, komplexe Vermögenssituationen ganzheitlich zu erfassen, zu bewerten und durch gezielte Szenarioanalysen optimierbare Handlungsempfehlungen für den Mandanten zu generieren, unter Berücksichtigung der Möglichkeiten und Grenzen dieser Beratungsdienstleistung.
2.4 Individual-psychologische Problemstellungen
Bedingt durch die Tatsache, dass Individuen an dem Finanzplanungsprozess beteiligt sind, und Reaktionen dadurch nicht immer auf einer logischen Basis getroffen werden, kann die Leistungsfähigkeit der Finanzplanung erheblich eingeschränkt werden. In diesem Kapitel werden theoretische Grundlagen geliefert, um mögliche Problemquellen im Umgang mit Individuen aufzuzeigen.
Irrationalitäten in der Beratung können sowohl durch den Kunden, als auch durch den Finanzplaner bzw. Berater entstehen.
Kundenseitige Irrationalitäten können dabei sein:
Kunden sprechen z.B. gewisse Themen nicht an, um damit verbundene Probleme zu verdrängen,
Kunden geben ungern Auskunft über „intime“ Details,
Kunden haben Zukunftsängste (Konkurs der Pensionskasse, wirtschaftliche Krisen, Arbeitslosigkeit, Schicksalsschläge usw.),
Kunden haben Angst vor einer langen Bindung (langfristige Anlagestrategien).
Irrationalitäten durch den Berater bzw. Finanzplaner:
Berater sprechen wichtige Themen nicht an bzw. fragen nicht im Detail nach, weil es ihnen unangenehm ist, intime Fragen zu stellen.
Finanzplaner denken „in Schubladen“, weil dies bequem und einfach ist, oder weil sie es aufgrund ihrer Herkunft (fachliche Präferenzen) unbewusst tun.
Es gibt Sachzwänge durch den Arbeitgeber.
Finanzplaner bevorzugen gewisse Produkte.
Es werden Lösungen gesucht, die dem Kunden am angenehmsten, aber nicht am sinnvollsten sind.
1 EINLEITUNG: Darstellung der Zielsetzung und Motivation zur Einführung eines Finanzplanungssystems bei der Consulting Team Vermögensverwaltung AG.
2 ERWARTUNGEN, PROBLEMFELDER UND UMFELDBETRACHTUNG BEIM FINANCIAL PLANNING: Definition der Grundlagen der Finanzplanung und Analyse der Kunden- sowie Berateranforderungen inklusive psychologischer Aspekte.
3 DEFINITION DER INVOLVIERTEN FACHLEUTE BEIM FINANCIAL PLANNING: Erläuterung der Rollen und rechtlichen Rahmenbedingungen für Rechtsanwälte, Steuerberater, Versicherer und Wertpapierberater im Prozess.
4 SOFTWAREUNTERSTÜTZTE DURCHFÜHRUNG DES FINANCIAL PLANNINGS IN DER PRAXIS: Erläuterung des Datenerfassungsprozesses und Aufbau eines Praxisbeispiels mittels der Software „Liquana“.
5 BERECHNUNGEN UND PLANUNGEN IM FINANCIAL-PLANNING PROZESS: Analyse der methodischen Möglichkeiten zur Auswertung der Bestandsdaten und Durchführung von Szenarioanalysen für den Ruhestand.
6 MÖGLICHKEITEN DES FINANCIAL PLANNING: Darlegung der Nutzenpotenziale für Kunden (Transparenz, Optimierung) und Beratungsfirmen (Kundenbindung, Umsatz).
7 GRENZEN DES FINANCIAL PLANNING: Kritische Reflexion der Unwägbarkeiten in der Planung, von verhaltenswissenschaftlichen Faktoren bis hin zu softwarebedingten Limitationen.
8 FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Implementierung der Finanzplanung als neue Dienstleistung für die Consulting Team Vermögensverwaltung AG.
Finanzplanung, Financial Planning, Vermögensverwaltung, Vermögensberatung, Liquana, Bedarfsanalyse, Asset Allocation, Altersvorsorge, Szenarioanalyse, Honorarberatung, Kundenbindung, Risikomanagement, Steueroptimierung, Anlagestrategie, Finanzgutachten
Die Arbeit untersucht, ob und wie die Einführung einer ganzheitlichen Finanzplanung – unterstützt durch die Software „Liquana“ – als neue Dienstleistung für die Consulting Team Vermögensverwaltung AG sinnvoll umgesetzt werden kann.
Neben den theoretischen Grundlagen der Finanzplanung stehen die Bedarfsanalyse, die Rolle der verschiedenen Finanzexperten (Steuerberater, Anwälte etc.), die Softwareanwendung in der Praxis und die kritische Analyse von Möglichkeiten und Grenzen im Fokus.
Das Ziel ist es, eine Entscheidungsgrundlage zu schaffen, um den Nutzen der Finanzplanung für Kunden und Firma zu ermitteln und aufzuzeigen, wo die Grenzen einer softwaregestützten Beratung liegen.
Die Arbeit kombiniert eine Literaturanalyse zur Theorie des Financial Planning mit einer empirischen Kunden- und Beraterbefragung sowie der praktischen Anwendung mittels eines strukturierten Fallbeispiels (Szenariotechnik).
Der Hauptteil gliedert sich in die Bedarfsermittlung, die Vorstellung der beteiligten Experten, die detaillierte Beschreibung der Stammdatenerfassung in der Software „Liquana“ sowie die Durchführung und Analyse verschiedener Planszenarien.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie ganzheitliche Finanzplanung, Vermögensstrukturierung, Anlageziel, Szenarioanalyse und Beraterhaftung maßgeblich geprägt.
Die Software wird als praktisches, kosteneffizientes Werkzeug zur Visualisierung und Datensammlung bewertet, das jedoch kein Ersatz für das fachliche Urteilsvermögen des Beraters ist.
Im Praxisbeispiel wird für einen 33-jährigen Mandanten die Machbarkeit eines vorzeitigen Ruhestands mit 55 Jahren bei einem Zielkapital von einer Million Euro analysiert, wobei die Unvereinbarkeit mit den ursprünglichen Zielen aufgezeigt wird.
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